Im Bundesstaat Veracruz befinden sich zahlreiche Museen, die unterschiedliche Aspekte der regionalen Geschichte, Kunst und Kultur dokumentieren. Sie widmen sich unter anderem den vorspanischen Kulturen der Golfküste, der Kolonialzeit, der Schifffahrts- und Hafengeschichte, regionalen Traditionen, historischen Persönlichkeiten und zeitgenössischer Kunst. Die Ausstellungen reichen von archäologischen Sammlungen und historischen Gebäuden bis hin zu modernen Kulturzentren und spezialisierten Themenmuseen.
Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Museen im Bundesstaat Veracruz mit kurzen Beschreibungen der Ausstellungen sowie Angaben zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen, Besichtigungsdauer, Adressen und weiterführenden Links.
Museen in Xalapa
Als Hauptstadt und kulturelles Zentrum des Bundesstaates verfügt Xalapa über eine vielseitige Museumslandschaft. Die Einrichtungen beschäftigen sich mit den vorspanischen Kulturen der Golfküste, der Geschichte der Stadt, der Musiktradition von Veracruz, Naturwissenschaft und Technik sowie religiösen Themen. Überregional bekannt ist vor allem das Museum für Anthropologie in Xalapa (Museo de Antropología de Xalapa), das eine der bedeutendsten archäologischen Sammlungen Mexikos beherbergt.
Weitere Informationen zum Museumsbesuch, darunter Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Adresse, finden sich auf der Seite: Xalapa, Veracruz
Museo de Antropología de Xalapa (MAX)
Das Museum für Anthropologie in Xalapa gehört zur Universität von Veracruz und besitzt eine der bedeutendsten archäologischen Sammlungen Mexikos. Das Museum dokumentiert die vorspanischen Kulturen auf dem Gebiet des heutigen Bundesstaates Veracruz. Die Ausstellung ist geografisch und chronologisch gegliedert und zeigt bedeutende Funde der Olmeken, Totonaken und Huasteken. Zu den bekanntesten Exponaten gehören olmekische Kolossalköpfe, Steinskulpturen, Keramikgefäße und Tonfiguren.
Ausführliche Informationen zum Museum finden sich in dem Beitrag:
Anthropologisches Museum Xalapa (MAX)
Das Museum für Anthropologie, kurz MAX, gehört zur Universität Veracruz und zählt zu den bedeutendsten archäologischen Museen Mexikos. Es bewahrt eine umfangreiche Sammlung vorspanischer Kunst […weiterlesen]
Casa Doña Falla, Museo de la Música Veracruzana
Das Museum wurde im Dezember 2021 eröffnet und befindet sich im ehemaligen Wohnhaus von Rafaela Murillo de Barbero, die unter dem Namen „Doña Falla“ bekannt war. Nachdem sie Witwe geworden war, verwandelte sie das Anwesen in ein Gästehaus, und nahm Studierenden während ihrer Studienzeit als Untermieter auf.
Ein Teil der Ausstellung erinnert an das Leben von Doña Falla und die Geschichte des Hauses. Zu sehen sind originale Möbelstücke, historische Fotografien und weitere persönliche Erinnerungsstücke.
Darüber hinaus widmet sich das Museum dem musikalischen Erbe von Veracruz und stellt in wechselnden Ausstellungen verschiedene Musikrichtungen, Musiker und musikalische Traditionen aus Veracruz vor. Das Museum veranstaltet im Innenhof regelmäßig Konzerte und musikalische Darbietungen.
Kaná, Museo de Ciencia y Tecnología
Das Museum geht auf das 1992 eröffnete Wissenschafts- und Technikmuseum von Veracruz zurück, das später als Museo Interactivo de Xalapa bekannt war. Nach einer umfassenden Erneuerung wurde es im Mai 2021 unter dem Namen Kaná wiedereröffnet. Das Wort „Kaná“ bedeutet in der Sprache der Totonaken „aufblühen“.
Die interaktiven Ausstellungsbereiche beschäftigen sich mit Naturwissenschaften, Technik, Licht, Elektrizität, Mathematik und modernen Kommunikationsformen. Weitere Themen sind die Entwicklung verschiedener Verkehrsmittel sowie nachhaltige und intelligente Städte. Viele Stationen laden zum Experimentieren, Ausprobieren und spielerischen Lernen ein.
Für jüngere Kinder gibt es einen eigenen Spiel- und Lernbereich. Eine weitere Ausstellung stellt traditionelle Spiele vor. Zum Museum gehören außerdem der digitale Planetariumsdom Stakú, eine Projektionshalle und Bereiche für Workshops, Vorführungen und astronomische Veranstaltungen.
El Museo Casa de Xalapa (MUXA)
Das Stadtmuseum von Xalapa wurde 2007 eröffnet und befindet sich in einem typischen Wohnhaus aus dem späten 18. Jahrhundert. Das Gebäude wurde im 19. und 20. Jahrhundert mehrfach verändert, bewahrt aber weiterhin wesentliche Merkmale eines traditionellen xalapeñischen Hauses.
Das Museum widmet sich der Geschichte und kulturellen Entwicklung Xalapas. Fotografien, historische Karten, Dokumente, Modelle und Alltagsgegenstände behandeln unter anderem die geografische Lage der Stadt am alten Verkehrsweg zwischen Veracruz und Mexiko-Stadt, die Geschichte des Franziskanerklosters sowie die städtebauliche Entwicklung Xalapas.
Zur Dauerausstellung gehört die Nachbildung einer historischen Küche aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Im Mittelpunkt steht ein Herd mit vier Feuerstellen, der von traditionellen Küchengeräten und Haushaltsgegenständen umgeben ist. Sechs weitere Räume werden für wechselnde Ausstellungen zu historischen und kulturellen Themen genutzt.
Pinacoteca Diego Rivera
Die Pinakothek Diego Rivera wurde 1998 eröffnet und befindet sich im Zentrum von Xalapa unterhalb des Parque Juárez. Sie entstand, um die Kunstsammlung des Bundesstaates Veracruz mit Werken Diego Riveras zu bewahren und öffentlich zugänglich zu machen.
Die Sammlung umfasst heute 37 Gemälde und Zeichnungen aus unterschiedlichen Schaffensperioden des mexikanischen Künstlers. Dazu gehören Landschaften, Porträts, Stillleben, Aktdarstellungen und Alltagsszenen. Die Werke vermitteln einen Eindruck von Riveras künstlerischer Entwicklung, die von seiner akademischen Ausbildung und seinen Studienjahren in Europa bis zu seinem späteren Schaffen reicht.
Die Ausstellungen wechseln regelmäßig, sodass die Sammlung Diego Riveras nicht dauerhaft vollständig gezeigt wird. Ergänzend präsentiert die Pinakothek Ausstellungen mexikanischer und internationaler Künstler mit Malerei, Grafik, Fotografie, Skulpturen und anderen Formen zeitgenössischer Kunst.
Museo en Honor a los Bomberos
Das Museum befindet sich in der 1970 errichteten Feuerwache von Xalapa. Es wurde 2004 offiziell eröffnet. Träger ist der Förderverein der Feuerwehr von Xalapa.
Die Sammlung dokumentiert die Geschichte und die Entwicklung des Feuerwehrwesens. Gezeigt werden historische Einsatzfahrzeuge, von Pferden gezogene Dampfpumpen, Feuerlöscher, Schläuche, Werkzeuge, Uniformen, Helme und Modelle von Feuerwehrfahrzeugen. Die ältesten Ausstellungsstücke stammen aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert und kommen nicht nur aus Mexiko, sondern auch aus verschiedenen anderen Ländern.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Brandschutzerziehung. Vor allem Kindern und Jugendlichen werden die Aufgaben der Feuerwehr, mögliche Brandursachen und grundlegende Maßnahmen zur Vorbeugung von Bränden erläutert.
Museo San Rafael Guízar y Valencia
Das Museum wurde 2008 eröffnet und befindet sich im ehemaligen Bischofspalast von Xalapa. Es erinnert an Rafael Guízar y Valencia, der von 1919 bis zu seinem Tod im Jahr 1938 Bischof von Veracruz war und 2006 heiliggesprochen wurde.
Die Ausstellung verteilt sich auf sechs Räume und stellt verschiedene Lebensabschnitte des Bischofs vor. Thematisiert werden seine Herkunft, seine Tätigkeit als Missionar, seine Amtszeit als Bischof, die religiösen Konflikte und sein zeitweiliges Exil sowie sein Tod, die Exhumierung und die spätere Heiligsprechung.
Zu sehen sind persönliche Gegenstände, liturgische Gewänder, Fotografien, Dokumente und religiöse Objekte aus dem Besitz Rafael Guízars, sowie sein früherer Sarg. Zum Rundgang gehört außerdem der restaurierte Festsaal des ehemaligen Bischofspalastes.
Museo Comunitario de la Fauna de Veracruz
Das Umwelt- und Tiermuseum auf dem Gipfel des Cerro de Macuiltépetl widmet sich der Tierwelt und den Lebensräumen des Bundesstaates Veracruz. Die Ausstellung informiert über Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere sowie über den Bergnebelwald des Macuiltépetl. Weitere Themen sind der Schutz der biologischen Vielfalt und die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen. Das Museum dient zugleich als Informationszentrum für den ökologischen Park.
Das Museum ist zur Zeit geschlossen.
Museen in Veracruz (Stadt)
Die Museen in Veracruz spiegeln die Geschichte und kulturelle Vielfalt der bedeutenden Hafenstadt wider. Historische Museen behandeln die Entwicklung des Hafens, die kolonialen Befestigungen, die mexikanische Marine und wichtige Ereignisse der Stadtgeschichte. Weitere Einrichtungen erinnern an bedeutende Persönlichkeiten aus Literatur und Musik. Das Aquarium sowie das Wachsfiguren- und das Ripley-Museum ergänzen das Angebot durch naturkundliche Ausstellungen und unterhaltsame Erlebnismuseen.
Weitere Informationen zum Museumsbesuch, darunter Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Adresse, finden sich auf der Seite: Veracruz (Stadt)
Museo del Fuerte de San Juan de Ulúa
Die Festung San Juan de Ulúa erhebt sich auf einer kleinen Insel vor dem Hafen von Veracruz. Im Jahr 1518 erreichte die Expedition unter Juan de Grijalva diesen Ort. Ab dem 16. Jahrhundert entstanden Hafen- und Verteidigungsbauten, die in den folgenden Jahrhunderten zu einer stark befestigten Festung erweitert wurden.
San Juan de Ulúa diente zeitweise als Hafen, Verteidigungsbauwerk, Zollstation, Warenlager, Arsenal und Gefängnis. Im Jahr 1961 wurde das historische Bauwerk dem Nationalen Institut für Anthropologie und Geschichte (INAH) übergeben. Das Museum wurde 1984 eröffnet und erhielt 2012 neue Ausstellungsräume in der ehemaligen Casa del Gobernador. Zum Rundgang gehören außerdem die Plaza de Armas, Bastionen, Innenhöfe, Gewölbe, ehemalige Lagerräume und Gefängniszellen.
Ausführliche Informationen zum Museum finden sich in dem Beitrag:
Festung und Museum „San Juan de Ulúa“
Die Festung „San Juan de Ulúa“ liegt auf einer kleinen Insel vor der Stadt Veracruz. Die Geschichte der Insel reicht bis in die vorspanische Zeit […weiterlesen]
Museo Baluarte de Santiago
Der Baluarte de Santiago wurde 1635 als Teil der Befestigung von Veracruz fertiggestellt. Er ist der einzige erhaltene von ehemals neun Bastionen, die gemeinsam mit der Stadtmauer den Hafen vor Angriffen schützen sollten. Die übrigen Befestigungen wurden im späten 19. Jahrhundert weitgehend abgetragen.
Das Bauwerk besitzt hohe und besonders starke Mauern, eine Rampe, eine frühere Zugbrücke, Geschützstellungen und ein unterirdisches Pulvermagazin.
Das Museum war besonders für die „Joyas del Pescador“ bekannt, eine Sammlung von rund 100 vorspanischen Goldobjekten, die 1976 von dem Fischer Raúl Hurtado entdeckt wurde. Dazu gehören Schmuckstücke mit Darstellungen von Schildkröten, Affen und Schlangen sowie ein kleiner Schild mit Anhängern und Glöckchen. Seit der Schließung des Museums wird die Sammlung im Museum von San Juan de Ulúa aufbewahrt und soll dort verbleiben.
Ausführliche Informationen zum Museum finden sich in dem Beitrag:
Museum der Bastion von Santiago, Veracruz
Das Museum Baluarte de Santiago (Bollwerk von Santiago) wurde 1991 eröffnet und ist in einem historischen Denkmal untergebracht. Es ist das letzte erhaltene militärische Bauwerk […weiterlesen]
Museo de la Ciudad de Veracruz
Das Stadtmuseum befindet sich im ehemaligen Hospicio Gutiérrez Zamora, einem zwischen 1852 und 1861 errichteten Gebäude im neoklassizistischen Stil. Das frühere Hospiz wurde nach einer Restaurierung 1970 als Museum eröffnet. Nach einer zweijährigen Sanierung des Gebäudes und einer vollständigen Erneuerung der Ausstellung erfolgte im Dezember 2025 die Wiedereröffnung.
Die Dauerausstellung zeichnet die Geschichte von Veracruz in chronologischer Reihenfolge nach. Der Rundgang beginnt mit vorspanischen Funden von der Isla de Sacrificios und aus der Umgebung der Stadt. Weitere Themen sind die Gründung von Veracruz, die Entwicklung des Hafens während der Kolonialzeit, die ausländischen Interventionen, die Reformzeit sowie die wirtschaftliche und strategische Bedeutung der Hafenstadt im 19. und 20. Jahrhundert.
Historische Objekte, Dokumente, Fotografien, Karten, Modelle und interaktive Elemente veranschaulichen die Entwicklung der Stadt und ihrer kulturellen Traditionen.
Im Obergeschoss werden wechselnde Ausstellungen gezeigt. Der Innenhof dient außerdem als Veranstaltungsort für Konzerte, Theateraufführungen, Lesungen und andere Kulturveranstaltungen.
