Chihuahua

Chihuahua liegt im Norden Mexikos an der Grenze zu den USA und ist der flächenmäßig größte Bundesstaat des Landes. Die Landschaft reicht von den trockenen Ebenen der Chihuahua-Wüste bis zu den bewaldeten Gebirgszügen der Sierra Madre Occidental mit den tiefen Schluchten der Barrancas del Cobre (Kupferschluchten). In der Sierra leben indigene Gruppen wie Rarámuri, Ódami, Guarijío und Pima. Die gleichnamige Hauptstadt bildet das wichtigste Verwaltungszentrum, während Ciudad Juárez die größte Stadt und ein bedeutender Industriestandort ist. Verarbeitendes Gewerbe, Bergbau, Viehzucht, Landwirtschaft und Forstwirtschaft prägen die Wirtschaft. Zu den wichtigsten Reisezielen gehören die Kupferschluchten, die Bahnstrecke des Chepe, die UNESCO-Welterbestätte Paquimé sowie die fünf Pueblos Mágicos.

Informationen zum Bundesstaat Chihuahua

Der Bundesstaat Chihuahua liegt im Norden von Mexiko. Er grenzt im Norden und Osten an die USA, im Südosten an den Bundesstaat Coahuila, im Süden an Durango, im Südwesten an Sinaloa und im Westen an den Bundessstaat Sonora.

Die Bundeshauptstadt ist die gleichnamige Stadt Chihuahua. Der Bundesstaat ist in 67 Gemeinden (Municipios) eingeteilt.

Der Bundesstaat Chihuahua hat eine Fläche von 247.412,6 km², was 12,6 % der Landesfläche ausmacht. Flächenmäßig ist Chihuahua der größte mexikanische Bundesstaat.

Bevölkerungsentwicklung

Bevölkerungsentwicklung im Bundesstaat Chihuahua

Zwischen 1990 und 2020 stieg die Einwohnerzahl Chihuahuas von rund 2,44 Millionen auf 3,74 Millionen. Dies entspricht einer Zunahme von rund 53 Prozent. Das Wachstum verlangsamte sich: Von 1990 bis 2000 nahm die Bevölkerung um 25,02 Prozent zu, zwischen 2000 und 2010 um 11,58 Prozent und im folgenden Jahrzehnt um 9,85 Prozent.

Im Jahr 2020 lebten 1.888.047 Frauen und 1.853.822 Männer im Bundesstaat. Frauen stellten damit rund 50,5 Prozent und Männer etwa 49,5 Prozent der Bevölkerung. Auf Chihuahua entfielen knapp 3 Prozent der mexikanischen Gesamtbevölkerung. Die Bevölkerungsdichte lag aufgrund der großen Staatsfläche bei lediglich rund 15 Einwohnern je Quadratkilometer. Ein großer Teil der Bevölkerung konzentrierte sich auf Ciudad Juárez und die Hauptstadt Chihuahua.

Jahr Bevölkerung gesamt davon Frauen davon Männer Veränderung
2020 3.741.869 1.888.047 1.853.822 9,85%
2010 3.406.465 1.713.920 1.692.545 11,58%
2000 3.052.907 1.532.935 1.519.972 25,02%
1990 2.441.873 1.228.571 1.213.302  

Religion im Bundesstaat Chihuahua

Die Bevölkerung ist überwiegend katholisch. Bei der letzten INEGI-Volksumfrage im Jahr 2020 ergab sich folgende Verteilung:

Katholisch 2.712.366 Personen
Protestantisch 475.603 Personen
Andere Religionen 3.306 Personen
keine Religionszugehörigkeit 533.329 Personen

Informationen zu statistischen Daten:

 Instituto Nacional de Estadística y Geografía (INEGI) – Chihuahua

 economia.gob.mx – Statistiken über den Bundesstaat

Zeitangaben

Ortszeit und Zeitunterschied

Der Bundesstaat Chihuahua liegt in der zentralmexikanischen Zeitzone (Zona Centro) und verwendet ganzjährig die Central Standard Time (CST). Der Zeitunterschied zur koordinierten Weltzeit beträgt sechs Stunden (UTC−6). Eine Umstellung zwischen Sommer- und Winterzeit erfolgt nicht.

