Übersicht Bundesstaat Guanajuato

  Informationen zum Bundesstaat Guanajuato

Der Bundesstaat Guanajuato liegt in Zentralmexiko und grenzt an die Bundesstaaten Zacatecas (im Nordwesten), San Luis Potosí (im Norden, Querétaro (im Osten), Michoacán (im Süden) und Jalisco (im Westen).

Die Bundeshauptstadt ist die gleichnamige Stadt Guanajuato. Unterteilt ist der Bundesstaat in 46 Gemeinden (Municipios) und 6 geographische Regionen.

  Orte und Sehenswertes in Guanajuato

Hier stellen wir einige Orte vor, die von touristischer Bedeutung sind, dabei handelt es sich um Städte, archäologische Stätten und reizvolle landschaftliche Regionen.

Foto: Mexico-Info

Archäologische Zonen in Guanajuato

Eine Übersicht bedeutenter archäologischer Zonen – mit einer kurzen Beschreibung sowie Informationen zur Lage, Adresse, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen.

Übersicht der archäologischen Zonen »

Guanajuato

Die Stadt liegt, umgeben von den Bergen der Sierra von Guanajuato, auf ca. 2000m Höhe und wurde im Jahre 1988, aufgrund der gut erhaltenen kolonialen Architektur, von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Die Besiedlung seit dem 16. Jahrhundert und den wirtschaftlichen Aufschwung hat die Stadt den Silbervorkommen in dieser Region zu verdanken.

Foto: Mexico-Info

San Miguel de Allende

Eine Missionsstation, die im Jahre 1542 vom Missionar Juan de San Miguel gegründet wurde, war der Grundstein für die Stadt. Durch den Bergbau und den Silberhandel erfolgte eine schnelle Entwicklung und der damalige Reichtum spiegelt sich noch heute in den kolonialen Bauwerken wieder.

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León de los Aldama

Die Gründung der Stadt wurde im Jahre 1575 befohlen. Heute sind im historischen Zentrum noch einige interessante Gebäude und Kirchen sowie der Löwenbrunnen (Fuente de los Leones) sehenswert. Ansonsten ist León eine Industriestadt, wobei der wichtigste Zweig die Lederverarbeitung ist.

Dolores Hidalgo

Die Kleinstadt ist die Wiege des mexikanischen Unabhängigkeitskampfes gegen die Spanier. In der Kirche „Parroquia de Nuestra Señora de los Dolores“ rief der Priesters Miguel Hidalgo zum Kampf auf. Es gibt einige Museen und Monumente, die über die Geschichte Mexikos berichten.

Irapuato

Bereits im 12. Jahrhundert von einer Volksgruppe der Chichimeca besiedelt, geht der Ortsname auf deren Sprache zurück, was „sumpfiger Ort“ bedeutet, da hier einst ein großer See war. Die Stadt ist landesweit bekannt, da in der Umgebung vor allem Erdbeeren angebaut werden.

Celaya

Die Stadt wurde um das Jahr 1570 von spanischen Einwanderen gegründet und die Altstadt ist noch heute von der kolonialen Architektur geprägt. Celaya liegt in einer bedeutenden landwirtschaftlichen Region, so dass die Nahrungsmittelindustrie der wichtigste Industriezweig ist.

Jalpa de Cánovas

Jalpa de Cánovas ist eine Kleinstadt, deren Gründung auf das Jahr 1542 als Rinderfarm zurückgeht. Es können einige Gebäude aus dem 17. – 19 Jahrhundert besichtigt werden. Der Ort zählt zu den Pueblos mágicos, er liegt in einer wunderschönen Landschaft.

Mineral de Pozos

Der Ort liegt mitten in der Halbwüste und hat eine große Bergbaugeschichte. Bis ins 19. Jahrhundert wurden hier Kupfer, Zink, Silber und Gold abgebaut. Das Orstzentrum ist renoviert, ansonsten gibt es viele malerische Ruinen. Der Ort zählt ebenfalls zu den Pueblos mágicos.

San José de Iturbide

Die Stadt wurde im 18. Jahrhundert gegründert und ist heute eine Industriestadt. Interessant ist vor allem das Umland mit Wäldern, Kakteenfeldern, Canyons und Wasserfällen. Ausserdem gibt es verlassene Minen und Höhlenmalereien zu besichtigen.

Salvatierra

Das Gebiet war bereits im 12. Jahrhundert von den Chichimeca besiedelt, im 16. Jahrhundert kamen die Europäer und errichteten Kirchen und Klöster, Villen und Parkanlagen, die noch heute das Stadtbild prägen. In der Stadt gibt es über 300 denkmalgeschützte Gebäude.

Yuriria

Der Ort wurde im 16. Jahrhundert von Mönchen an einem Kratersee gegründet, die ein festungsartiges Kloster errichteten, heute als „Templo y Ex Convento de San Pablo“ bekannt. Der See wurde gestaut und die Anlage gilt als die erste hydraulische Konstruktion der Einwanderer.

Acámbaro oder San Francisco de Acámbaro

Die Stadt wurde im Jahre 1526 gegründet, und vor allem im 18. Jahrhundert entstanden zahlreiche religiöse und zivile Gebäude, die noch heute das koloniale Stadtbild prägen. Das um 1527 gebaute Aquädukt ist zu großen Teilen noch heute erhalten.

Penjamo

Gegründet im Jahre 1542 kann man noch heute einige historische Gebäude sehen. Die Region ist bekannt für einige Tequilla-Destillerien, darunter die ehemalige Hacienda von Corralejo, die auch der Geburtsort von Miguel Hidalgo ist und die sich in der Nähe befindliche archäologische Zone Plazuelas.

  Touren und Ausflüge

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