Museo Naval México
Das Museum befindet sich im ehemaligen Gebäude der Marineschule von Veracruz, die hier 1897 eröffnet wurde. Während der Besetzung des Hafens durch US-amerikanische Truppen im April 1914 verteidigten Kadetten das Gebäude. Nachdem die Marineschule 1952 verlegt worden war, diente es als Ausbildungszentrum der Marine. Im Jahr 1997 wurde es als Marinemuseum eröffnet und 2014 umfassend erneuert.
In 28 Ausstellungsräumen dokumentieren mehr als 1.700 Exponate die mexikanische Seefahrts- und Marinegeschichte. Der chronologisch angelegte Rundgang beginnt mit der vorspanischen Schifffahrt und behandelt die spanischen Entdeckungsfahrten, die Eroberung Mexikos, die Kolonialzeit, die Unabhängigkeit und verschiedene militärische Auseinandersetzungen. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Verteidigung von Veracruz am 21. April 1914.
Zu sehen sind Schiffsmodelle, Navigationsinstrumente, historische Karten, Waffen, Uniformen und weitere Gegenstände der mexikanischen Marine. Weitere Bereiche stellen das Segelschulschiff Cuauhtémoc, die Marinefliegerei und die Aufgaben der heutigen Armada de México vor. Ein Navigationssimulator und der interaktive Kinderbereich Discovery Room ergänzen die Ausstellung.
Aquarium del Puerto de Veracruz
Das Aquarium wurde 1992 am ehemaligen Strand Playón de Hornos eröffnet. Zwischen 2022 und 2024 wurden die Ausstellungsbereiche umfassend erneuert und durch digitale Informationsangebote und neue Bereiche ergänzt. Im November 2024 wurde das modernisierte Aquarium eröffnet.
In zehn Bereichen werden mehr als 250 Tierarten aus dem Golf von Mexiko und anderen Regionen der Erde vorgestellt. Der Rundgang führt unter anderem durch Süßwasseraquarien, eine Nachbildung des tropischen Regenwaldes von Los Tuxtlas, ein großes Riffaquarium und Bereiche mit Quallen und Korallen. Zu den bekanntesten Attraktionen gehören das Haifischbecken sowie die Bereiche für Seekühe, Humboldt-Pinguine, Delfine und Kalifornische Seelöwen.
Neben der Präsentation der Tiere widmet sich das Aquarium der Umweltbildung, der wissenschaftlichen Forschung sowie der Rettung und Rehabilitation verletzter Meerestiere.
Museo Recinto de la Reforma
Das Museum befindet sich in einem erhaltenen Teil des ehemaligen Franziskanerklosters San Francisco, dessen Ursprünge in die Kolonialzeit zurückreichen. Der Turm des früheren Klosters diente später als Leuchtturm und ist heute als Faro Benito Juárez bekannt. Im Jahr 1968 wurde das historische Gebäude restauriert und als Museo Recinto de la Reforma eröffnet.
Das Museum erinnert an die Reformzeit des 19. Jahrhunderts und an die Jahre 1858 bis 1860, als Veracruz Sitz der Regierung von Präsident Benito Juárez war. In dieser Zeit wurden in der Stadt mehrere der bedeutenden Reformgesetze verkündet, welche die Trennung von Kirche und Staat sowie weitere gesellschaftliche Veränderungen einleiteten.
Gezeigt werden Statuen und Darstellungen bedeutender Persönlichkeiten wie Benito Juárez, Melchor Ocampo und Guillermo Prieto sowie historische Dokumente, Fotografien und weitere Erinnerungsstücke. Zu den besonderen Zeugnissen des Gebäudes gehört eine Grabplatte für Ángela Cortés y Arellano aus dem Jahr 1663. Das Museum dient außerdem als Kulturzentrum mit wechselnden Kunstausstellungen, Workshops und Veranstaltungen.
Casa Museo Salvador Díaz Mirón
Das Museum befindet sich in einem aus Korallenstein und Ziegeln errichteten Wohnhaus aus dem 18. Jahrhundert. Hier lebte der veracruzische Dichter, Journalist und Politiker Salvador Díaz Mirón bis zu seinem Tod im Jahr 1928. Die Stadt Veracruz erwarb das Gebäude 1981 und eröffnete es im folgenden Jahr als Museum. Nach einer umfassenden Erneuerung der Ausstellung wurde es 2017 wiedereröffnet.
Die Räume im Obergeschoss erinnern an das Leben und Werk des Dichters, der als ein bedeutender Vorläufer des mexikanischen Modernismus gilt. Gezeigt werden Möbel, Fotografien, Dokumente, Bücher und persönliche Gegenstände. Erhalten sind unter anderem sein Arbeitszimmer, seine Bibliothek und Teile seines Porzellangeschirrs.
Im Erdgeschoss befinden sich ein Veranstaltungsraum und Bereiche für wechselnde Kunstausstellungen. Das Haus dient außerdem als literarisches Forum und bietet Lesungen, Vorträge, Konzerte und weitere kulturelle Veranstaltungen an.
Museo de Cera de Veracruz
Das Wachsfigurenmuseum von Veracruz wurde 2002 eröffnet und befindet sich in der Plaza Acuario, unmittelbar neben dem Aquarium von Veracruz. Es gehört zur Grupo Museo de Cera, die weitere Museen in Mexiko-Stadt und Guadalajara betreibt.
Die Ausstellung umfasst rund 150 Wachsfiguren bekannter Persönlichkeiten und fiktiver Charaktere. Zu sehen sind unter anderem Sportler, Musiker, Schauspieler, Politiker und religiöse Persönlichkeiten. Thematische Bereiche widmen sich beispielsweise mexikanischen Präsidenten, Superhelden und der Musik. Eine interaktive Sportzone und Nachbildungen von Dinosaurierskeletten ergänzen den Rundgang.
Museo Ripley
Das Ripley-Museum in Veracruz wurde 2002 eröffnet und befindet sich in der Plaza Acuario, in unmittelbarer Nähe zum Aquarium und zum Wachsfigurenmuseum. Es geht auf den US-amerikanischen Zeichner, Reporter und Sammler Robert Ripley zurück, der durch seine Berichte über außergewöhnliche Menschen, ungewöhnliche Gegenstände und kuriose Begebenheiten bekannt wurde.
Die Ausstellung präsentiert seltene und außergewöhnliche Objekte aus verschiedenen Teilen der Erde. Zu sehen sind unter anderem naturkundliche Besonderheiten, ungewöhnliche Rekorde, Nachbildungen außergewöhnlicher Menschen, Exponate zur Raumfahrt und bewegliche Dinosauriermodelle. Interaktive Elemente und optische Effekte ergänzen den Rundgang.
Museen in Pueblos Mágicos
Museen in Coatepec
Die Museen in Coatepec greifen Themen der Stadt und ihrer Umgebung auf. Der regionale Kaffeeanbau, die große Vielfalt der Orchideen und die mexikanische Küchentradition stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie Literatur und traditionelles Kunsthandwerk.
Weitere Informationen zum Museumsbesuch, darunter Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Adresse, finden sich auf der Seite: Coatepec, Veracruz
Museo Interactivo El Café-tal Apan
Das interaktive Kaffeemuseum wurde 2006 eröffnet und befindet sich auf einer Kaffeefinca in El Grande, wenige Kilometer östlich von Coatepec. Es gehört zum Familienunternehmen El Café-tal Apan und vermittelt den Weg der Kaffeebohne vom Anbau über die Verarbeitung und den Handel bis zum fertigen Getränk.
Bei dem geführten Rundgang werden die einzelnen Arbeitsschritte vom Anbau bis zur Verarbeitung des Kaffees erläutert. Historische Maschinen und Werkzeuge sowie eine Sammlung von Antiquitäten, Fotografien und audiovisuellem Material veranschaulichen die Geschichte des Kaffees. Besucher können außerdem an einer Verkostung teilnehmen.
Zusätzlich wird eine etwa zweistündige geführte Wanderung durch die umliegenden Kaffeeplantagen angeboten. Das Angebot umfasst außerdem eine Verkostung und eine kleine Mahlzeit.
Museo de la Orquídea Dr. Isaías Contreras Juárez
Das Orchideenmuseum wurde 2011 gegründet und befindet sich in einem 1850 errichteten Haus im historischen Zentrum von Coatepec. In diesem Gebäude wurde 1872 die Schriftstellerin María Enriqueta Camarillo geboren. Später diente es als Apotheke, bevor es für die Nutzung als Museum umgestaltet wurde.
Die Sammlung wurde über einen Zeitraum von rund 40 Jahren durch den Arzt und Orchideensammler Isaías Contreras Juárez aufgebaut. Sie umfasst mehr als 5.000 Exemplare unterschiedlicher Arten und Hybriden und gehört damit zu den größten Orchideensammlungen Mexikos. Einige Pflanzen stammen aus Rettungsaktionen in Gebieten, in denen ihre natürlichen Lebensräume zerstört wurden.
Das Museum informiert über die Vielfalt, Erhaltung und Kultivierung von Orchideen, wobei mexikanische Arten einen besonderen Schwerpunkt bilden. Angeboten werden Führungen, Vorträge und Workshops zur Pflege von Orchideen und zum Anbau von Vanille. Zum Museum gehören außerdem eine Fachbibliothek und ein Verkauf von Pflanzen und Zubehör.
Museo Vivo del Papel
Das Museum befindet sich in den restaurierten Räumen der ehemaligen Hacienda La Orduña und gehört zum Kunstzentrum La Ceiba Gráfica. Es wurde von dem Grafiker und Forscher Per Anderson entwickelt und vermittelt die Geschichte sowie unterschiedliche Verfahren der handwerklichen Papierherstellung. Als „lebendig“ wird das Museum bezeichnet, weil Pflanzen, Werkzeuge und Maschinen nicht nur ausgestellt, sondern weiterhin für die Herstellung von Papier genutzt werden.
Während des Rundganges können Besucher den Weg von der Gewinnung und Aufbereitung der Pflanzenfasern bis zum Schöpfen und Trocknen der einzelnen Papierbogen verfolgen. Vorgestellt werden die asiatische Papierherstellung aus den Fasern des Papiermaulbeerbaums Kozo sowie europäische Verfahren.
Museo del Mole
Das Museum befindet sich in der Casa Mercado im historischen Zentrum von Coatepec. Es wurde 2021 eröffnet und widmet sich der Mole, einer aus zahlreichen Zutaten zubereiteten Sauce, die zu den bekanntesten Speisen der mexikanischen Küche gehört.
Während des geführten Rundgangs erfahren Besucher mehr über die Herkunft, Zubereitung und regionalen Varianten der Mole. Ein Schaubild veranschaulicht die Vielfalt der Rezepte in Mexiko, während ein weiterer Bereich verschiedene Chilisorten als wichtige Bestandteile vorstellt. Zu sehen sind außerdem traditionelle Mahlgeräte wie Molcajete und Metate. Die Ausstellung reicht von den vorspanischen Grundlagen der Zubereitung bis zu den heutigen Varianten des Gerichts.
Casa Museo María Enriqueta
Das Museum erinnert an die in Coatepec geborene Schriftstellerin María Enriqueta Camarillo y Roa de Pereyra (1872–1968), die als Dichterin, Romanautorin, Erzählerin und Verfasserin von Schulbüchern bekannt wurde. Das Museum wurde 1976 eröffnet und wird vom Kulturverein Amigos de María Enriqueta betreut.
Die Ausstellung vermittelt anhand biografischer Informationen, Fotografien, Texte und weiterer Erinnerungsstücke einen Überblick über das Leben und das literarische Werk der Schriftstellerin. Zu ihren bekanntesten Werken gehören die über mehrere Jahrzehnte im Schulunterricht verwendeten Lesebücher Rosas de la infancia („Rosen der Kindheit“) und *Nuevas rosas de la infancia *(„Neue Rosen der Kindheit“).
Museen in Córdoba
Die Museen in Córdoba greifen wichtige Themen der Stadt und ihrer Umgebung auf. Archäologische Funde geben Einblicke in die vorspanische Vergangenheit, während weitere Ausstellungen dem regionalen Kaffeeanbau sowie der Geschichte und Verarbeitung des Zuckerrohrs gewidmet sind.
Weitere Informationen zum Museumsbesuch, darunter Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Adresse, finden sich auf der Seite: Córdoba, Veracruz
Museo de Córdoba
Das Stadtmuseum von Córdoba wurde 1974 gegründet und befindet sich in einem kolonialzeitlichen Gebäude des Portal de la Gloria im historischen Zentrum. Das Haus gilt als ehemaliger Wohnsitz des in Córdoba geborenen Dichters und Essayisten Jorge Cuesta. Das Museum widmet sich vor allem der vorspanischen Geschichte der Region.
Vier der sechs Ausstellungsräume zeigen archäologische Fundstücke verschiedener Kulturen, darunter Skulpturen, Keramikgefäße und Figuren der Olmeken, Totonaken, Maya, Huasteken und Nahua sowie Objekte mit Bezügen zu Teotihuacán. Die Exponate decken einen Zeitraum von der vorklassischen Epoche bis zur spanischen Eroberung ab und veranschaulichen die kulturelle Entwicklung im Gebiet des heutigen Veracruz.
Die weiteren Räume widmen sich der Geschichte und präsentieren auf anschauliche Weise die bedeutende Schlacht vom 21. Mai sowie die Unterzeichnung der Verträge von Córdoba, die Mexikos Unabhängigkeit von Spanien besiegelten. Hier sind neben Dokumenten auch Fotografien und Objekte aus der Kolonialzeit zu sehen.
Ein weiterer Raum wird für Wechselausstellungen genutzt. Außerdem gehört die Ludothek Elena Poniatowska zum Museum. Vorträge, Führungen und weitere kulturelle Veranstaltungen ergänzen das Angebot.
Museo del Café de Córdoba
Das Kaffeemuseum wurde 2016 eröffnet und befindet sich im ehemaligen Casino Español im historischen Zentrum von Córdoba. Die Ausstellung informiert über die Herkunft des Kaffees, seine Einführung in die Region und die Entwicklung des Kaffeeanbaus. Außerdem werden die verschiedenen Arbeitsschritte von der Kultivierung und Ernte über die Aufbereitung und Röstung bis zur Zubereitung erläutert.