Deutschland ist Chihuahua während der Mitteleuropäischen Normalzeit (MEZ) sieben Stunden und während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) acht Stunden voraus.

Chihuahua liegt in der gleichen Zeitzone wie Mexiko-Stadt. Nur für einige Municipios an der Grenze zur USA gibt es Ausnahmen, hier erfolgt eine Zeitumstellung.

weitere Informationen unter: Zeitzonen in Mexiko

Klima und Wetter
Klima und Wetter auf einem Blick

Klimazone: überwiegend trockenes Wüsten- und Steppenklima

Jahresmitteltemperatur: etwa 17 °C

Wärmste Monate: Juni und Juli

Kühlste Monate: Dezember und Januar

Jahresniederschlag: rund 500 mm

Trockenzeit: November bis Mai

Regenzeit: Juni bis Oktober

Hurrikansaison: Juni bis November, nur indirekte Auswirkungen

Klima

Chihuahua weist aufgrund seiner Größe und der Höhenunterschiede mehrere Klimazonen auf. Rund 40 Prozent der Landesfläche besitzen sehr trockenes Klima, weitere 33 Prozent trockenes oder halbtrockenes Klima. Diese Gebiete liegen vor allem im Norden und Osten. Gemäßigtes, subhumides Klima umfasst etwa 24 Prozent und prägt die Hochlagen der Sierra Madre Occidental. Die übrigen 3 Prozent besitzen warmes, subhumides Klima.

Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei etwa 17 °C. Juni und Juli sind die heißesten Monate. In den Wüstengebieten können die Temperaturen mehr als 40 °C erreichen. Am kühlsten ist es im Dezember und Januar. Im Norden und im Bergland treten regelmäßig Frost und Schneefälle auf.

Die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge beträgt rund 500 Millimeter. Die meisten Niederschläge fallen von Juni bis Oktober, häufig als kräftige Schauer und Gewitter. Die Sierra Madre Occidental ist deutlich niederschlagsreicher als die Wüsten- und Steppengebiete im Norden und Osten.

Sommerliche Gewitter können Sturzfluten, Hagel und örtliche Überschwemmungen verursachen. Ausläufer tropischer Stürme bringen vereinzelt zusätzliche Niederschläge. Im Winter führen Kaltfronten zu starken Temperaturstürzen, Frost und Schneefällen, während längere Trockenperioden die Wald- und Buschbrandgefahr erhöhen.

Wetter

Aktuelle Wetterinformationen und eine Vorhersage für die kommenden 14 Tage bietet daswetter.com. Da sich Temperaturen und Niederschläge innerhalb des Bundesstaates je nach Region und Höhenlage stark unterscheiden, empfiehlt sich zusätzlich die Wettervorhersage für den jeweiligen Aufenthaltsort.

das Wetter in Chihuahua

Landschaft und Höhenlagen

Landschaft und Höhenlagen

Chihuahua wird im Westen von der Sierra Madre Occidental geprägt. Bewaldete Hochflächen, steile Gebirgszüge und tief eingeschnittene Schluchten bestimmen dort das Landschaftsbild. Zu den bekanntesten gehören die Barranca de Urique, die Barranca de Batopilas und die Barranca de la Sinforosa, die gemeinsam einen großen Teil des Schluchtensystems Barrancas del Cobre (Kupferschluchten) bilden.

Nach Osten geht das Gebirge in Hochflächen, Becken und weite Ebenen über. Der Norden und Osten gehören zur Chihuahua-Wüste und werden von trockenen Tälern, einzelnen Gebirgszügen, Salzsenken und Dünengebieten geprägt. Zu den markanten Landschaften zählen die Dünen von Samalayuca und das Becken von Mapimí (Bolsón de Mapimí). Wichtigster Fluss ist der Río Conchos, der in den Río Bravo mündet.

Die höchsten Erhebungen liegen in der Sierra Madre Occidental. Der Cerro Mohinora im Municipio Guadalupe y Calvo erreicht 3.293 Meter und ist der höchste Berg des Bundesstaates. Weitere hohe Gebirgszüge befinden sich in den Municipios Guerrero, Guachochi und Ocampo.

