UNESCO immaterielles Kulturerbe in Mexiko

Foto: Mexico-Info

In Mexiko wird eine Vielzahl an Traditionen gepflegt. Dazu zählen zum Beispiel die farbenfrohen Feste, mit traditionellen Tänzen und alten Ritualen sowie das vielfältige traditionelle Kunsthandwerk aus den unterschiedlichen Regionen. Zehn Traditionen aus Mexiko wurden als immaterielles Kulturerbe ausgewiesen.

Immaterielles Kulturerbe in Mexiko

Quelle: INAH / Melitón Tapia
Indigene Feierlichkeiten für die Toten

Die Aufnahme in die Liste des immaterielles Kulturerbes erfolgte im Jahr 2008.

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Quelle: INAH / Adalberto Ríos Szalay
Die rituelle Zeremonie der Voladores

Die Aufnahme in die Liste des immaterielles Kulturerbes erfolgte im Jahr 2009.

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Quelle: INAH / Melitón Tapia
Orte der Erinnerung und Traditionen der Otomí-Chichimecas in Tolimán

Die Aufnahme in die Liste des immaterielles Kulturerbes erfolgte im Jahr 2009.

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Quelle: INAH / Héctor Montaño
Parachico-Tänzer beim traditionellen Januar-Fest von Chiapa de Corzo

Die Aufnahme in die Liste des immaterielles Kulturerbes erfolgte im Jahr 2010.

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Quelle: INAH / Melitón Tapia
Traditionelle mexikanische Küche

Die Aufnahme in die Liste des immaterielles Kulturerbes erfolgte im Jahr 2010.

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Quelle: INAH / Melitón Tapia
Pirekua -Lied der P’urhépecha

Die Aufnahme in die Liste des immaterielles Kulturerbes erfolgte im Jahr 2010.

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Quelle: INAH / Melitón Tapia
Mariachi – traditionelle Musik

Die Aufnahme in die Liste des immaterielles Kulturerbes erfolgte im Jahr 2011.

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Quelle: Pixabay / Alvaro Bejarano
Charrería – Pferdetradition in Mexiko

Die Aufnahme in die Liste des immaterielles Kulturerbes erfolgte im Jahr 2016.

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Quelle: INAH / Héctor Montaño
Xtaxkgakget Makgkaxtlawana – das Zentrum für indigene Künste

Die Aufnahme in die Liste des immaterielles Kulturerbes erfolgte im Jahr 2012.

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Quelle: Wikipedia/Chivista
Die Wallfahrt und der Ritualzyklus der Jungfrau von Zapopan

Die Aufnahme in die Liste des immaterielles Kulturerbes erfolgte im Jahr 2018.

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  Allgemeine Informationen zu den immateriellen Kulturgütern

Die UNESCO-Welterbeliste dient dem Schutz und der Erhaltung des kulturellen und des natürlichen Erbes der Menschheit. Die Welterbeliste wird unterteilt in Weltkulturerbe, Weltnaturerbe, geschmischte Kultur- und Naturerbestätten und immaterielles Kulturerbe.

Unter immateriellen Kulturgütern sind besondere Praktiken und Traditionen einer Kultur bzw. einer Gemeinschaft zu verstehen, die durch mündliche Überlieferungen, durchgeführte Rituale und Feste, traditionelles Kunstandwerk und andere gemeinschaftliche Praktiken gelebt und von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Im Artikel 1 dieses Übereinkommens werden die Ziele desselbigen definiert, diese Ziele sind:

  • a) die Erhaltung des immateriellen Kulturerbes;
  • b) die Gewährleistung der Achtung vor dem immateriellen Kulturerbe der jeweiligen Gemeinschaften, Gruppen und Einzelpersonen;
  • c) die Bewusstseinsförderung in Bezug auf die Bedeutung des immateriellen Kulturerbes und seiner gegenseitigen Wertschätzung auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene;
  • d) die internationale Zusammenarbeit und Unterstützung.

Im Artikel 2 erfolgt eine Begriffserklärung für die Zwecke dieses Übereinkommens:

  1. Unter „immateriellem Kulturerbe“ sind Bräuche, Darstellungen, Ausdrucksformen, Wissen und Fertigkeiten – sowie die dazu gehörigen Instrumente, Objekte, Artefakte und kulturellen Räume – zu verstehen, die Gemeinschaften, Gruppen und gegebenenfalls Einzelpersonen als Bestandteil ihres Kulturerbes ansehen. Dieses immaterielle Kulturerbe, das von einer Generation an die nächste weitergegeben wird, wird von den Gemeinschaften und Gruppen in Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt, in ihrer Interaktion mit der Natur und mit ihrer Geschichte fortwährend neu gestaltet und vermittelt ihnen ein Gefühl von Identität und Kontinuität, wodurch die Achtung vor der kulturellen Vielfalt und der menschlichen Kreativität gefördert wird. Im Sinne dieses Übereinkommens findet nur das immaterielle Kulturerbe Berücksichtigung, das mit den bestehenden internationalen Menschenrechtsübereinkünften sowie mit dem Anspruch gegenseitiger Achtung von Gemeinschaften, Gruppen und Einzelpersonen sowie der nachhaltigen Entwicklung in Einklang steht.
  2. Das „immaterielle Kulturerbe“ im Sinne der Nummer 1 wird unter anderem in folgenden Bereichen zum Ausdruck gebracht:
    • a) mündlich überlieferte Traditionen und Ausdrucksformen, einschließlich der Sprache als Träger des immateriellen Kulturerbes;
    • b) darstellende Künste;
    • c) gesellschaftliche Bräuche, Rituale und Feste;
    • d) Wissen und Bräuche in Bezug auf die Natur und das Universum;
    • e) traditionelle Handwerkstechniken.

Quelle: UNESCO Convention Text

  Linkhinweise und Quellen

UNESCO
Übersicht des immateriellen Welterbes von Mexiko mit einer Kurzbeschreibung

https://ich.unesco.org


INAH – Instituto Nacional de Antropologia e Historia
Übersicht der Welterbestätten in Mexiko mit einer Kurzbeschreibung

https://mediateca.inah.gob.mx


Wikipedia

Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit

Representative List of the Intangible Cultural Heritage of Humanity

Lista Representativa del Patrimonio Cultural Inmaterial de la Humanidad


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