Die Dauerausstellung gliedert sich in drei Bereiche. Der erste stellt die Legenden über die Entdeckung des Kaffees vor. Der zweite verfolgt seine Ausbreitung und behandelt den Beginn des Kaffeeanbaus in Córdoba. Der dritte widmet sich den regionalen Erzeugern und dem sogenannten Autorenkaffee, bei dem Herkunft, Anbau und individuelle Verarbeitung des Produkts im Mittelpunkt stehen.
Eine nachgebildete Kaffeefinca veranschaulicht verschiedene Kaffeesorten und deren Wachstumsbedingungen. Interaktive Stationen, Geruchsproben und weitere Sinnesübungen ergänzen die Ausstellung. Der geführte Rundgang endet an der Verkostungsbar, wo Kaffees regionaler Produzenten vorgestellt und mit unterschiedlichen Methoden zubereitet werden.
Museo Nacional de la Caña „La Zafra“
Das Nationale Zuckerrohrmuseum wurde 2017 eröffnet und befindet sich in der ehemaligen Zuckerhacienda San Francisco Toxpan. Das interaktive Museum behandelt die Geschichte des Zuckerrohranbaus und die Bedeutung der Zuckerindustrie für Córdoba und die umliegende Region.
Eine Zeitleiste veranschaulicht die Entwicklung des Zuckerrohrs vom Anbau bis zu Erzeugnissen wie Zucker, Panela und Piloncillo. Weitere Themen sind die Herstellung von Viehfutter und Biokraftstoffen aus Nebenprodukten der Verarbeitung. Historische Werkzeuge, Arbeitskleidung und Maschinen geben Einblicke in die Arbeit auf den Feldern und in den Zuckerfabriken. Der Bereich „El sudor de mi frente“ erinnert an die Arbeiter, die an der Ernte und Verarbeitung des Zuckerrohrs beteiligt sind.
Museen in Coscomatepec de Bravo
In Coscomatepec de Bravo gibt es ein Museum, das Einblicke in die vorspanische Vergangenheit und die Ortsgeschichte von Coscomatepec de Bravo bietet.
Weitere Informationen zum Museumsbesuch, darunter Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Adresse, finden sich auf der Seite: Coscomatepec de Bravo, Veracruz
Museo Comunitario Tetlalpan
Das Gemeindemuseum wurde 1997 gegründet und befindet sich in der ehemaligen Stadtbibliothek am Parque de la Constitución. Seinen Namen erhielt es nach Tetlalpan, dem vorspanischen Vorgängerort von Coscomatepec. Die Bezeichnung wird aus dem Nahuatl als „auf steinigem Land“ oder „über steinigem Boden“ übersetzt.
Die archäologische Sammlung entstand auf Initiative von Sergio Alonso Estévez und durch die Mitarbeit der Einwohner von Coscomatepec. Sie umfasst mehr als 300 Fundstücke, die überwiegend in der Umgebung entdeckt und anschließend dem Museum übergeben wurden. Zu sehen sind Keramik, Basaltobjekte und Werkzeuge aus Obsidian. Mehrere Stücke weisen Merkmale totonakischer und otomischer Kulturtraditionen auf und dokumentieren die vorspanische Besiedlung der Region.
Zum Bestand gehört außerdem ein Archiv mit rund 8.000 historischen Fotonegativen aus Coscomatepec. Das Museum wird von einem örtlichen Verein betreut und dient der Bewahrung sowie Vermittlung des archäologischen und historischen Erbes der Gemeinde.
Museen in Naolinco de Victoria
In Naolinco de Victoria selbst gibt es derzeit kein Museum. Im Gemeindegebiet befindet sich jedoch das Gemeindemuseum von Almolonga, das die Geschichte der ehemaligen Hacienda, sowie die afromestizische Kultur und die örtlichen Karnevalstraditionen vorstellt.
Weitere Informationen zum Museumsbesuch, darunter Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Adresse, finden sich auf der Seite: Naolinco de Victoria, Veracruz
Museo Comunitario de Historia y Etnografía de Almolonga
Das 2018 eröffnete Gemeindemuseum befindet sich in der ehemaligen Hacienda de Almolonga. Das Landgut erlebte seine wirtschaftliche Blütezeit zwischen 1928 und 1942, als hier Zucker, der unraffinierte Rohrzucker Piloncillo und Zuckerrohrschnaps hergestellt wurden.
Historische Fotografien sowie frühere Arbeits- und Haushaltsgeräte veranschaulichen das Leben auf der Hacienda und die Entwicklung der Ortschaft. Ein weiterer Ausstellungsbereich widmet sich dem afro-mestizischen Karneval von Almolonga und zeigt dazugehörige Masken und Kostüme.
Ergänzt wird die Sammlung durch vorspanische Fundstücke aus der Umgebung. Das Museum vermittelt damit einen Überblick über die Geschichte Almolongas und die unterschiedlichen kulturellen Einflüsse, welche die örtlichen Traditionen geprägt haben.
Museen in Orizaba
Orizaba verfügt über ein vielfältiges Museumsangebot, das von der Geschichte und Kultur der Region bis zu Kunst, Wissenschaft, Technik und lokalen Traditionen reicht. Zahlreiche Ausstellungen befinden sich in historischen Gebäuden wie dem Palacio de Hierro, dem Palacio Municipal und dem Poliforum Mier y Pesado. Neben größeren Museen gibt es mehrere kleinere thematische Sammlungen, die sich unter anderem der Raumfahrt, dem Fußball, der Bierherstellung, der Kleidung und bedeutenden Persönlichkeiten widmen.
Für den Besuch mehrerer Einrichtungen bietet die Stadt den Museumspass MuseOri an. Er kostet 70 MXN, ist 48 Stunden gültig und ermöglicht den Eintritt in 13 Museen in Orizaba.
Er ist an jeder Museumskasse erhältlich.
Weitere Informationen zum Museumsbesuch, darunter Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Adresse, finden sich auf der Seite: Orizaba, Veracruz
Museo de las Raíces de Orizaba (MURO)
Das Museum zu den Ursprüngen Orizabas wurde 2010 eröffnet und gehört zu den Museen im Palacio de Hierro. Das markante Metallgebäude im historischen Zentrum diente von 1894 bis 1991 als Sitz der Stadtverwaltung und gilt als herausragendes Beispiel des Jugendstils in Mexiko. Sein Entwurf wird dem französischen Ingenieur Gustave Eiffel zugeschrieben.
Die Ausstellung behandelt die geologische Entwicklung des Tals von Orizaba sowie die vorspanische Geschichte der Region. Zu sehen sind eine Gesteinssammlung, eine geologische Karte und mehr als 100 archäologische Fundstücke aus dem Tal von Orizaba und anderen Gebieten des heutigen Bundesstaates Veracruz. Einen Teil des Bestands bildet eine Sammlung, die bereits in den 1920er-Jahren von der Familie Morante zusammengetragen wurde.
Inhaltlich ist die Ausstellung in sechs Themenbereiche gegliedert: Landschaft und Geologie Orizabas, Gottheiten des Tals, seine frühere Bevölkerung, die Kulturen Zentral-Veracruz’ sowie die Mixteken und Zapoteken. Der letzte Bereich zeigt Fundstücke und kulturelle Einflüsse aus Westmexiko, dem Mayagebiet und Teotihuacán.
Museo de Arte Popular de Veracruz
Das Museum für Volkskunst von Veracruz wurde 2021 eröffnet und befindet sich neben dem Kunsthandwerksmarkt im historischen Zentrum von Orizaba. Die Sammlung entstand durch die Beteiligung von 24 Municipios, die mehr als 300 Arbeiten für das Museum zur Verfügung stellten.
Gezeigt werden unterschiedliche kunsthandwerkliche Traditionen des Bundesstaates Veracruz. Die Ausstellung umfasst unter anderem Keramik und andere Arbeiten aus Ton, Holzschnitzereien, Masken, bestickte Textilien, traditionelle Kleidungsstücke sowie Objekte aus Leder und weiteren Naturmaterialien.
Die Exponate stammen aus vier verschiedenen Kulturregionen von Veracruz – die Huasteca, das Totonacapan, die Sierra de Zongolica und die Region Sotavento. Sie veranschaulichen die Vielfalt regionaler Gestaltungstechniken und die kulturelle Bedeutung des über Generationen weitergegebenen Kunsthandwerks.
Museo de Arte del Estado de Veracruz (MAEV)
Das Kunstmuseum des Bundesstaates Veracruz wurde 1992 eröffnet und befindet sich im ehemaligen Oratorium San Felipe Neri. Das um 1776 errichtete Gebäude diente später unter anderem als Militärhospital, allgemeines Krankenhaus und Frauengefängnis. Nach schweren Schäden durch das Erdbeben von 1973 wurde es restauriert und für die Nutzung als Museum hergerichtet.
Die Sammlung umfasst mehr als 600 Werke aus dem 18. und 19. Jahrhundert sowie der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ihren historischen Grundstock bilden Gemälde des aus Orizaba stammenden Künstlers José Justo Montiel, die nach seinem Tod vom Bundesstaat Veracruz erworben wurden. Weitere vertretene Künstler sind Johann Moritz Rugendas, Salvador Ferrando, Casimiro Castro, José María Velasco, Joseph Cusachs, Ignacio Rosas und Gonzalo Argüelles Bringas.
Zu den bedeutendsten Beständen gehört eine umfangreiche Sammlung mit frühen Werken Diego Riveras. Gemälde, Zeichnungen, Grafiken und Lithografien behandeln vor allem Landschaften, Persönlichkeiten und historische Themen aus Veracruz und anderen Regionen Mexikos. Wechselnde Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen ergänzen das Museumsangebot.
Museo Sala Histórica de Orizaba
Der Historische Saal von Orizaba wurde 2020 eröffnet und befindet sich im Untergeschoss des Palacio de Orizaba, dem heutigen Sitz der Stadtverwaltung. Die Ausstellung erinnert an Ereignisse und Persönlichkeiten, die für die Geschichte Orizabas und Mexikos von Bedeutung waren.
Behandelt werden unter anderem die Verleihung des Stadtwappens und des Banners von Orizaba, das Wirken der als Monja Alférez bekannten Catalina de Erauso in der Region und der Aufenthalt Benito Juárez’ in der Stadt. Weitere Themen sind die Besuche von Kaiser Maximilian von Habsburg und seiner Frau Carlota sowie die Ereignisse während der französischen Intervention.
Ein eigener Abschnitt widmet sich der Verteidigung des Cerro del Borrego unter General Ignacio de la Llave. Historische Dokumente, Fotografien, Abbildungen und verschiedene Objekte veranschaulichen die behandelten Ereignisse und geben einen Überblick über wichtige Stationen der Stadtgeschichte.
Museo de Memorias de Orizaba
Das 2021 eröffnete Museum befindet sich im Stadtarchiv von Orizaba, das in einem kolonialzeitlichen Wohnhaus untergebracht ist. Seine Ausstellung dokumentiert die räumliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung der Stadt anhand von Beständen des Archivs sowie Schenkungen aus der Bevölkerung.
Die fünf Ausstellungsräume behandeln die geografische Lage und die Entwicklung des Stadtgebiets, die Entstehung des Stadtwappens und bedeutende Persönlichkeiten aus Orizaba. Karten und Stadtpläne zeigen, wie sich die Bebauung im Laufe der Jahrhunderte verändert hat. Eine weitere Abteilung widmet sich der Industrialisierung im Tal von Orizaba und präsentiert ein Modell ehemaliger Fabriken der Region.
Historische Fotografien, Manuskripte, Bücher, Zeitungen und Alltagsgegenstände vermitteln Eindrücke vom Leben verschiedener Bevölkerungsgruppen. Weitere Themen sind die architektonische Entwicklung seit der Kolonialzeit und das schwere Erdbeben von 1973. Außerdem werden archäologische Fundstücke aus der Umgebung gezeigt.
Museo de la Cerveza
Das Biermuseum wurde 2009 eröffnet und befindet sich im Palacio de Hierro im historischen Zentrum von Orizaba. Es widmet sich der Geschichte der Cervecería Moctezuma, die 1896 in der Stadt gegründet wurde und eine wichtige Rolle bei der industriellen Entwicklung Orizabas spielte.
Die Ausstellung verteilt sich auf zwei Räume. Der erste behandelt die Entstehung und Entwicklung der Brauerei. Historische Fotografien, Werbeanzeigen, Flaschen, Etiketten und weitere Erinnerungsstücke dokumentieren die verschiedenen Marken und Veränderungen des Unternehmens.
Der zweite Raum erläutert die Rohstoffe und Arbeitsschritte der Bierherstellung. Schautafeln und Ausstellungsobjekte veranschaulichen den Weg von der Verarbeitung von Malz und Hopfen bis zur Abfüllung. Ein kleiner Verkostungsbereich ergänzt die Ausstellung.
Museo de la Historia del Libro
Das Museum zur Geschichte des Buches wurde 2016 eröffnet und befindet sich in der städtischen Bibliothek José Bernardo Couto y Pérez. Der rund 70 Quadratmeter große Ausstellungsbereich vermittelt einen Überblick über die Entwicklung von Schrift und Buch von ihren frühen Ursprüngen bis zur Gegenwart.
Die Ausstellung ist in fünf zeitliche Abschnitte gegliedert. Sie beginnt mit frühen Formen der schriftlichen Überlieferung und behandelt anschließend Bücher in den Kulturen des Altertums. Weitere Bereiche widmen sich mittelalterlichen Handschriften, den Veränderungen durch Buchdruck und Renaissance sowie der Entwicklung des Buches in der Neuzeit.
Der abschließende Abschnitt zeigt den Wandel der Herstellung, Gestaltung und Nutzung von Büchern bis zu den heutigen gedruckten und digitalen Veröffentlichungsformen. Bücher, Reproduktionen, Abbildungen und Informationstafeln veranschaulichen die einzelnen Entwicklungsschritte.
Museo Nacional del Traje
Das Nationale Trachtenmuseum wurde 2022 eröffnet und befindet sich im Poliforum Mier y Pesado. Grundlage der Ausstellung ist die Sammlung María Enriqueta Basurto Vargas, die seit 1975 zusammengetragen wurde.
Die Dauerausstellung umfasst 180 Trachten aus allen 32 mexikanischen Bundesstaaten. Die Kleidungsstücke sind nach Bundesstaaten und ethnischen Gruppen geordnet. Vertreten sind unter anderem Traditionen der Mazahua, Otomí, Triqui, Mixe, Zapoteken und Huasteken sowie mestizische und kreolische Festkleidung.