Die höchsten Erhebungen im Bundesstaat Chihuahua

Erhebung Höhe  Lage
Cerro Mohinora 3.293 m Municipio Guadalupe y Calvo im Südwesten
Sierra Gasachi 3.066 m Municipio Guerrero im westlichen Bergland
Cerro Güirichique 2.749 m Municipio Guachochi in der Sierra Tarahumara
Cordón Capeina 2.700 m Municipio Ocampo im Westen Chihuahuas
Cerro San José 2.700 m Nordwesten an der Grenze zu Sonora

Quelle: INEGI

Zur Geschichte des Bundesstaates

Vorspanische Zeit

Das Gebiet des heutigen Bundesstaates Chihuahua war lange vor der Ankunft der Spanier von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen bewohnt. Neben Gemeinschaften, die überwiegend von Jagd und Sammelwirtschaft lebten, bestanden feste Siedlungen mit Landwirtschaft. Im Nordwesten entwickelte sich die Casas-Grandes-Kultur, deren bedeutendstes Zentrum Paquimé war.

Paquimé erreichte seine größte Bedeutung etwa zwischen 1200 und 1450 n. Chr. Bewässerungslandwirtschaft, mehrgeschossige Lehmbauten und spezialisierte handwerkliche Produktion kennzeichneten die Stadt. Über weitreichende Handelswege gelangten unter anderem Muscheln und andere kostbare Güter in die Region. Die Bevölkerung unterhielt wirtschaftliche und kulturelle Kontakte sowohl zu Mesoamerika als auch zu den Gebieten des heutigen Südwestens der Vereinigten Staaten. Um die Mitte des 15. Jahrhunderts wurde Paquimé aufgegeben.

Weitere Zeugnisse dieser Siedlungstraditionen sind die in Felshöhlen errichteten Häuser von Cuarenta Casas, Huápoca und der Cueva de la Olla. Bei der Ankunft der Spanier lebten im heutigen Staatsgebiet verschiedene indigene Völker, darunter Rarámuri (Tarahumara), Tepehuanen, Conchos, Tobosos und Pima. Ihre Sprachen, Siedlungsformen und Wirtschaftsweisen unterschieden sich deutlich.

Spanische Eroberung und Kolonialzeit

Die spanische Besiedlung setzte in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts ein. Das Gebiet gehörte zur Provinz Neu-Biskaya (Nueva Vizcaya), deren Erschließung eng mit der Suche nach Bodenschätzen zusammenhing. 1567 entstand der Bergbauort Santa Bárbara, eine der ältesten spanischen Niederlassungen im heutigen Chihuahua. Die Gründung Parrals im Jahr 1631 und weitere Entdeckungen von Silbervorkommen förderten die Ausbreitung des Bergbaus. Landwirtschaftliche Siedlungen und Viehzuchtbetriebe versorgten die Bergbauorte mit Lebensmitteln.

Mit der kolonialen Expansion gewannen die Verkehrswege nach Durango, Zacatecas und Mexiko-Stadt an Bedeutung. Der Königsweg ins Landesinnere (Camino Real de Tierra Adentro) führte durch das Gebiet weiter nach Norden bis nach Santa Fe. Entlang dieser Wege entstanden Versorgungsorte, Missionen und militärische Stützpunkte.

Franziskaner und Jesuiten gründeten Missionen zur Christianisierung der indigenen Bevölkerung. 1659 entstand die Mission am Paso del Norte, aus der sich das heutige Ciudad Juárez entwickelte. Die Missionsherrschaft, die Besetzung von Land und erzwungene Arbeitsleistungen im Bergbau führten wiederholt zu indigenen Aufständen. Zur Sicherung der spanischen Niederlassungen wurden befestigte Militärposten, die sogenannten Presidios, errichtet.

Die Erschließung der Silbervorkommen von Santa Eulalia führte 1709 zur Gründung der heutigen Stadt Chihuahua. Sie hieß zunächst San Francisco de Cuéllar und später San Felipe el Real de Chihuahua. Im Laufe des 18. Jahrhunderts entwickelte sie sich zu einem wichtigen Handels- und Verwaltungszentrum des nördlichen Neuspaniens.

