Die Museen in Tabasco widmen sich der regionalen Geschichte und Archäologie, der Kultur der Olmeken und der Maya, den indigenen Traditionen sowie der Natur und Artenvielfalt des Bundesstaates. Weitere Ausstellungen beschäftigen sich mit Kunst, bedeutenden Persönlichkeiten und der Verarbeitung von Kakao zu Schokolade.
Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Museen in Tabasco und enthält kurze Informationen zu den Ausstellungen, zur Lage, zu den Öffnungszeiten und Eintrittspreisen sowie weiterführende Linkhinweise.
Museen in Villahermosa
Die Museen in Villahermosa widmen sich der Geschichte und Archäologie Tabascos, den Kulturen der Olmeken und Maya, der regionalen Volkskultur, bedeutenden Persönlichkeiten sowie naturwissenschaftlichen und astronomischen Themen.
Weitere Informationen zum Museumsbesuch, darunter Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Adresse, finden sich auf der Seite: Villahermosa, Tabasco
Regionalmuseum für Anthropologie „Carlos Pellicer Cámara“
Museo Regional de Antropología „Carlos Pellicer Cámara“
Das 1980 eröffnete Museum besitzt eine der bedeutendsten archäologischen Sammlungen im Südosten Mexikos. Es ist nach dem aus Tabasco stammenden Dichter und Museumsgestalter Carlos Pellicer Cámara benannt, der sich maßgeblich für die Bewahrung des kulturellen Erbes der Region einsetzte.
Die Ausstellung widmet sich den vorspanischen Kulturen Tabascos und des mexikanischen Südostens, insbesondere den Olmeken und Maya. Gezeigt werden monumentale Steinskulpturen, Stelen, Keramikgefäße, Figurinen, Schmuckstücke, Grabbeigaben und Gegenstände aus Jade, Muscheln und Knochen. Die Exponate vermitteln einen Überblick über Religion, Bestattungsrituale, Handel und Alltagsleben der früheren Bewohner der Region.
Ausführliche Informationen zum Museum finden sich in dem Beitrag:
Veröffentlicht: 2. Dezember 2022
Das Regionalmuseum für Anthropologie „Carlos Pellicer Cámara“ befindet sich in der Stadt Villahermosa und wurde im Jahr 1980 eröffnet. Es trägt den Namen zu Ehren […weiterlesen]
Geschichtsmuseum von Tabasco (Casa de los Azulejos)
Museo de Historia de Tabasco „Casa de los Azulejos“
Das Museum zur Geschichte Tabascos befindet sich in der Casa de los Azulejos, einem denkmalgeschützten Stadtpalais aus dem späten 19. Jahrhundert. Das Museum wurde 1985 eröffnet und widmet sich der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung Tabascos von der spanischen Eroberung bis zum 20. Jahrhundert.
Die Dauerausstellung ist chronologisch und thematisch gegliedert. Sie behandelt unter anderem die Eroberung und Kolonialzeit, die Unabhängigkeit Mexikos, die Auseinandersetzungen zwischen Liberalen und Konservativen, die Mexikanische Revolution und die Regierungszeit von Tomás Garrido Canabal. Gezeigt werden historische Dokumente, Gemälde, Stiche, Fotografien, Waffen, Münzen, Möbel, Haushaltsgegenstände und weitere Zeugnisse der Regionalgeschichte. Ein eigener Bereich erläutert die Geschichte und Architektur der Casa de los Azulejos. Außerdem werden wechselnde Sonderausstellungen präsentiert.
Ausführliche Informationen zum Museum finden sich in dem Beitrag:
Veröffentlicht: 2. Dezember 2022
Das Geschichtsmuseum von Tabasco, auch bekannt als Casa de los Azulejos, befindet sich im Zentrum von Villahermosa. Der Name „Casa de los Azulejos“ bedeutet „Haus […weiterlesen]
Museum für Volkskultur - Museo de Cultura Popular
Museo de Cultura Popular „Ángel Enrique Gil Hermida“
Das Museum für Volkskultur wurde 1984 eröffnet und vermittelt die volkstümlichen und indigenen Traditionen Tabascos. Es trägt den Namen des tabaskischen Künstlers und Kulturförderers Ángel Enrique Gil Hermida und befindet sich in einem Wohnhaus im historischen Zentrum Villahermosas.