Ein eigener Bereich widmet sich Veracruz und zeigt Trachten aus verschiedenen Regionen des Bundesstaates, darunter die traditionelle Jarocha-Kleidung und Kleidungsstile aus den Gebirgsgebieten. Wechselnde Ausstellungen präsentieren außerdem Trachten aus anderen lateinamerikanischen Ländern, beispielsweise aus Guatemala, Costa Rica, Panama, Peru, Ecuador, Kolumbien und Bolivien.
Museo Interactivo Francisco Gabilondo Soler
Das 2017 eröffnete Museum erinnert an den in Orizaba geborenen Komponisten Francisco Gabilondo Soler, den Schöpfer der bekannten Kinderfigur „Cri-Cri, el Grillito Cantor“. Es befindet sich im westlichen Flügel des Poliforum Mier y Pesado.
Die Ausstellung umfasst drei Bereiche. In zwei Räumen veranschaulichen große Figuren, Kulissen und detailreiche Modelle rund 70 Lieder von Gabilondo Soler. Die Arbeiten wurden von Kunsthandwerkern aus der Region unter anderem aus Pappmaché, Kaltporzellan, Modelliermasse und plastischer Paste gefertigt.
Ein multimedialer Bereich ergänzt die Ausstellung. Über Tablets können Besucher Geschichten und Lieder kennenlernen, die Francisco Gabilondo Soler für den mexikanischen Radiosender XEW aufnahm. Das spielerisch gestaltete Museum richtet sich besonders an Familien mit Kindern.
Salón de la Fama
Der Salón de la Fama wurde 2018 eröffnet und befindet sich im Untergeschoss des Palacio Municipal von Orizaba. Das Museum erinnert an bekannte Schauspieler, Komiker und Musiker aus der goldenen Epoche des mexikanischen Films sowie aus den 1960er- bis 1980er-Jahren. Mehrere der vorgestellten Persönlichkeiten wurden in Orizaba geboren oder lebten zeitweise in der Stadt.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Figuren aus plastischer Modelliermasse, die der aus Orizaba stammende Künstler Marco Elliot gemeinsam mit Luis Bautista Luna schuf. Dargestellt werden unter anderem Mario Moreno „Cantinflas“, Sara García, María Félix, Blanca Estela Pavón, Agustín Lara, Eduardo „Lalo“ Manzano und Héctor Lechuga.
Museo 13 de Junio de 1862 und Museo Geográfico de Orizaba
Im Ecoparque auf dem Cerro del Borrego befinden sich zwei kleine Museen, die sich mit der Geschichte und der räumlichen Entwicklung Orizabas beschäftigen. Der Berg kann vom Stadtzentrum mit der Seilbahn oder zu Fuß über einen Wanderweg erreicht werden.
Das Museo 13 de Junio de 1862 erinnert an die Schlacht, die hier in der Nacht vom 13. auf den 14. Juni 1862 während der französischen Intervention ausgetragen wurde. Historische Abbildungen, Dokumente und Fundstücke erläutern den Verlauf der Kämpfe zwischen mexikanischen Truppen unter General Jesús González Ortega und französischen Einheiten. Gezeigt werden unter anderem Gewehre, Uniformteile, Fahnen und weitere militärische Gegenstände.
Das Museo Geográfico de Orizaba veranschaulicht anhand von Karten, Lithografien und historischen Darstellungen die räumliche Entwicklung der Stadt seit dem 16. Jahrhundert. Die Ausstellung behandelt unterschiedliche Epochen der Stadtgeschichte und zeigt, wie sich das Territorium Orizabas im Laufe der Zeit veränderte. Ältere Darstellungen dokumentieren unter anderem die frühere Ausdehnung des Verwaltungsgebietes bis in die Region um den Pico de Orizaba.
In der Umgebung der Museen sind noch Überreste der Befestigungen aus dem 19. Jahrhundert zu erkennen. Aussichtspunkte ermöglichen zudem einen weiten Blick über Orizaba und das umliegende Bergland.
Museo de la Historia de la Aviación
Das 2021 eröffnete Museum befindet sich im Aeroparque Orizaba auf dem Gelände des ehemaligen Flugplatzes Barberán y Collar, der 1933 eingeweiht wurde. Mittelpunkt des Parks ist eine Boeing 727-200, die das mexikanische Verteidigungsministerium 2020 der Stadt Orizaba überließ.
Die Ausstellung vermittelt anhand von Informationen und Modellen Einblicke in die Geschichte der Luftfahrt. Zu sehen sind Nachbildungen historischer Flugzeuge und ein Bereich über bedeutende Frauen in der Luftfahrt. Besucher können außerdem das Cockpit und weitere Bereiche der Boeing besichtigen.
Im Inneren des Flugzeugs befinden sich zwei Flugsimulatoren. Zum Aeroparque gehören außerdem der ehemalige 15 Meter hohe Kontrolltrum, der einen Ausblick über Orizaba bietet.
Museo de la Hotelería Mexicana
Das 2021 eröffnete Museum widmet sich der Geschichte des Hotel- und Beherbergungswesens in Mexiko. Als Standort wurde Orizaba gewählt, weil hier nach Angaben des Museums 1525 mit dem „El Mesón de San Juan“ (Gasthaus von San Juan) eine der ersten offiziell betriebenen Herbergen Mexikos und des amerikanischen Kontinents eingerichtet wurde.
Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung des Beherbergungswesens von den frühen Gasthäusern bis zu den modernen Hotels nach. Nachgestellte Räume zeigen unter anderem eine Herberge des 16. Jahrhunderts, eine Hotelrezeption des 19. Jahrhunderts, einen Hotelbetrieb aus den 1970er-Jahren und eine Bar aus den 1960er-Jahren.
Ergänzt werden die Rauminszenierungen durch Fotografien, Möbel, Uniformen, Arbeitsgeräte und weitere Gegenstände, die von Hotels und Hoteliers aus verschiedenen Teilen Mexikos gestiftet wurden. Thematisiert werden auch die unterschiedlichen Berufe in einem Hotel und der Aufschwung des mexikanischen Tourismus seit der Mitte des 20. Jahrhunderts.
Museo Cuna del Fútbol
Das 2009 eröffnete Museum befindet sich im Palacio de Hierro und widmet sich der frühen Geschichte des Fußballs in Orizaba. Die Stadt gilt als einer der Ausgangspunkte des organisierten Fußballs in Mexiko.
Eine Zeitleiste zeigt die Ankunft der schottischen Einwanderer in der Region, die 1898 den Orizaba Athletic Club gründeten, einen der ersten Sport- und Fußballvereine Mexikos. Dabei wird besonders an Duncan Macomish erinnert, der eine wichtige Rolle bei der Gründung des Vereins spielte. Die Ausstellung zeichnet außerdem die traditionsreiche Geschichte des Clubs und die weitere Entwicklung des Fußballs in Orizaba nach.
Zu sehen sind Fotografien bedeutender Mannschaften und Spieler, historische Dokumente, Pokale, Bälle, Trikots und weitere Erinnerungsstücke. Die Exponate stammen aus dem Besitz der Stadt, aus der Sammlung der Asociación Deportiva Orizabeña und aus Schenkungen ehemaliger Sportler.
Museo Religioso
Das 2022 eröffnete Museum befindet sich im Obergeschoss des ehemaligen Franziskanerklosters San José de Gracia. Das zwischen 1803 und 1828 errichtete Gebäude gilt als das größte ehemalige Kloster im Bundesstaat Veracruz. Die Ausstellung verteilt sich auf 14 frühere Klosterzellen.
Das Klosterleben dauerte jedoch nur wenige Jahrzehnte. Infolge der Reformgesetze wurde das Kloster 1860 aufgelöst und die Franziskaner mussten das Gebäude verlassen. Später dienten die Räume unter anderem als Militärquartier und Wohnraum. Nachdem ein Erdbeben schwere Schäden verursacht hatte, wurde das Gebäude 1993 geräumt.
Die Sammlung behandelt die Geschichte der Ordensgemeinschaften, die sich seit dem 16. Jahrhundert in Orizaba niederließen. Sie umfasst religiöse Gemälde, Reliquiare, Ordenskleidung und mehr als 100 Heiligenfiguren. Weitere Bereiche widmen sich den Kirchen der Stadt.
Nachgestellte Räume zeigen die frühere Zelle eines Franziskanermönchs und die Arbeitsstätte der Talleres Barcelona, in denen religiöse Figuren angefertigt und restauriert wurden. Zum Rundgang gehört auch der historische Kapitelsaal, das Refektorium und die Kreuzgänge sowie die Katakombe des ehemaligen Klosters.
Planetario Orizaba
Das 2020 eröffnete Planetarium befindet sich im Stadtteil Agrícola Moctezuma. Es dient der Vermittlung astronomischer und naturwissenschaftlicher Themen und richtet sich mit seinen Vorführungen und interaktiven Angeboten an Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Im Mittelpunkt steht ein digitaler Projektionsdom mit der Technologie Digistar 7. Das System ist an eine Bilddatenbank der NASA angebunden und ermöglicht Darstellungen des Universums, der Planeten und ferner Galaxien. Je nach Programm werden astronomische, naturwissenschaftliche und kulturelle Themen behandelt.
Zum Planetarium gehören außerdem ein Observatorium mit zwei Teleskopen und ein Bereich für virtuelle Realität. Dort können Besucher ab drei Jahren unterschiedliche Orte und Szenarien in 360-Grad-Darstellungen erkunden. Die Beobachtungsmöglichkeiten im Observatorium sind von der Witterung und dem jeweiligen Veranstaltungsprogramm abhängig.
Sala Rodolfo Neri Vela
Die Sala Rodolfo Neri Vela befindet sich im Obergeschoss des Palacio de Hierro. Die Ausstellung ist dem mexikanischen Wissenschaftler Rodolfo Neri Vela gewidmet, der 1985 als erster Mexikaner an einer Weltraummission teilnahm.
Gezeigt werden Modelle des Sonnensystems, der Internationalen Raumstation und verschiedener Raumfahrzeuge. Fotografien, audiovisuelle Beiträge und Erinnerungsstücke informieren über die Raumfahrt und die Mission von Rodolfo Neri Vela. Auf einem Bildschirm werden außerdem Filme und Aufnahmen über das Universum gezeigt.
Museen in Papantla
Im Ort gibt es das Museum Teodoro Cano, das sich dem Werk des Künstlers widmet. Im Gemeindegebiet befinden sich außerdem zwei archäologische Museen, das Museum der archäologischen Zone El Tajín erläutert die Geschichte und Entwicklung der vorspanischen Stadt und präsentiert dort entdeckte Fundstücke. Neben der archäologischen Zone Cuyuxquihui befindet sich ein kleines Museum, das ebenfalls archäologische Funde bewahrt.
Weitere Informationen zum Museumsbesuch, darunter Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Adresse, finden sich auf der Seite: Papantla, Veracruz
Museo Teodoro Cano
Das 2007 eröffnete Museum gehört zur Secretaría de Cultura de Veracruz und ist nach dem in Papantla geborenen Maler, Bildhauer und Wandmaler Teodoro Cano García benannt. Der Künstler gründete auch die freien Kunstwerkstätten der Universidad Veracruzana in Papantla und widmete einen großen Teil seines Schaffens der Kultur der Totonaken.
Die Hauptausstellung umfasst 16 Gemälde aus dem Besitz der Familie sowie Zeichnungen, Wandbilder und Tonfiguren des Künstlers. Die Werke greifen Traditionen, religiöse Vorstellungen und Szenen aus dem Alltag der Totonaken auf.
Eine ethnografische Sammlung zeigt traditionelle Kleidung und Kostüme und informiert über die Tänze der Region. Die Nachbildung eines typischen totonakischen Hauses veranschaulicht die frühere Wohn- und Lebensweise. Fotografien aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dokumentieren das alltägliche, wirtschaftliche und kulturelle Leben in Papantla.
Ergänzt wird die Ausstellung durch Nachbildungen vorspanischer Tonfiguren, von denen viele von Studierenden der Universidad Veracruzana angefertigt wurden. Ein weiterer Raum dient wechselnden Ausstellungen regionaler Künstler und kunsthandwerklichen Workshops.
Museo Comunitario Serafín Olarte
Das Gemeindemuseum befindet sich neben der archäologischen Stätte Cuyuxquihui und wurde erstmals 1985 eröffnet. Es entstand auf Initiative der örtlichen Bevölkerung und trägt den Namen des aus der Region stammenden totonakischen Anführers Serafín Olarte, der während des mexikanischen Unabhängigkeitskrieges gegen die spanische Kolonialmacht kämpfte.
Die archäologische Sammlung umfasst vorspanische Fundstücke, die in Cuyuxquihui und der Umgebung entdeckt und von Bewohnern der Gemeinde gestiftet wurden. Hinzu kommen ethnografische Objekte, traditionelle Holzmasken und Informationen zur Geschichte der Totonaken. Ein weiterer Teil der Ausstellung widmet sich Serafín Olarte und zeigt unter anderem ein ihm zugeschriebenes Gewehr.
Museen in Xico
Die Museen in Xico widmen sich den religiösen Festen, den traditionellen Tänzen und dem Kunsthandwerk des Ortes. Sammlungen mit gestifteten Gewändern, Tanzkostümen, Masken und Figuren aus Maisblättern dokumentieren die bis heute gepflegten Bräuche. Das außerhalb des Ortszentrums gelegene Museo Xicochimalco ergänzt das Angebot durch archäologische Fundstücke aus dem Municipio und Werke regionaler Künstler.
Weitere Informationen zum Museumsbesuch, darunter Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Adresse, finden sich auf der Seite: Xico, Veracruz
Museo del Danzante Xiqueño
Das 2015 eröffnete Museum befindet sich in der Casa de la Cultura von Xico. Es widmet sich den traditionellen Tänzen des Ortes, die vor allem während des Patronatsfestes zu Ehren der heiligen Maria Magdalena aufgeführt werden.
Die Ausstellung stellt unter anderem die Tänze der Tocotines, Santiagos, Payasos und Negros de Bayera sowie die Cruzada de Dos Reinas vor. Gezeigt werden farbenprächtige Kostüme, geschnitzte Masken, Kopfbedeckungen, Schellen, Bänder und Musikinstrumente. Historische Fotografien, Dokumente und weitere Materialien erläutern die Herkunft und Entwicklung der einzelnen Tänze.