Unabhängigkeit und Entstehung des Bundesstaates

Während des Unabhängigkeitskrieges wurden mehrere führende Aufständische nach ihrer Gefangennahme nach Chihuahua gebracht. Dort wurden 1811 unter anderem Miguel Hidalgo, Ignacio Allende und Juan Aldama vor Gericht gestellt und hingerichtet. Nach der Unabhängigkeit Mexikos im Jahr 1821 wurde die bisherige Provinz Neu-Biskaya neu gegliedert. Am 6. Juli 1824 entstand Chihuahua als eigener Bundesstaat der mexikanischen Föderation, mit der gleichnamigen Stadt als Hauptstadt.

Der Mexikanisch-Amerikanische Krieg brachte Kämpfe und die Besetzung von Teilen des Staatsgebietes durch US-amerikanische Truppen. Der Vertrag von Guadalupe Hidalgo von 1848 legte den Río Bravo als Grenze in diesem Abschnitt fest. Während der französischen Intervention in den 1860er-Jahren zog sich Präsident Benito Juárez nach Norden zurück. Die Stadt Chihuahua und zeitweise Paso del Norte dienten seiner republikanischen Regierung als Sitz.

Auch nach der Unabhängigkeit dauerten die gewaltsamen Auseinandersetzungen um die Kontrolle des nördlichen Gebietes an. Besonders die Kriege gegen verschiedene Apache-Gruppen prägten das 19. Jahrhundert. Militärische Verfolgung und Vertreibung schränkten deren Lebensraum zunehmend ein.

Entwicklung seit dem späten 19. Jahrhundert

Der Ausbau der Eisenbahn in den 1880er-Jahren erleichterte den Transport von Erzen, Vieh und Handelswaren. Bergbauunternehmen, große Landgüter und Banken gewannen an wirtschaftlichem Einfluss. Gleichzeitig verschärften die ungleiche Verteilung von Land und schwierige Arbeitsbedingungen die sozialen Spannungen. Streiks und lokale Aufstände gehörten zu den Vorzeichen der Mexikanischen Revolution.

Seit 1910 war Chihuahua eines der wichtigsten Schauplätze der Revolution. Pascual Orozco und Francisco Villa gehörten zu den führenden militärischen Akteuren. Die Einnahme von Ciudad Juárez im Mai 1911 trug entscheidend zum Rücktritt von Präsident Porfirio Díaz bei. Villa führte später die Norddivision (División del Norte) und übernahm zeitweise die Regierung des Bundesstaates.

1922 kamen mennonitische Siedler aus Kanada nach Chihuahua und gründeten landwirtschaftliche Kolonien im Gebiet des heutigen Cuauhtémoc. Ihre Landwirtschaft und die Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte wurden zu einem wichtigen Bestandteil der regionalen Wirtschaft.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gewann die industrielle Fertigung zunehmend an Bedeutung. Seit den 1960er-Jahren entstanden besonders in Ciudad Juárez zahlreiche Fertigungs- und Montagebetriebe für den Export, die sogenannten Maquiladoras. Die Nähe zum US-amerikanischen Markt förderte die Industrialisierung und das Wachstum der Grenzstadt.

Bedeutende Orte und Pueblos Mágicos

Die Hauptstadt Chihuahua bietet mit historischen Bauwerken und Museen Einblicke in die Geschichte Nordmexikos und die mexikanische Revolution. In Hidalgo del Parral und Batopilas hat der Silberbergbau deutliche Spuren im Stadtbild hinterlassen. Casas Grandes ist für die nahe gelegene archäologische Stätte Paquimé bekannt. Creel und Guachochi sind Ausgangspunkte für Ausflüge in die Berg- und Schluchtenlandschaften der Sierra Tarahumara, in der die Kultur der Rarámuri bis heute lebendig ist.