Die Ausstellung zeigt regionales Kunsthandwerk, traditionelle Kleidung, Musikinstrumente, Masken, Keramik, Flechtarbeiten und historische Fotografien. Nachgestellte Wohn- und Arbeitsbereiche veranschaulichen den Alltag der ländlichen und indigenen Bevölkerung. Thematisiert werden außerdem traditionelle Feste, Tänze, Musik, religiöse Bräuche und die Küche Tabascos.
Ausführliche Informationen zum Museum finden sich in dem Beitrag:
Veröffentlicht: 1. Dezember 2022
Das Museum für Volkskultur und Volkskunst ist der reichen kulturellen Geschichte der indigenen Völker von Tabasco gewidmet. Es wurde im Jahr 1984 eingeweiht. Das Gebäude […weiterlesen]
Museum Carlos Pellicer Cámara
Casa Museo Carlos Pellicer Cámara
Das Museum befindet sich im Geburtshaus des Dichters Carlos Pellicer Cámara (1897–1977). Das regionaltypische Wohnhaus aus dem späten 19. Jahrhundert besitzt gemauerte Wände, Türen und Fenster aus Zedernholz sowie ein mit französischen Dachziegeln gedecktes Satteldach. Es wurde 1985 als Museum eröffnet und vermittelt die Lebensgeschichte und das literarische Wirken Pellicers.
Die Ausstellung umfasst vier Räume, die jeweils etwa zwanzig Jahre seines Lebens behandeln. Gezeigt werden Möbel, Bücher, Dokumente, Fotografien, Kleidungsstücke, Auszeichnungen und persönliche Gegenstände des Dichters und seiner Familie. Zu den besonderen Exponaten gehören Kindheitserinnerungen, Fotografien seiner Reisen und eine Nachbildung des kleinen Zimmers, das Pellicer ab 1952 unter einer Treppe im damaligen Archäologischen Museum von Villahermosa bewohnte. Insgesamt umfasst der Bestand rund 1.000 Objekte. Ein zusätzlicher Bereich wird für wechselnde Kunstausstellungen genutzt.
Ausführliche Informationen zum Museum finden sich in dem Beitrag:
Veröffentlicht: 30. November 2022
Das Museum ist dem Leben und Werk des mexikanischen Dichters, Anthropologen und Diplomaten Carlos Pellicer Cámara gewidmet und wurde im Jahr 1985 unter dem Namen […weiterlesen]
Regionalmuseum über die Kakaopflanze - Museo Regional La Cacaotera
Museo Regional La Cacaotera
Das 2025 eröffnete Museum widmet sich der historischen, kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung des Kakaos in Tabasco. Die Ausstellung informiert über seine Herkunft, den Anbau der Kakaobäume und die Verwendung der Samen seit vorspanischer Zeit. Außerdem wird erläutert, wie sich der Kakaoanbau und die Schokoladenherstellung in der Region entwickelten.
Ein Werkstattbereich veranschaulicht die Verarbeitung der Kakaobohnen durch Rösten, Schälen und Mahlen. Führungen, wechselnde Ausstellungen und Workshops zur traditionellen Herstellung von Schokolade ergänzen das Angebot. Das moderne Museumsgebäude steht am Ufer des Río Grijalva auf dem Gelände des früheren Gebäudes der nationalen Vereinigung der Kakaoerzeuger.