Die Ausstellung veranschaulicht auch die religiöse Bedeutung der Tänze und das Zusammenspiel indigener Überlieferungen mit katholischen Traditionen.
Museo del Vestido de Santa María Magdalena
Das 1999 eröffnete Museum befindet sich neben der Pfarrkirche Santa María Magdalena. Es dokumentiert die Verehrung der Schutzpatronin von Xico und die örtliche Tradition, ihrer Heiligenfigur kunstvoll angefertigte Gewänder zu stiften.
Die Sammlung umfasst inzwischen mehr als 1000 Kleider, von denen aufgrund des begrenzten Raumes etwa 800 ausgestellt werden. Das älteste erhaltene Gewand stammt aus dem Jahr 1898, weitere frühe Exemplare wurden 1900 und 1910 angefertigt. Die reich bestickten und mit Spitzen, Perlen oder religiösen Motiven verzierten Kleider wurden von Familien aus Xico gestiftet.
Während des Patronatsfestes im Juli erhält die Heiligenfigur neue Gewänder, sodass die Sammlung fortlaufend wächst und zugleich die religiösen und textilen Traditionen des Ortes dokumentiert.
Museo del Totomoxtle
Das im Jahr 2000 eröffnete Museum widmet sich dem Kunsthandwerk aus Totomoxtle, der getrockneten Hülle des Maiskolbens. Sämtliche ausgestellten Figuren wurden von der Kunsthandwerkerin Socorro Pozo Soto angefertigt, die sich seit mehr als 40 Jahren mit dieser Technik beschäftigt.
Aus gefärbten und geformten Maisblättern entstanden zahlreiche Figuren und detailreiche Miniaturszenen. Sie stellen Bauwerke, Feste und den früheren Alltag in Xico dar. Zu sehen sind unter anderem die Portale des Ortes, die Stierkampfarena, Kaffeepflücker, ein Bäcker und weitere traditionelle Berufe. Zu den umfangreichsten Arbeiten gehört eine Darstellung der Prozession zu Ehren der heiligen Maria Magdalena.
Museo Xicochimalco
Das Museum entstand 2011 als gemeinschaftliches Projekt der Bevölkerung und des Municipio Xico und wurde 2017 eröffnet. Es befindet sich in der bergigen Umgebung von Malseseca am Ufer eines Flusses und verfügt über drei Ausstellungsräume.
Die archäologische Sammlung umfasst Steinmonolithen, Speerspitzen, Mahlsteine, Keramik und anthropomorphe Skulpturen. Viele Stücke wurden bei landwirtschaftlichen Arbeiten in der Umgebung gefunden und anschließend von den Bewohnern gestiftet. Die Ausstellung behandelt zwei Besiedlungsphasen des Municipios, die ältere Phase Xico-Acamalín und die mit Xico Viejo in Zusammenhang stehende Phase Xicochimalco.
Zum Museum gehört außerdem eine Galerie mit Gemälden, bearbeiteten Steinen und Masken regionaler Künstler.
Museen in weiteren Orten
Museen in der Gemeinde Álamo Temapache
Museo Chicomexóchitl – Raíces que florecen
Das Museum wurde im Dezember 2025 eröffnet und befindet sich neben dem Rathaus von Álamo. Es widmet sich dem archäologischen Erbe der Huasteken im Gebiet von Álamo Temapache.
Die etwa 120 Quadratmeter große Ausstellung umfasst rund 100 archäologische Objekte. Das INAH erarbeitete das wissenschaftliche und museografische Konzept und stellte die Exponate als Leihgaben zur Verfügung.
Zu den bedeutendsten Stücken gehören eine Steinplatte mit einer Darstellung des Windgottes Ehécatl, eine männliche Figur, deren Gesicht bereits in vorspanischer Zeit absichtlich entfernt wurde, sowie die zwischen 900 und 1200 entstandene Skulptur zweier älterer Huasteken, die mit Fruchtbarkeit in Zusammenhang gebracht wird. Das Herzstück ist die Skulptur La Jugadora de Pelota (Die Ballspielerin).
Öffnungszeiten: Täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr
Eintritt: Freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 30 bis 40 Minuten einplanen.
Adresse: Neben dem Palacio Municipal, Centro, Álamo, Álamo Temapache, Veracruz
Bei Google Maps ansehen SIC-México-Eintrag zum MuseumMuseo de Las Jóvenes Gobernantes de Amajac
Das Museum wurde im Dezember 2025 in Hidalgo Amajac eröffnet. Es widmet sich dem archäologischen Erbe der Huasteken und insbesondere der gesellschaftlichen Stellung hochrangiger Frauen im vorspanischen Mexiko.
Die Ausstellung verteilt sich auf zwei Räume und umfasst rund 200 archäologische Objekte. Das wissenschaftliche und museografische Konzept wurde vom Nationalen Institut für Anthropologie und Geschichte (INAH) ausgearbeitet.
Im Mittelpunkt stehen zwei zwischen 900 und 1200 entstandene Kalksteinskulpturen, die 2021 und 2023 in Hidalgo Amajac entdeckt wurden. Sie werden als Darstellungen junger Herrscherinnen aus der Kultur der Huasteken interpretiert und sind etwa 1,50 Meter hoch.
Öffnungszeiten: täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr
Eintritt: Freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 30 bis 40 Minuten einplanen.
Adresse: Centro, Hidalgo Amajac, Álamo Temapache, Veracruz
Bei Google Maps ansehen SIC-México-Eintrag zum MuseumMuseen in der Gemeinde Alvarado
Museo de Autor Moisés Avendaño
Das private Museum des Bildhauers Moisés Avendaño García wurde 2010 im Ort El Conchal eröffnet. Es präsentiert das künstlerische Werk des Museumsgründers und bietet zugleich regionalen Künstlern die Möglichkeit, ihre Arbeiten in wechselnden Ausstellungen vorzustellen.
Die Ausstellungsbereiche verteilen sich auf drei Ebenen. Gezeigt werden Skulpturen aus Holz und Aluminium sowie Werke aus unterschiedlichen Schaffensphasen des Künstlers, die in verschiedenen Serien entstanden sind. Ergänzt wird die Ausstellung durch die private Kunstsammlung des Künstlers.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 11:00 bis 14:00 Uhr und von 17:00 bis 19:00 Uhr, Sonntag von 11:00 bis 15:00 Uhr
Eintritt: Freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 45 Minuten einplanen.
Adresse: Carretera Boca del Río–Antón Lizardo, Fraccionamiento El Conchal, CP 95264, El Conchal, Alvarado, Veracruz
Bei Google Maps ansehen SIC-México-Eintrag zum MuseumMuseen in der Gemeinde Boca del Río
Museo Patria y Libertad
Das Museum befindet sich im Gebäude des Standesamtes im Zentrum von Boca del Río. Es gehört zum kommunalen Museumsnetzwerk, das seit 2019 aufgebaut wurde, und widmet sich bedeutenden Ereignissen und Persönlichkeiten der mexikanischen Geschichte.
Das Museum umfasst drei Ausstellungsbereiche. Die Sala de Banderas Patria y Libertad (Fahnensaal Vaterland und Freiheit) zeigt 18 Nachbildungen mexikanischen Flaggen und Banner, die von der Unabhängigkeitsbewegung bis zur heutigen Nationalflagge reichen. Die Kunstausstellung Héroes, Fragmentos de la Patria (Helden, Fragmente des Vaterlandes) besteht aus 14 Gemälden über Persönlichkeiten und Ereignisse der Unabhängigkeit und der Mexikanischen Revolution.
Der dritte Bereich ist der Sala de documentos (Saal der Dokumente). Hier werden 59 Dokumente und repräsentative Objekte aus wichtigen Momenten der mexikanischen Geschichte präsentiert. Es handelt sich um Originaldokumente und Artefakte aus dem 19. und 20. Jahrhundert, darunter Urkunden, Verträge, Bücher, Gesetze, Waffen und andere Gegenstände.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00 bis 15:00 Uhr, Samstag und Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt: Freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 45 Minuten einplanen.
Adresse: Avenida Revolución 402, Zona Centro, CP 94290, Boca del Río, Veracruz
Bei Google Maps ansehen SIC-México-Eintrag zum MuseumMuseo del Pirata
Das Piratenmuseum wurde 2021 in der Casa de la Cultura (Kulturhaus) von Boca del Río eröffnet. Es bietet eine interaktive und unterhaltsame Reise durch die Geschichte der Piraterie im Golf von Mexiko. Im Mittelpunkt steht der niederländische Freibeuter Laurens de Graaf, der unter dem Namen Lorencillo bekannt war und 1683 mit weiteren Freibeutern den Hafen von Veracruz überfiel.
Die Ausstellung verteilt sich auf sieben thematische Räume. Der Laurens-de-Graaf-Raum schildert den Ablauf des Angriffs auf Veracruz und zeigt acht maßstabsgetreue Modelle historischer Galeonen. In der Waffenkammer werden Nachbildungen von Waffen und Rüstungen präsentiert, während ein weiterer Raum mehr als 30 historische Navigationsinstrumente umfasst.
Die Kunstgalerie zeigt Werke mexikanischer Künstler zum Thema Piraterie. Der Raum zum spanischen Handel behandelt den Warenverkehr zwischen Spanien und Amerika sowie dessen Bedeutung für die Piraterie. Historische Land- und Seekarten sowie weitere Navigationsgeräte sind im Kurs- und Kartografieraum ausgestellt. Der abschließende Raum der Könige und Piraten präsentiert historische Kostüme und Gegenstände aus der Welt der Herrscher, Freibeuter und Piraten. Mehrere Kulissen und ein etwa zwölf Meter langes Modell eines Piratenschiffs ergänzen den Rundgang.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr
Eintritt: Erwachsene 50 MXN
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 45 bis 60 Minuten einplanen.
Adresse: Avenida Veracruz 320, Zona Centro, CP 94290, Boca del Río, Veracruz
Bei Google Maps ansehen Website des Museums SIC-México-Eintrag zum MuseumCasa Museo Agustín Lara
Das als La Casita Blanca (das kleine weiße Haus) bekannte Gebäude war zeitweise der Wohnsitz des mexikanischen Komponisten und Pianisten Agustín Lara. Das Haus wurde ihm vom damaligen Gouverneur von Veracruz, Marco Antonio Muñoz Turnbull, überlassen. Nach Laras Tod im Jahr 1970 stand es längere Zeit leer, bevor es restauriert und 1992 als Museum und Kulturzentrum eröffnet wurde.
Die Ausstellung verteilt sich auf zwei Ebenen und sieben thematische Räume. Fotografien, Originalpartituren, Dokumente, Gemälde, Möbel, Kleidungsstücke und Auszeichnungen zeichnen Laras Leben und musikalische Laufbahn nach. Zu den besonderen Exponaten gehören mehrere Klaviere. Die Sammlung umfasst vor allem Zeugnisse aus den Jahren 1932 bis 1970.
Das Museum bewahrt nicht nur das persönliche und musikalische Erbe Agustín Laras, sondern dient auch als Veranstaltungsort. Zum Kulturprogramm gehören Konzerte, Filmvorführungen, wechselnde Ausstellungen und die traditionellen Miércoles bohemios (bohemische Mittwoche), bei denen Laras Musik und das romantische Liedgut Mexikos im Mittelpunkt stehen.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt: Freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 45 bis 60 Minuten einplanen.
Adresse: Boulevard Adolfo Ruiz Cortines, Colonia Costa Verde, CP 94296, Boca del Río, Veracruz
Bei Google Maps ansehen Informationen der Kulturverwaltung von Veracruz zum Museum SIC-México-Eintrag zum MuseumMuseo Municipal de la Moneda (MUMUMO)
Das Städtische Münzmuseum wurde 2019 eröffnet und befindet sich im zweiten Stock des Palacio Municipal (Rathaus) von Boca del Río. Seine Dauerausstellung trägt den Titel La Otra Cara de la Moneda (Die andere Seite der Münze) und stellt die Entwicklung von Zahlungsmitteln, Münzen und Banknoten in Mexiko dar.
Die Sammlung umfasst 566 Originalobjekte und acht Nachbildungen aus einem Zeitraum von fast 500 Jahren. Der Münzsaal beginnt mit den Zahlungsmitteln der vorspanischen Zeit und behandelt anschließend die Münzprägung während der Kolonialzeit, des Unabhängigkeitskampfes, des Ersten und Zweiten Kaiserreichs sowie die Einführung des Dezimalsystems. Ergänzt wird die Ausstellung durch Medaillen, Gedenkmünzen, alte Dokumente und moderne Ausgaben der mexikanischen Zentralbank.
Der Banknotensaal zeichnet die Entwicklung des mexikanischen Papiergeldes vom Ersten Kaiserreich bis zu den aktuellen Ausgaben des Banco de México (Zentralbank von Mexiko) nach.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr
Eintritt: Freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 45 bis 60 Minuten einplanen.
Adresse: Avenida Revolución 1000, Zona Centro, CP 94290, Boca del Río, Veracruz
Bei Google Maps ansehen Website des Museums SIC-México-Eintrag zum MuseumMuseen in der Gemeinde Camerino Z. Mendoza
Museo Comunitario Ciudad Mendoza
Das Gemeinschaftsmuseum von Ciudad Mendoza wurde 2001 gegründet. Es befindet sich in ehemaligen Lagerräumen der Textilfabrik Santa Rosa, deren Eröffnung im Jahr 1899 die Entstehung und Entwicklung der damaligen Arbeitersiedlung entscheidend prägte.
Die sechs Ausstellungsräume widmen sich der Industrialisierung im Tal von Orizaba, der Geschichte der Textilfabrik und der örtlichen Arbeiterbewegung. Fotografien, Dokumente, historische Gegenstände, Luftaufnahmen und ein Modell des früheren Industriekorridors veranschaulichen die Entwicklung von Santa Rosa zur heutigen Stadt Ciudad Mendoza.
Zum Museum gehört außerdem ein umfangreiches historisches Fotoarchiv mit Aufnahmen aus dem Zeitraum von 1869 bis in die 1970er-Jahre.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Eintritt: Erwachsene 10 MXN
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 30 bis 45 Minuten einplanen.