Bundeshauptstadt

Chihuahua (Stadt)

Die Region wurde ursprünglich von den Conchos-Indianern bewohnt. Die Gründung und Entwicklung der Stadt beginnt im 16. und 17. Jahrhundert durch die in der Gegend […weiterlesen]

Pueblos Mágicos

Im Bundesstaat Chihuahua gibt es 5 Pueblos Mágicos, die als besondere Reiseziele eingestuft werden. Die Pueblos Magicos (Magische Orte) zeichnen sich durch ihre kulturelle und historische Bedeutung oder durch besondere Landschaften und Naturschauspiele aus.

Batopilas, Chihuahua

Batopilas (Batopilas de Manuel Gómez Morín) liegt in einer der tiefsten Schluchten in der Sierra Madre Occidental, im Gebirge der Sierra Tarahumara. Die Stadt wurde […weiterlesen]

Casas Grandes, Chihuahua

Der Ort Casas Grandes geht auf die antike Stadt Paquimé zurück, deren archäologische Überreste sich im Süden des heutigen Ortes befinden. Als der spanische Eroberer […weiterlesen]

Creel, Chihuahua

Die Stadt wurde um 1900 als geplante Siedlung gegründet, um die Eisenbahnlinie auszubauen. Creel ist dank der Nähe zu mehreren attraktiven Orten wie dem Copper […weiterlesen]

Guachochi, Chihuahua

Der Ort zählt seit 2023 zu den Pueblos mágicos.   Lage und Anreise Guachochi liegt im südwestlichen Teil des Bundesstaates Chihuahua, ca. 425 km von […weiterlesen]

Hidalgo del Parral, Chihuahua

Der Ort zählt seit 2023 zu den Pueblos mágicos.   Lage und Anreise Hidalgo del Parral liegt im südlichen Teil des Bundesstaates Chihuahua, ca. 230 […weiterlesen]

Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Die Barrancas del Cobre (Kupferschluchten), die Berglandschaften der Sierra Tarahumara und Fahrten mit dem Chepe Express prägen das touristische Angebot von Chihuahua. Zu den beliebtesten Aktivitäten gehören Wanderungen, Ausflüge zu Aussichtspunkten und Wasserfällen sowie Besuche bei Rarámuri-Gemeinschaften. Archäologische Stätten wie Paquimé und Cuarenta Casas geben Einblicke in die vorspanische Geschichte Nordmexikos, während Museen die regionale Kultur, den Bergbau und die Mexikanische Revolution vorstellen.

Archäologische Stätten in Chihuahua

Archäologische Stätten in Chihuahua

Der Bundesstaat Chihuahua gehört kulturhistorisch zu den nördlichen Kulturregionen Mexikos, die in der archäologischen Forschung häufig dem aridoamerikanischen Raum zugerechnet werden. Die archäologischen Hinterlassenschaften unterscheiden […weiterlesen]

Museen in Chihuahua

Museen im Bundesstaat Chihuahua

Der mexikanische Bundesstaat Chihuahua verfügt über eine reiche kulturelle Geschichte, die in zahlreichen Museen im ganzen Bundesstaat aufbewahrt und ausgestellt wird. Die Stadt Chihuahua selbst […weiterlesen]

Aktivitäten und Touren

Lokale Tourenanbieter in Chihuahua

Örtliche und regionale Veranstalter bieten Stadtführungen, Kultur-, Natur- und Abenteuertouren sowie mehrtägige Rundreisen an. Ein Schwerpunkt liegt auf Creel und den Barrancas del Cobre (Kupferschluchten). Von dort führen Ausflüge zum Lago de Arareko (Arareko-See), zum Valle de los Monjes (Tal der Mönche), zu Aussichtspunkten, Wasserfällen und Rarámuri-Gemeinschaften. Weitere Angebote umfassen Fahrten mit dem Chepe Express, Besuche im Abenteuerpark Barrancas del Cobre, Touren zum Basaseachi-Wasserfall sowie Ausflüge nach Paquimé, Cuarenta Casas, Mata Ortiz und in die Mennonitenregion um Cuauhtémoc. Stadtführungen werden außerdem in Chihuahua-Stadt, Ciudad Juárez und Hidalgo del Parral angeboten. Anbieter und aktuelle Termine können bei den örtlichen Tourismusbüros, Unterkünften und Besucherzentren erfragt werden.