Naturkundemuseum - Museo de Historia Natural
Museo de Historia Natural „José Narciso Rovirosa Andrade“
Das Naturkundemuseum „José Narciso Rovirosa Andrade“ liegt am Ufer der Laguna de las Ilusiones und wurde 1988 eröffnet. Es vermittelt die Entwicklung der Erde und des Lebens, die Evolution des Menschen sowie die biologische Vielfalt Tabascos. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Umgang mit natürlichen Ressourcen und dem Schutz der regionalen Ökosysteme.
Die Dauerausstellung verteilt sich auf sechs Themenbereiche: „La Tierra“ (Die Erde), „Vida“ (Leben), „Tabasco“, „El Hombre“ (Der Mensch), „Recursos“ (Ressourcen) und „Narciso Rovirosa“. Gezeigt werden Fossilien und Nachbildungen von Dinosaurierknochen, zoologische Präparate und Modelle, sowie traditionelle Werkzeuge und Gebrauchsgegenstände aus Tabasco. Ein eigener Bereich erinnert an den tabaskischen Naturforscher José Narciso Rovirosa Andrade und stellt seine Arbeiten zur Botanik, Zoologie, Meteorologie und weiteren Fachgebieten vor.
Planetarium Tabasco 2000
Planetario Tabasco 2000
Das Planetarium Tabasco 2000 ist ein Wissenschafts- und Kulturzentrum, das astronomische und naturwissenschaftliche Themen durch großformatige Filmvorführungen, audiovisuelle Präsentationen, Ausstellungen und Workshops vermittelt. Es wurde 1981 als Teil des städtebaulichen Projekts Tabasco 2000 eröffnet. Im Vorführsaal werden Filme im Omnimax-Format auf einer gebogenen Großbildfläche gezeigt. Die Inhalte beschäftigen sich unter anderem mit Astronomie, der Entstehung der Erde, der Atmosphäre, Meeresökosystemen und der Entwicklung der Luft- und Raumfahrt.
Das Gebäude verbindet moderne Architektur mit Formen, die an übereinandergesetzte präkolumbische Pyramiden erinnern. Im Inneren befindet sich das aus fünf Bildtafeln bestehende Wandgemälde „Magia e Historia del Universo Maya Precolombino“ (Magie und Geschichte des präkolumbischen Maya-Universums) des tabaskischen Künstlers Daniel Ponce Montuy. Das Planetarium verfügt über einen Vorführraum mit Platz für 300 Personen sowie einen Mehrzweckraum. Neben den Filmvorführungen finden zeitweise astronomische Beobachtungen, wissenschaftliche Workshops und kulturelle Veranstaltungen statt.
Interaktives Museum Papagayo
Museo Interactivo Papagayo
Das interaktive Museum Papagayo richtet sich an Kinder, Jugendliche und Familien. Es wurde 2005 eröffnet und umfasst ca. 120 interaktive Stationen, an denen die Besucher selbst experimentieren, beobachten und ausprobieren können. Ziel des Museums ist es Themen aus Naturwissenschaft, Technik, Umwelt, Kunst und Gesundheit mit spielerischem Lernen zu verbinden.
Die Ausstellungen verteilen sich auf mehrere Themenbereiche. Im Bereich „Piensa“ stehen Wissenschaft und Technik im Mittelpunkt, „Imagina“ beschäftigt sich mit Kunst, Musik und kreativem Ausdruck, während „Vive“ den menschlichen Körper und die Gesundheit behandelt. „Juega“ richtet sich besonders an Kinder bis fünf Jahre. Weitere Bereiche widmen sich der Natur und dem Umweltschutz. Die interaktive Station „Misión Espacial“ vermittelt Grundlagen der Raumfahrt.
Museen in Pueblos Mágicos
Museen in Frontera
Das Schifffahrtsmuseum in Frontera dokumentiert die Geschichte des Hafens sowie die Bedeutung der Fluss- und Seeschifffahrt und der Fischerei für die Entwicklung der Stadt.