Adresse: Calle 8 de Marzo, Centro, CP 94740, Ciudad Mendoza, Camerino Z. Mendoza, Veracruz
Bei Google Maps ansehen Informationen der Universidad Veracruzana zum MuseumMuseen in der Gemeinde Catemaco
Museo y Centro Ceremonial El Ahijado
Das Museum und Zeremonialzentrum El Ahijado wurde 2017 in Catemaco eröffnet. Es widmet sich sowohl der vorspanischen Geschichte der Region Los Tuxtlas als auch den zeremoniellen Traditionen, für die Catemaco überregional bekannt ist.
Der erste Ausstellungsraum umfasst 298 archäologische Objekte der Nahua, Popoluca und Zoque-Popoluca. Die vom Nationalen Institut für Anthropologie und Geschichte (INAH) katalogisierten Stücke vermitteln Einblicke in die vorspanischen Kulturen der Region.
Ein zweiter Raum zeigt Gegenstände aus den spirituellen Traditionen Catemacos. Die Ausstellung behandelt die Entwicklung dieser Praktiken und die Vermischung indigener, europäischer und weiterer kultureller Einflüsse seit der Kolonialzeit.
Zum Zentrum gehört außerdem ein Zeremonialbereich, in dem Rituale und Veranstaltungen stattfinden. Eine Bibliothek, eine Fotosammlung und ein kleiner Laden ergänzen das Angebot des Zentrums.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00 bis 18:00 Uhr, Samstag von 9:00 bis 17:00 Uhr
Eintritt: Erwachsene 50 MXN
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 45 bis 60 Minuten einplanen.
Adresse: Calle Girasol, Colonia El Paraíso, CP 95870, Catemaco, Veracruz
Bei Google Maps ansehen SIC-México-Eintrag zum MuseumMuseen in der Gemeinde Coatzacoalcos
Museo del Faro Coatzacoalcos
Das Museum befindet sich im Parque Bicentenario (Park der Zweihundertjahrfeier) in Villa Allende, auf der gegenüberliegenden Seite des Río Coatzacoalcos. Es ist in der ehemaligen Unterkunft des Leuchtturmwärters am Faro Lucio Gallardo Pavón (Leuchtturm Lucio Gallardo Pavón) untergebracht.
Die Ausstellung verteilt sich auf neun Räume und behandelt die Geschichte von Coatzacoalcos anhand des Flusses, der Seefahrt und der Entwicklung des Hafens. Archäologische Fundstücke erinnern an die frühen Siedlungen am Unterlauf des Río Coatzacoalcos und an die Kultur der Olmeken. Zu den besonderen Exponaten gehören eine Figur des Regengottes Tláloc und ein in Nanchital entdecktes Räuchergefäß.
Weitere Räume widmen sich der Schifffahrt und dem modernen Hafenbetrieb. Fotografien, Navigationsinstrumente, maritime Gegenstände und Schiffsmodelle veranschaulichen die Entwicklung der Wasserwege und des Güterverkehrs.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 9:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt: Freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für das Museum kann man etwa 45 Minuten einplanen.
Adresse: Calle Francisco Villa 406, Colonia El Faro, CP 96380 Villa Allende, Coatzacoalcos, Veracruz
Bei Google Maps ansehen SIC-México-Eintrag zum MuseumMuseen in der Gemeinde Emiliano Zapata
Museo Exhacienda El Lencero
Die Ursprünge der Hacienda El Lencero reichen bis in das 16. Jahrhundert zurück. Aufgrund ihrer Lage am früheren Verkehrsweg zwischen Veracruz und Mexiko-Stadt diente sie zunächst als Raststätte und entwickelte sich später zu einem ausgedehnten Landgut. Im Jahr1842 kaufte General Antonio Lopez de Santa Anna die Hacienda und blieb über 14 Jahre lang Eigentümer, bis alle Güter 1856 von der Regierung beschlagnahmt wurden.
Rafael Murillo Camacho erwarb 1935 einen Teil des Geländes und ließ die Hauptgebäude, den Aquädukt und die Gärten wiederherstellen. Im Jahr 1981 kaufte der Bundesstaat Veracruz den zentralen Bereich der ehemaligen Hacienda und richtete nach weiteren Restaurierungsarbeiten das heutige Museum ein.
Die eingerichteten Räume vermitteln einen Eindruck vom Leben auf einer mexikanischen Hacienda zwischen 1850 und 1900. Gezeigt werden Möbel, Gemälde, Geschirr, Haushaltsgeräte, Musikinstrumente, Kleidungsstücke und weitere Gegenstände aus dem 19. Jahrhundert. Zu besichtigen sind unter anderem Empfangs- und Schlafräume, eine Küche, Vorratsräume und ein Musikzimmer. Die Einrichtung rekonstruiert die Wohnkultur der Epoche, nicht alle ausgestellten Gegenstände gehörten ursprünglich Santa Anna.
Zum Rundgang gehören außerdem eine Kapelle, historische Kutschen, Innenhöfe, Gartenanlagen, ein Teich, ein Aquädukt und eine Quelle.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr
Eintritt: Erwachsene 60 MXN
Besichtigungsdauer: Für das Museum und die Gartenanlagen sollte man etwa 1 bis 1,5 Stunden einplanen.
Adresse: Calle Rafael Murillo Camacho, Centro, CP 91640, El Lencero, Emiliano Zapata, Veracruz
Bei Google Maps ansehen SIC-México-Eintrag zum MuseumMuseen in der Gemeinde Fortín
Museo Tatsugoro
Das Museo Tatsugoro wurde 2008 von dem Bonsailiebhaber Miguel Ros in Fortín de las Flores gegründet. Es gilt als eines der ersten auf Bonsai spezialisierten Museen in Mexiko und Lateinamerika. Benannt wurde es nach dem japanischen Gärtner Tatsugoro Matsumoto, der um die Wende zum 20. Jahrhundert zur Verbreitung japanischer Gartenkunst in Mexiko beitrug.
Die Ausstellung befindet sich in einem weitläufigen Garten. Die Sammlung umfasst zahlreiche Bonsais aus tropischen, gemäßigten und kühleren Klimazonen. Einige Exemplare werden bereits seit mehr als 100 Jahren kultiviert. Der Rundgang vermittelt zugleich Grundlagen zur Gestaltung, Pflege und jahrelangen Formung der Bäume durch den fachgerechten Schnitt von Wurzeln und Ästen.
Das Museum bietet Führungen sowie Kurse und Workshops zur Pflege und Gestaltung von Bonsais an.
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 9:00 bis 18:00 Uhr, Sonntag von 9:00 bis 15:00 Uhr
Eintritt: Erwachsene 10 MXN
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 45 bis 60 Minuten einplanen.
Adresse: Privada de Huatusco 6, Fraccionamiento Fortín, CP 94470, Fortín de las Flores, Fortín, Veracruz
Bei Google Maps ansehen SIC-México-Eintrag zum MuseumMuseen in der Gemeinde Gutiérrez Zamora
Museo Regional Zamoreño
Das Regionalmuseum wurde 2018 eröffnet und widmet sich der Geschichte von Gutiérrez Zamora. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Ankunft der ersten italienischen Einwanderer am 23. April 1858 und ihrem Zusammenleben mit der einheimischen Bevölkerung.
Das Museum gliedert sich in acht Ausstellungsräume. Der präkolumbische Raum präsentiert archäologische Funde. Weitere Bereiche behandeln die italienische Einwanderung und den kulturellen Austausch mit den Totonaken. Weitere Räume widmen sich dem regionalen Vanilleanbau sowie der Cocina mestiza (Mestizenküche), die durch die Vermischung italienischer und einheimischer Zutaten, Rezepte und Zubereitungsarten entstandt.
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr und von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Eintritt: Freiwillige Spende
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 30 bis 45 Minuten einplanen.
Adresse: Avenida Manuel Ávila Camacho 64, Centro, CP 93556 Gutiérrez Zamora, Veracruz
Bei Google Maps ansehenMuseen in der Gemeinde Huatusco
Casa Museo Guillermo Landa
Das Museum befindet sich im Chalet Landa, das um 1912 errichtet wurde. Der aus Huatusco stammende Dichter und Diplomat Guillermo Landa Velázquez (1935–2020) lebte in diesem Haus und vermachte es mit seiner Einrichtung dem Bundesstaat Veracruz. Im Jahr 2022 wurde es als Museum eröffnet.
Die erhaltene Ausstattung vermittelt einen Eindruck vom früheren Wohnambiente. Gezeigt werden Möbel aus dem 19. und 20. Jahrhundert, Glas- und Keramikobjekte, persönliche Gegenstände sowie Kunstwerke renommierter Künstler. Zur Sammlung gehört außerdem Landas persönliche Bibliothek mit etwa 10.000 Büchern in verschiedenen Sprachen.
Fotografien, Dokumente und Veröffentlichungen informieren über sein Leben und sein literarisches Schaffen.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt: Freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 45 bis 60 Minuten einplanen.
Adresse: Avenida 1 Nr. 333, Centro, CP 94100, Huatusco de Chicuellar, Veracruz
Bei Google Maps ansehen SIC-México-Eintrag zum MuseumMuseen in der Gemeinde Hueyapan de Ocampo
Museo Comunitario Popoluca de Santa Rosa Loma Larga
Das Gemeindemuseum wurde 1995 in Santa Rosa Loma Larga eröffnet. Es bewahrt archäologische Fundstücke aus der Umgebung und vermittelt Einblicke in die Bräuche und Traditionen der Popoluca-Bevölkerung der Region.
Die Sammlung umfasst mehr als 50 archäologische Objekte. Zu sehen sind unter anderem Darstellungen einer Maisgöttin und eines Frühlingsgottes sowie Mahlsteine, Siegel und Figuren. Das kleine Museum trägt damit zur Bewahrung und Vermittlung der lokalen Geschichte bei.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00 bis 16:00 Uhr
Eintritt: Freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 20 bis 30 Minuten einplanen.
Adresse: Calle San José, Ejido Unidad Indígena General Emiliano Zapata, CP 95867, Santa Rosa Loma Larga, Hueyapan de Ocampo, Veracruz
Bei Google Maps ansehen SIC-México-Eintrag zum MuseumMuseen in der Gemeinde Huiloapan de Cuauhtémoc
Museo Malintzin 1524
Das Gemeindemuseum von Huiloapan de Cuauhtémoc wurde 2021 eröffnet. Sein Name bezieht sich auf die örtliche Überlieferung, nach der Malintzin, auch als Doña Marina oder La Malinche bekannt, im Jahr 1524 in Huiloapan den spanischen Hauptmann Juan de Jaramillo heiratete.
Die Dauerausstellung zeigt archäologische Fundstücke, die in Höhlen, bei Bauarbeiten und an anderen Orten im Gemeindegebiet entdeckt oder von Einwohnern gestiftet wurden. Dazu gehören steinerne Skulpturen, Joche, anthropomorphe Gefäße sowie Objekte aus Ton, Obsidian und Vulkangestein.
Religiöse Figuren aus der früheren Kapelle der Unbefleckten Empfängnis ergänzen die Sammlung. Historische Fotografien, Dokumente und Karten informieren zudem über die Entwicklung Huiloapans, das 1859 zu einer eigenständigen Gemeinde wurde.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00 bis 16:00 Uhr
Eintritt: Freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 30 bis 45 Minuten einplanen.
Adresse: Avenida Hidalgo, Centro, CP 94780, Huiloapan de Cuauhtémoc, Veracruz
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Museo Comunitario de Jamapa
Das Gemeindemuseum entstand aus einer Initiative des Lehrers und Ortschronisten Alejo Castillo Rivera. Gemeinsam mit Schülern und deren Eltern richtete er 1991 zunächst ein Schulmuseum ein. Die Sammlung wurde später erweitert und 2005 in einem eigenen Museumsgebäude untergebracht.
Das Museum vermittelt Einblicke in die Remojadas-Kultur und das frühere Leben der Gemeinschaft. Die Ausstellung umfasst archäologische Fundstücke, historische Alltagsgegenstände und weitere Objekte, welche die Geschichte der Region dokumentieren.
Die Ausstellung verteilt sich auf drei Räume. Der erste Raum präsentiert eine archäologische Sammlung mit unterschiedlichen Objekten der Remojadas-Kultur. Der zweite Raum widmet sich dem früheren Alltag in Jamapa und zeigt unter anderem Bügeleisen, landwirtschaftliche Werkzeuge und alte Fotografien. Im dritten Raum werden archäologische Funde zum Thema Tod und Bestattung vorgestellt. In seiner Mitte befindet sich ein in der Umgebung entdeckter Altar.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00 bis 15:00 Uhr
Eintritt: Freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 30 Minuten einplanen.
Adresse: Callejón Tenoya, Centro, CP 94260, Jamapa, Veracruz
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Museo Tlacintla
Das kleine Museum widmet sich der vorspanischen Geschichte des heutigen Lerdo de Tejada. Sein Name erinnert an die frühere Siedlung Tlazintla, die als Vorläuferin des heutigen Ortes gilt und bereits vor der spanischen Eroberung bestand.
In einem Ausstellungsraum werden archäologische Fundstücke aus Lerdo de Tejada und der Umgebung präsentiert. Die Sammlung umfasst unter anderem Keramikgefäße, Figuren, Mahlsteine und weitere Objekte, die Einblicke in das Leben der früheren Bevölkerung geben. Informationstafeln erläutern die Besiedlungsgeschichte und die Entwicklung des Ortes.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8:00 bis 16:00 Uhr
Eintritt: Freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 20 bis 30 Minuten einplanen.
Adresse: Avenida Hidalgo, Ecke Ocampo, Centro, CP 95280, Lerdo de Tejada, Veracruz
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Museo Regional David Ramírez Lavoignet
Das Regionalmuseum befindet sich in der Casa de Cultura El Calvario (Kulturhaus El Calvario) und wurde 2008 eröffnet. Benannt ist es nach dem Historiker und Heimatforscher David Ramírez Lavoignet, der sich eingehend mit der Geschichte und Archäologie von Veracruz beschäftigte.
Die Sammlung umfasst etwa 120 archäologische Objekte aus Ton und Basalt. Der größte Teil stammt aus einer Schenkung. Zu sehen sind unter anderem Gefäße, Figuren, steinerne Werkzeuge und weitere Fundstücke aus Misantla und der umliegenden Region.