Geführte Touren und Ausflüge

Bei GetYourGuide ist das Angebot für Chihuahua derzeit begrenzt. Buchbar sind eine Besichtigung eines Weinguts mit Weinprobe, eine Fahrt mit Geländefahrzeugen im Parque Ecológico Las Mesas (Ökologischer Park Las Mesas) sowie ein Rundgang durch das historische Zentrum von Ciudad Juárez mit Beginn in El Paso. Touren nach Creel, zu den Barrancas del Cobre (Kupferschluchten), nach Paquimé und zum Basaseachi-Wasserfall stehen nur zeitweise zur Verfügung.

GetYourGuide: Aktivitäten im Bundesstaat Chihuahua*


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Eine Zusammenstellung von weiteren Anbietern für Aktivitäten

Anreise nach Chihuahua

Anreise mit dem Flugzeug

Zum Flughafen Chihuahua bestehen nationale Flugverbindungen und internationale Flugverbindungen zwischen den USA. Zum Flughafen Juárez bestehen nationale Flugverbindungen.

Internationaler Flughafen von Chihuahua

Aeropuerto Internacional de Chihuahua “General Roberto F. Villalobos”  Der Flughafen Chihuahua befindet sich ca. 13 km nordwestlich der Stadt. Es bestehen zahlreiche nationale Flugverbindungen sowie […weiterlesen]

Internationaler Flughafen von Ciudad Juárez

Aeropuerto Internacional de Ciudad Juárez “Abraham González” Der Flughafen Ciudad Juárez liegt im Süden der Stadt. Es bestehen nationale Flugverbindungen in verschiedene Städte des Landes. […weiterlesen]

Reiseangebote für Chihuahua

Unterkünfte in Chihuahua

Über Booking.com können Hotels, Apartments, Ferienhäuser und weitere Unterkünfte im Bundesstaat Chihuahua gesucht und gebucht werden. Das größte Angebot befindet sich in Chihuahua-Stadt, Ciudad Juárez und Creel und reicht von einfachen Hotels und Apartments bis zu Boutiquehotels und größeren Geschäftshotels. In Creel sowie an den Barrancas del Cobre (Kupferschluchten) stehen außerdem Cabañas (Ferienhütten), Berghotels und naturnahe Unterkünfte zur Auswahl. Weitere Übernachtungsmöglichkeiten gibt es unter anderem in Cuauhtémoc, Hidalgo del Parral, Delicias, Nuevo Casas Grandes, Areponapuchi, Cerocahui und Urique.

Über die Plattform können neben Unterkünften auch Mietwagen, Flüge, Flughafentransfers und Aktivitäten gebucht werden. Ein Mietwagen ist besonders praktisch für Fahrten zwischen den Städten sowie zu Paquimé und weiteren Zielen im nördlichen und zentralen Chihuahua. Für Reisen in die Sierra Tarahumara und zu den Kupferschluchten bieten sich je nach Route auch Bahnfahrten und organisierte Transfers an. Angebote, Preise und Verfügbarkeit hängen vom Reisezeitraum und vom jeweiligen Zielort ab.

 Booking.com: Unterkünfte im Bundesstaat Chihuahua*

Weitere Informationen gibt es unter:

Unterkünfte in Mexiko 
Informationen über Flüge 
Informationen über Mietwagen

Linkhinweise und Quellen

Tourismusinformationen

Gobierno del Estado de Chihuahua
Offizielle Webseite der Landesregierung mit aktuellen Informationen und öffentlichen Angeboten
[Spanisch]

Visita Chihuahua
Offizielle Tourismusseite des Bundesstaates mit Reisezielen, Sehenswürdigkeiten und Reiseinformationen
[Mehrsprachig]

México Desconocido – Pueblos Mágicos
Touristische Informationen zu den Pueblos Mágicos im Bundesstaat
[Mehrsprachig]

Visit México
Touristische Informationen zum Bundesstaat, seinen Reisezielen und Sehenswürdigkeiten
[Englisch] | [Spanisch]

Wikipedia
Überblick zur Geschichte und weitere Informationen über den Bundesstaat
[Deutsch] | [Englisch] | [Spanisch]

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