Weitere Informationen zum Museumsbesuch, darunter Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Adresse, finden sich auf der Seite: Frontera, Tabasco
Schifffahrtsmuseum „Lic. Jorge Priego Martínez“
Museo de la Navegación „Lic. Jorge Priego Martínez“
Das 2003 eröffnete Schifffahrtsmuseum befindet sich in der ehemaligen Seezollstation von Frontera. Es widmet sich der Geschichte der Schifffahrt, der Fischerei und des Hafens, der durch seine Lage am Río Grijalva und nahe der Küste des Golfs von Mexiko über lange Zeit ein bedeutender Handelsplatz war. Das Museum trägt den Namen des aus Frontera stammenden Historikers, Schriftstellers und Kulturforschers Jorge Priego Martínez.
Die Ausstellung umfasst vier dauerhaft eingerichtete Räume. Gezeigt werden unter anderem Steuerräder, Teleskope, Fernrohre, Waffen, Werkzeuge und Geräte für die Fischerei sowie weitere Gegenstände zur Geschichte der Fluss- und Seeschifffahrt. Zum Museum gehört außerdem eine Sammlung historischer Zeitungen und Zeitschriften.
Museen in Teapa
Das Museum von Teapa befindet sich am Zugang zu den Höhlen von Coconá und widmet sich den archäologischen Kulturen, der Geschichte und dem kulturellen Erbe der Region.
Weitere Informationen zum Museumsbesuch, darunter Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Adresse, finden sich auf der Seite: Teapa, Tabasco
Museum für Anthropologie und Geschichte
Museo de Antropología e Historia „José Natividad Correa Toca“
Das Museum präsentiert archäologische Fundstücke der Zoque, Olmeken und Maya sowie historische Dokumente, Kunstwerke und Erinnerungsstücke an Persönlichkeiten aus Teapa. Die Ausstellung vermittelt Einblicke in die vorspanische Besiedlung, die Geschichte und das kulturelle Erbe der Region.
Benannt ist das Museum nach José Natividad Correa Toca, einem aus Teapa stammenden Historiker und Anthropologen. Es befindet sich am Zugang zu den Grutas de Coconá (Höhlen von Coconá), wurde 1989 eröffnet und nach mehrjähriger Schließung im Jahr 2026 wiedereröffnet.
Museen in weiteren Orten
Museen in Balancán
Das Museum von Balancán widmet sich dem archäologischen Erbe der Gemeinde und präsentiert Fundstücke aus Maya-Siedlungen wie Moral Reforma und Santa Elena sowie Zeugnisse der regionalen Geschichte.
Weitere Informationen zum Museumsbesuch, darunter Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Adresse, finden sich auf der Seite: Balancán, Tabasco
Archäologisches Museum „Dr. José Gómez Panaco“
Museo de Balancán „Dr. José Gómez Panaco“
Das archäologische Museum präsentiert Fundstücke aus verschiedenen vorspanischen Siedlungen der Gemeinde Balancán. Zu sehen sind mayazeitliche Stelen, Altäre und Monolithe aus Moral Reforma und Santa Elena sowie Keramik, Gefäße und Figuren aus weiteren Fundorten der Region. Karten, Zeichnungen und Fotografien informieren ergänzend über die Kultur der Maya und die archäologischen Stätten im Osten Tabascos. Historische Aufnahmen früherer Flussschiffe erinnern an die Bedeutung der Flüsse für das Leben und den Verkehr in der Region.
Das Museum ist in einem zweigeschossigen Wohnhaus aus dem späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert untergebracht. Es trägt den Namen des kubanischen Arztes und Fotografen José Gómez Panaco, der in Balancán lebte, archäologische Objekte zusammentrug und sich für deren Bewahrung einsetzte. Das Haus wurde 1979 zunächst als Museum und Bibliothek eröffnet und 1985 zum archäologischen Museum umgestaltet.