Die Dauerausstellung verteilt sich auf drei Räume und vermittelt einen Überblick über die vorspanische Besiedlung und das kulturelle Erbe der Region.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00 bis 15:00 Uhr und von 16:00 bis 19:00 Uhr
Eintritt: Freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 30 bis 45 Minuten einplanen.
Adresse: Av. Manuel Ávila Camacho 100, Centro, 93820 Misantla, Veracruz
Bei Google Maps ansehen SIC-México-Eintrag zum MuseumMuseo Casa Señorial Misantla
Das Museum befindet sich in einem historischen Wohnhaus mit französischen Architektureinflüssen. Die dreigeschossige Residenz wurde für einen französischen Agraringenieur und dessen Ehefrau errichtet. Das Gebäude besitzt ein breites Satteldach, Säulen, umlaufende Korridore, einen Garten und einen Innenhof.
Nach der Übernahme durch die Stadt wurde das Haus restauriert und als Museum sowie als Sitz des historischen Stadtarchivs eingerichtet. Seit 2013 wird es von der Fundación Misanteca de Arte y Cultura (Stiftung für Kunst und Kultur von Misantla) betreut.
Die Ausstellung behandelt die Geschichte und Alltagskultur Misantlas. Zu sehen sind 34 vorspanische Fundstücke, historische Dokumente und Fotografien, traditionelle Kleidung, Musikinstrumente, Schallplatten und eine alte Druckerpresse. Wandgemälde erinnern an örtliche Legenden, den Kaffeeanbau, die Entwicklung der Presse und weitere Aspekte der regionalen Geschichte. Wechselnde Kunst- und Kulturveranstaltungen ergänzen das Angebot.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10:30 bis 14:00 Uhr und von 16:30 bis 18:30 Uhr
Eintritt: Freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 30 bis 45 Minuten einplanen.
Adresse: Calle 5 de Mayo 218, Centro, CP 93820, Misantla, Veracruz
Bei Google Maps ansehenMuseen in der Gemeinde Otatitlán
Museo del Sotavento
Das Museum befindet sich in einem Gebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert, das früher unter anderem als Lebensmittelgeschäft genutzt wurde. Nach einer umfassenden Restaurierung wurde es 2021 als Museum und Kulturzentrum eröffnet.
Die Ausstellung widmet sich dem kulturellen Erbe der Sotavento-Region und des Papaloapanbeckens. Gezeigt werden traditionelle Kleidung, historische Fotografien, Kunsthandwerk sowie Trachten und Masken afromexikanischer Gemeinschaften. Ein weiterer Abschnitt stellt die Kultur der Totonaken vor.
Weitere Themen sind der Zuckerrohranbau in Cosamaloapan, die Huapango-Trachten aus Pánuco und die Mojigangas (große Festfiguren) aus Saltabarranca. Ein eigener Bereich erinnert an Gaspar Yanga und die Geschichte der afrikanischen Bevölkerung in Veracruz.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr
Eintritt: Freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 45 Minuten einplanen.
Adresse: Plaza Hidalgo, Centro, CP 95500, Otatitlán, Veracruz
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Museo de Historia Regional de Pánuco
Das regionale Geschichtsmuseum von Pánuco wurde 1992 eröffnet. Die Dauerausstellung befindet sich in einem etwa 80 Quadratmeter großen Raum und behandelt die vorspanische sowie die neuere Geschichte des Municipios.
Die archäologische Sammlung umfasst Objekte der Huasteken beziehungsweise Teenek. Gezeigt werden Steinskulpturen, Tongefäße und Werkzeuge aus Obsidian und Vulkangestein. Zu den bedeutendsten Exponaten gehört die als El Jinete (Der Reiter) bezeichnete Reliefplatte aus der Spätpostklassik. Sie wurde im ehemaligen Zeremonialzentrum der Teenek bei Vega de Otates gefunden.
Illustrationen und historische Fotografien dokumentieren außerdem die Entwicklung Pánucos von der Kolonialzeit bis zum wirtschaftlichen Aufschwung durch die Erdölförderung.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00 bis 19:00 Uhr
Eintritt: Freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 30 bis 45 Minuten einplanen.
Adresse: Calle Lorenzo Barcelata, Ecke Malecón, Centro, CP 93990 Pánuco, Veracruz
Bei Google Maps ansehen SIC-México-Eintrag zum MuseumMuseen in der Gemeinde Poza Rica
Museo de la Ciudad de Poza Rica (MUCI)
Das Stadtmuseum widmet sich der Geschichte und Entwicklung von Poza Rica. Es wurde 2021 gegründet und behandelt die vorspanischen Ursprünge der Region sowie den Aufstieg der Stadt zu einem der bedeutendsten Zentren der mexikanischen Erdölindustrie.
Der erste Teil der Ausstellung gibt anhand archäologischer Fundstücke und informativer Schautafeln Einblicke in die Kultur der Totonaken. Der Ausstellungsraum Oro Negro (Schwarzes Gold) beschäftigt sich mit der Entwicklung Poza Ricas zur Erdölstadt. Der zeitliche Bogen reicht von den bedeutenden Bohrungen der 1920er-Jahre über die Erdölförderung bis zum Wachstum der von dieser Industrie geprägten Stadt. Exponate, Dokumente, Fotografien und Tonaufnahmen veranschaulichen diese Entwicklung.
Weitere Bereiche erinnern an Persönlichkeiten, die bedeutende Beiträge zur Entwicklung Poza Ricas geleistet haben. Ein eigener Abschnitt widmet sich dem Leben und Werk des Künstlers Pablo O’Higgins, dessen Wandgemälde bis heute die Fassade des Rathauses schmückt.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10:30 bis 19:00 Uhr
Eintritt: Freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 45 bis 60 Minuten einplanen.
Adresse: Parque de las Américas, Calle Francisco I. Madero, Colonia Francisco I. Madero, CP 93260, Poza Rica de Hidalgo, Veracruz
Bei Google Maps ansehen Website des Museums SIC-México-Eintrag zum MuseumSala de Exhibición Arqueológica La Casa de Teja Encuentro de dos Culturas
Der archäologische Ausstellungsraum wurde 2024 eröffnet. Er befindet sich auf dem Privatgrundstück seines Leiters Francisco Juárez Narciso und ist der erste Ausstellungsort in Poza Rica, der sich den vorspanischen Kulturen der Region widmet.
Die Sammlung umfasst etwa 1.400 archäologische Objekte von der mexikanischen Golfküste, darunter auch Funde aus dem Gebiet von Poza Rica. Die überwiegend aus der postklassischen Zeit zwischen 900 und 1521 stammenden Stücke werden vor allem der Kultur der Totonaken und Huasteken zugeordnet.
Zu sehen sind Keramikgefäße, Figuren, Werkzeuge, Opfergaben, bearbeitete Steine, Knochen und Muscheln. Zu den besonderen Exponaten gehören Schmuckstücke aus Zähnen und Muscheln, tönerne Vogelpfeifen sowie kleine Spinnwirtel. Die Ausstellung vermittelt damit einen Einblick in den Alltag, die handwerklichen Fertigkeiten und die religiösen Vorstellungen der einstigen Bevölkerung.
Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag von 11:00 bis 17:00 Uhr
Eintritt: Freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für die Besichtigung kann man etwa 30 bis 45 Minuten einplanen.
Adresse: Ampliación Parcela 14, Arroyo del Maíz Uno, CP 93230, Poza Rica de Hidalgo, Veracruz
Bei Google Maps ansehen SIC-México-Eintrag zum AusstellungsraumMuseen in der Gemeinde San Andrés Tuxtla
Museo Regional de San Andrés Tuxtla
Das Regionalmuseum von San Andrés Tuxtla wurde 2007 eröffnet und wird von der Stadtverwaltung betrieben. Die Ausstellung behandelt die regionale Geschichte von den vorspanischen Kulturen über die Kolonialzeit bis zur neueren wirtschaftlichen Entwicklung.
Der erste Ausstellungsbereich ist den frühen mesoamerikanischen Kulturen gewidmet. Keramikgefäße, Schmuckstücke und Werkzeuge vermitteln Einblicke in den Alltag und die kulturellen Traditionen vor allem der Olmeken. Weitere Exponate verweisen auf den Einfluss der Kultur von Teotihuacán in der Region.
Im zweiten Bereich werden monumentale Skulpturen präsentiert, darunter ein kolossaler Kopf. Zu den bedeutendsten Exponaten gehört der Señor de Matacapan (Herr von Matacapan), eine in der gleichnamigen Ortschaft entdeckte Skulptur.
Der dritte Bereich behandelt die Kolonialzeit. Anhand von Dokumenten, Rüstungen und Möbelstücken wird die Geschichte während der Kolonialzeit und der Einfluss der spanischen Kolonialherrschaft auf die lokale Kultur und Gesellschaft dargestellt.
Eine weitere Ausstellung widmet sich dem regionalen Tabakanbau und zeigt Werkzeuge und Geräte, die bei der Verarbeitung des Tabaks verwendet wurden.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00 bis 15:00 Uhr
Eintritt: Freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 30 bis 45 Minuten einplanen.
Adresse: Independencia Oriente 1, Centro, CP 95700, San Andrés Tuxtla, Veracruz
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Museo Tuxteco
Das Regionalmuseum der Tuxtlas befindet sich im ehemaligen Rathaus von Santiago Tuxtla und gehört zum Museumsnetzwerk des Nationalen Instituts für Anthropologie und Geschichte (INAH).
Die archäologische Sammlung umfasst rund 300 Fundstücke aus Ausgrabungen und Schenkungen. Sie gibt einen Überblick über die vorspanischen Kulturen von Veracruz und legt einen Schwerpunkt auf die Olmeken im Süden des Bundesstaates. Zu den herausragenden Exponaten gehören jahrtausendealte Holzskulpturen aus der archäologischen Fundstätte El Manatí, olmekische Steinskulpturen, Keramikgefäße und sogenannte lächelnde Figuren. Ergänzend werden ethnografische Objekte der indigenen Gemeinschaften von Los Tuxtlas gezeigt.
Das Museum verfügt über drei Räume mit Dauerausstellungen. Neben der vorspanischen Geschichte behandeln sie die Kolonialzeit und die kulturelle Entwicklung der Region. Ein weiterer Raum wird für wechselnde Ausstellungen genutzt.
Ausführliche Informationen zum Museum finden sich in dem Beitrag:
Regionalmuseum Tuxteco, Santiago Tuxtla, Veracruz
Das Regionalmuseum in Santiago Tuxtla wurde 1975 gegründet, um das historische und archäologische Erbe der Region zu bewahren und zu präsentieren. Der Rundgang durch das […weiterlesen]
Museen in der Gemeinde Soledad de Doblado
Museo Municipal de Soledad de Doblado
Das heutige Stadtmuseum von Soledad de Doblado ging aus dem früheren Museo Histórico de Soledad de Doblado (Historisches Museum von Soledad de Doblado) hervor. Es widmet sich der Geschichte, Kultur und gesellschaftlichen Entwicklung des Municipios.
Die Ausstellung umfasst archäologische Fundstücke aus der Region, darunter Keramik der Remojadas-Kultur, sowie historische Alltagsgegenstände und Fotografien. Sie dokumentiert die Entwicklung der früheren Ansiedlung La Soledad vom Dorf über die Villa bis zur heutigen Stadt und erinnert an bedeutende Ereignisse in der Stadtgeschichte. Ein weiterer Bereich behandelt die Geschichte der Eisenbahn und des früheren Bahnhofs.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00 bis 15:00 Uhr
Eintritt: Freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 30 bis 45 Minuten einplanen.
Adresse: Calle Ignacio de la Llave, CP 94240 Soledad de Doblado, Veracruz
Bei Google Maps ansehen SIC-México-Eintrag zum MuseumMuseen in der Gemeinde Tantoyuca
Museo de la Casa de Cultura Tantoyuca
Das Museum befindet sich in der städtischen Casa de Cultura (Kulturhaus) von Tantoyuca. Seine Sammlungen widmen sich der Geschichte, dem Kunsthandwerk und den kulturellen Traditionen der Huasteca Alta.
Die archäologische Sammlung umfasst etwa 200 Fundstücke aus der Region. Ergänzt wird sie durch historische und zeitgenössische Fotografien, die die Entwicklung der Stadt dokumentieren. Eine weitere Ausstellung präsentiert kunsthandwerkliche Arbeiten aus Palmblättern, Zapupefasern und Leder. Das Museum informiert außerdem über regionale Feste und Bräuche.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt: Freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 30 bis 40 Minuten einplanen.
Adresse: Calle Francisco I. Madero 103, Centro, CP 92101, Tantoyuca, Veracruz
Bei Google Maps ansehen SIC-México-Eintrag zum MuseumMuseen in der Gemeinde Tecolutla
Museo Marino Comunitario de Tecolutla
Das kleine Gemeinschaftsmuseum wurde 1988 gegründet und widmet sich der Tierwelt der Küstengewässer sowie der Fischerei und Schifffahrt in Tecolutla. Ein großer Teil der Sammlung wurde von Fischern aus der Umgebung zusammengetragen.
Gezeigt werden präparierte Meerestiere, darunter Haie, ein Knochenhecht und eine etwa 2,45 Meter lange Muräne. Ergänzend sind Fischereigeräte sowie Fotografien verschiedener Boote und Schiffe zu sehen.
Außerdem gibt es mehrere Aquarien und im Außenbereich einen kleinen Teich mit Schildkröten.
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 9:00 bis 13:00 Uhr und von 15:00 bis 20:00 Uhr
Eintritt: 20 MXN
Besichtigungsdauer: Für die Besichtigung kann man etwa 20 bis 30 Minuten einplanen.
Adresse: Calle Matamoros, Centro, CP 93570, Tecolutla, Veracruz
Bei Google Maps ansehen Informationen der Tourismusplattform von Tecolutla SIC-México-Eintrag zum MuseumMuseen in der Gemeinde Teocelo
Museo Comunitario de la Antigua Estación Ferroviaria
Das Museum befindet sich im ehemaligen Endbahnhof der Strecke Xalapa–Teocelo. Die Eisenbahnstrecke war von 1898 bis 1945 und trug wesentlich zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung der Region bei. Nach der Restaurierung des Bahnhofsgebäudes wurde das Museum 1998 eröffnet.
Die Ausstellung präsentiert historische Fotografien und Gegenstände aus der Zeit des Eisenbahnbetriebs. Sie informiert über die Geschichte der Strecke, den früheren Alltag in Teocelo sowie die Bedeutung des Kaffeeanbaus und der Energieerzeugung für die Entwicklung der Region. Ergänzend finden wechselnde Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen statt.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 16:00 bis 19:00 Uhr, Sonntag von 12:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt: Freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 30 bis 45 Minuten einplanen.
Adresse: Calle Francisco I. Madero, Barrio de la Estación, CP 91615, Teocelo, Veracruz
Bei Google Maps ansehen SIC-México-Eintrag zum MuseumMuseen in der Gemeinde Tlacotalpan
Die Museen in Tlacotalpan widmen sich bedeutenden Persönlichkeiten und kulturellen Traditionen der Stadt. Im Mittelpunkt stehen das musikalische Schaffen Agustín Laras, die Gemälde Salvador Ferrandos sowie das traditionelle Töpferhandwerk und die Herstellung der Tlacotalpan-Tonkrüge.
Weitere Informationen zum Museumsbesuch, darunter Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Adresse, finden sich auf der Seite: Tlacotalpan, Veracruz
Museo Agustín Lara
Das im Jahr 2000 eröffnete Museum widmet sich dem mexikanischen Komponisten und Sänger Agustín Lara, der als einer der bedeutendsten Vertreter des romantischen Liedes und des Boleros in Mexiko gilt. Das Gebäude wurde der Stadt von Yolanda Gasca, einer früheren Ehefrau des Künstlers, gestiftet.
In drei Ausstellungsräumen werden Fotografien, Zeitungsausschnitte, Schallplatten, Auszeichnungen und persönliche Erinnerungsstücke gezeigt. Die Exponate geben Einblicke in das Leben und die künstlerische Laufbahn Agustín Laras, der aufgrund seiner schlanken Gestalt und seines musikalischen Erfolgs den Beinamen „Flaco de Oro“ („der goldene Schlanke“) trug.
Museo Jarocho Salvador Ferrando
Das 1965 eröffnete Museum befindet sich in einem typischen Wohnhaus des 19. Jahrhunderts im historischen Zentrum von Tlacotalpan. Es ist nach dem aus der Stadt stammenden Maler Salvador Ferrando benannt, der vor allem für seine Porträts und Landschaftsdarstellungen bekannt ist.
Die Ausstellung umfasst einen bedeutenden Teil seines künstlerischen Werks. Seine Gemälde zeigen Einwohner Tlacotalpans sowie Landschaften und Alltagsszenen aus der Umgebung des Río Papaloapan. Ergänzt wird die Sammlung durch historische Fotografien, Möbel, Keramik, Porzellan, Musikinstrumente, Kleidung und persönliche Gegenstände.
Museo del Oficio Alfarero Tinajeril (MOAT)
Das 2013 gegründete Museum widmet sich dem traditionellen Töpferhandwerk in Tlacotalpan. Im Mittelpunkt steht die Herstellung von „Tinajas“, großen Gefäßen aus gebranntem Ton, die früher in vielen Haushalten der Region zum Aufbewahren, Filtern und Kühlen von Wasser verwendet wurden.
Die Sammlung umfasst historische Tonkrüge und weitere Keramikarbeiten aus Tlacotalpan. Die Ausstellung erläutert die Herkunft des örtlichen Töpferhandwerks, die verwendeten Materialien, die einzelnen Arbeitsschritte und die Bedeutung der Gefäße im Alltag der Bevölkerung am Río Papaloapan.
Das MOAT dient zugleich als Werkstatt und Bildungseinrichtung. Durch Kurse und praktische Vorführungen sollen traditionelle Fertigkeiten weitergegeben und die Töpferei in Tlacotalpan wiederbelebt werden.
Museen in der Gemeinde Tuxpan
Museo de la Hermandad México-Cuba
Das Museum der Freundschaft zwischen Mexiko und Kuba wurde 1988 eröffnet. Es befindet sich am Río Tuxpan in Santiago de la Peña, an einem Ort, der mit den Vorbereitungen zur Kubanischen Revolution in Zusammenhang steht.
Am 25. November 1956 verließen 82 Revolutionäre, darunter Fidel und Raúl Castro sowie Ernesto „Che“ Guevara, an Bord der Yacht Granma den Hafen von Tuxpan. Nach der Überfahrt nach Kuba begann dort der bewaffnete Kampf gegen die Regierung von Fulgencio Batista.
Die Ausstellung dokumentiert die Expedition und die historischen Beziehungen zwischen Mexiko und Kuba anhand von Fotografien, Dokumenten, Uniformen, Büsten, persönlichen Gegenständen und weiteren Erinnerungsstücken. Neben der Dauerausstellung gibt es drei Räume für wechselnde Präsentationen.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr, Sonntag von 10:00 bis 14:00 Uhr
Eintritt: Freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 30 bis 45 Minuten einplanen.
Adresse: Calle Álvaro Obregón 1, Colonia Santiago de la Peña, CP 92770 Tuxpan, Veracruz
Bei Google Maps ansehen SIC-México-Eintrag zum MuseumMuseen in der Gemeinde Yanga
Museo Regional de Palmillas
Das Regionalmuseum von Palmillas wurde 2004 eröffnet und gehört zum Museumsnetzwerk des Nationalen Instituts für Anthropologie und Geschichte (INAH). Es widmet sich der Geschichte des Tals von Córdoba von den vorspanischen Kulturen bis in die Kolonialzeit.
Die archäologische Sammlung umfasst mehr als 2.600 Fundstücke aus der Umgebung von Palmillas. Gezeigt werden Keramikgefäße, Figuren und Skulpturen aus Stein und Ton, Schmuck, Arbeitsgeräte sowie menschen- und tiergestaltige Musikinstrumente. Zu den bedeutendsten Exponaten gehört eine aus gebranntem Ton gefertigte Darstellung des Sonnengottes Tonatiuh. Karten, Grafiken und historische Gegenstände veranschaulichen außerdem das Leben auf den Haciendas der Region. Ein weiterer Bereich behandelt die Geschichte der afrikanischen und afromexikanischen Bevölkerung in Veracruz.
Ausführliche Informationen zum Museum finden sich in dem Beitrag:
Regionalmuseum von Palmillas, Yanga, Veracruz
Das Regionalmuseum befindet sich im Ort Palmillas, in der Gemeinde Yanga, und widmet sich der regionalen Geschichte und Kultur und dem afro-mexikanischen Erbe des Córdoba-Tals. […weiterlesen]
Museen in der Gemeinde Zentla
Museo Dr. José Benigno Zilli Mánica
Das Museum wurde 2004 eröffnet und widmet sich der Geschichte von Colonia Manuel González und der italienischen Einwanderung in die Gemeinde Zentla. Es entstand auf Initiative von Einwohnern und Nachfahren italienischer Einwanderer, die Fotografien, Dokumente und historische Gegenstände zusammentrugen.
Hinzu kommen landwirtschaftliche Geräte, Haushaltsgegenstände, historische Gebrauchsgegenstände sowie Bücher über die italienische Einwanderung und die Geschichte von Zentla. Eine archäologische Sammlung dokumentiert außerdem die vorspanische Besiedlung der Region.
Benannt ist das Museum nach dem Priester, Hochschullehrer, Philosophen und Schriftsteller José Benigno Zilli Mánica. Als Nachfahre italienischer Einwanderer erforschte und dokumentierte er die Geschichte der italienischen Ansiedlungen in Mexiko.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Eintritt: Freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 30 Minuten einplanen.
Adresse: Avenida Juárez, Colonia Manuel González, CP 94220 Zentla, Veracruz
Bei Google Maps ansehen SIC-México-Eintrag zum MuseumINAH-Museen und Museen in archäologischen Stätten
Das Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte (INAH) betreut in Veracruz Museen, die archäologische Funde der Olmeken, Totonaken, Huasteken und anderer vorspanischer Kulturen präsentieren und über die Kolonialgeschichte informieren. Neben vier eigenständigen Museen gehören sieben Ausstellungsräume unmittelbar zu archäologischen Stätten.
INAH – Museumsnetzwerk in Veracruz
Regionalmuseum von Palmillas
Das Regionalmuseum behandelt die Geschichte des Tals von Córdoba von der vorspanischen Zeit bis zum Beginn der Kolonialzeit. Gezeigt werden Keramik, Skulpturen, Schmuck, Musikinstrumente und Arbeitsgeräte. Weitere Themen sind der Handel mit versklavten Afrikanern und der Widerstand unter Gaspar Yanga.
Informationen zum Museo Regional de PalmillasRegionalmuseum der Tuxtlas
Das im ehemaligen Rathaus von Santiago Tuxtla untergebrachte Museo Tuxteco präsentiert archäologische Objekte der Olmeken, Totonaken und Mexica. Weitere Ausstellungsbereiche widmen sich der Kolonialgeschichte und der kulturellen Entwicklung der Region Los Tuxtlas.
Informationen zum Museo TuxtecoMuseum Baluarte de Santiago
Das Museum befindet sich in der letzten erhaltenen Bastion der ehemaligen Stadtbefestigung von Veracruz. Bekanntestes Ausstellungsstück ist der Joyas del Pescador (Schatz des Fischers), eine Sammlung aus 100 vorspanischen Goldobjekten. Außerdem werden historische Waffen, Kanonen und Darstellungen der Hafenstadt gezeigt.
Informationen zum Museo Baluarte de SantiagoMuseum der Festung San Juan de Ulúa
Das Museum behandelt die archäologische Vergangenheit der Golfküste sowie die Geschichte der Festung San Juan de Ulúa. Gezeigt werden vorspanische Objekte der Olmeken, Totonaken und Huasteken, europäische Waffen sowie Exponate zur militärischen Nutzung und zur Geschichte des Gefängnisses.
Informationen zum Museo del Fuerte de San Juan de UlúaMuseen in archäologischen Stätten
Museum der archäologischen Stätte Castillo de Teayo
Das Museum zeigt archäologische Fundstücke aus dem Norden von Veracruz und der Stätte Castillo de Teayo. Zu den wichtigsten Exponaten gehören Steinskulpturen, die unter anderem die Gottheiten Tláloc und Xipe Tótec darstellen. Die Ausstellung erläutert Einflüsse der huastekischen, toltekischen und mexikanischen Kultur.
Informationen zur archäologischen Stätte Castillo de TeayoMuseum der archäologischen Stätte Cempoala
Das Museum präsentiert Keramik, Steinwerkzeuge, Skulpturen, Figuren, Wandmalereien und Architekturelemente aus Cempoala. Die Exponate vermitteln Einblicke in den Alltag, die religiösen Vorstellungen und die Bestattungssitten der totonakischen Bevölkerung.
Informationen zur archäologischen Stätte CempoalaMuseum der archäologischen Stätte El Tajín
Die Ausstellung umfasst Steinskulpturen, Reliefs, Keramik, Wandmalereien und rekonstruierte Gräber aus El Tajín. Modelle erläutern die Bebauung der vorspanischen Stadt, während weitere Bereiche das tägliche Leben, die Religion und das rituelle Ballspiel behandeln.
Informationen zur archäologischen Stätte El TajínMuseum der archäologischen Stätte El Zapotal
Im Mittelpunkt des Museums steht die monumentale Darstellung des Todesgottes Mictlantecuhtli. Die aus ungebranntem Ton gefertigte, mit Stuck überzogene und bemalte Skulptur wurde zusammen mit Bestattungen, Opfergaben und zahlreichen Keramikfiguren entdeckt.
Informationen zur archäologischen Stätte El ZapotalMuseum der archäologischen Stätte Higueras
Das Museum bewahrt archäologische Fundstücke und Nachbildungen der Wandmalereien aus der totonakischen Siedlung Higueras. Die Darstellungen zeigen Zeremonien, Gottheiten und Szenen des Ballspiels. Hinzu kommen steinerne Haushaltsgeräte wie Mahl- und Mörsersteine.
Informationen zur archäologischen Stätte Las HiguerasMuseum der archäologischen Stätte San Lorenzo Tenochtitlan
Das Museum zeigt Skulpturen, Architekturelemente und weitere Fundstücke aus einem der ältesten Zentren der Olmeken. Zur Sammlung gehören Darstellungen von Menschen und Tieren, ein Altar sowie eine kolossale Steinkopfskulptur.
Informationen zur archäologischen Stätte San Lorenzo TenochtitlanMuseum der archäologischen Stätte Tres Zapotes
Die Ausstellung behandelt die Entwicklung der olmekenzeitlichen Stadt Tres Zapotes. Zu den bedeutendsten Exponaten gehören die Cabeza de Hueyapan (Kolossalkopf von Hueyapan) und die Stela C, die eine der ältesten bekannten Datierungen der mesoamerikanischen Langen Zählung trägt.
Informationen zur archäologischen Stätte Tres ZapotesLinkhinweise und Quellen
Informationen zu Museen in Veracruz
INAH (Instituto Nacional de Antropología e Historia)
Die mexikanische Bundesbehörde für Archäologie und Denkmalpflege veröffentlicht Hintergrundinformationen zu Site-Museen und vom INAH betreuten Museen.
[Englisch] | [Spanisch]
SIC México (Sistema de Información Cultural)
Kulturverzeichnis des mexikanischen Kulturministeriums mit Basisinformationen zu archäologischen Zonen, Museen und kulturellen Einrichtungen.
[Spanisch]
Aktivitäten und Führungen in Veracruz
Neben dem Besuch einzelner Museen können in Veracruz auch geführte Stadtrundgänge, Ausflüge zu archäologischen Stätten und kulturelle Touren interessant sein. Über GetYourGuide lassen sich je nach Verfügbarkeit Aktivitäten im Bundesstaat finden, darunter Führungen in Veracruz-Stadt, Ausflüge nach El Tajín sowie Touren zu historischen Orten, Kaffeeplantagen und weiteren Sehenswürdigkeiten der Region.
GetYourGuide: Aktivitäten im Bundesstaat Veracruz*Eine Zusammenstellung von weiteren Anbietern für Aktivitäten
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