Museen in Comalcalco
Die Museen in Comalcalco widmen sich dem regionalen Kakaoanbau und der Schokoladenherstellung, der religiösen und kulturellen Tradition von Cupilco sowie dem archäologischen Erbe der Maya. Das Museum der archäologischen Stätte von Comalcalco präsentiert anhand von Fundstücken aus der ehemaligen Maya-Stadt die Geschichte der Siedlung sowie die Bräuche und das Alltagsleben.
Weitere Informationen zum Museumsbesuch, darunter Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Adresse, finden sich auf der Seite: Comalcalco, Tabasco
Kakaoplantage La Luz /Wolter – Lebendes Kakaomuseum
Hacienda Cacaotera La Luz – Museo Vivo del Cacao
Das „lebendige Kakaomuseum“ vermittelt den Weg von der Kakaopflanze bis zum fertigen Schokoladenprodukt. Bei einem geführten Rundgang durch die Kakaopflanzung lernen Besucher verschiedene Kakaosorten und weitere Nutzpflanzen kennen. Im Museum und in den Produktionsbereichen werden die Ernte, Fermentation, Trocknung und Röstung der Kakaobohnen sowie ihre Verarbeitung zu Schokolade erläutert. Historische Geräte und Maschinen veranschaulichen die Entwicklung der Schokoladenherstellung.
Die Hacienda La Luz liegt am Ortsrand von Comalcalco und wird auch als Hacienda Wolter bezeichnet. Ihre Geschichte als Schokoladenmanufaktur begann 1958 mit Otto Wolter Hayer.
Die geführte „Chocotour“ umfasst einen Rundgang durch die Kakaopflanzung, den Besuch des Museums und der Produktionsbereiche sowie eine Verkostung.
Gemeindemuseum der Jungfrau von Cupilco
Museo Comunitario de la Virgen de Cupilco
Das Gemeindemuseum bewahrt die religiösen Traditionen, mündlichen Überlieferungen und die Alltagsgeschichte von Cupilco. Im Mittelpunkt steht die Verehrung der Virgen de la Asunción (Jungfrau Mariä Himmelfahrt), die seit dem 18. Jahrhundert als Schutzpatronin und Symbol der Ortschaft gilt. Ausgestellt sind Gewänder, Kronen, Medaillen und weitere Andachtsgegenstände der Marienfigur sowie historische Fotografien, Dokumente und Gegenstände aus dem örtlichen Alltag.
Wandbilder des einheimischen Künstlers Eleazar López erzählen die Legende der Jungfrau und stellen ihre Bedeutung für die Gemeinschaft dar. Das 2013 eröffnete Museum befindet sich neben dem Santuario de la Asunción de María (Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt) in Cupilco. Die Ortschaft gehört zur Gemeinde Comalcalco und liegt rund 11 Kilometer östlich der Stadt.
Museen in Emiliano Zapata
Stadtmuseum Ventura Marín Azcuaga
Museo „Arq. Ventura Marín Azcuaga“
Das 1982 gegründete Stadtmuseum bewahrt mehr als 1.000 archäologische Objekte der Olmeken- und Maya-Kultur. Die vorspanische Sammlung umfasst unter anderem Keramikgefäße, Figuren, Steinartefakte und weitere Fundstücke aus der Region. Ergänzend werden Gegenstände und Dokumente mit Bezug zu Persönlichkeiten der regionalen Geschichte gezeigt.
Ein zweiter Ausstellungsbereich erinnert an den aus Emiliano Zapata stammenden Architekten, Maler, Fotografen und Bildhauer Ventura Marín Azcuaga, nach dem das Museum seit seiner Wiedereröffnung im Jahr 2005 benannt ist. Wechselnde Kunst- und Kulturausstellungen ergänzen die beiden Dauerausstellungen.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8:00 bis 19:00 Uhr
Eintritt: freier Eintritt
Adresse: Calle Jesús Nazar Jaidar, Centro, CP 86996 Emiliano Zapata, Tabasco
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SIC Mexico-Eintrag zum Museum
Museen in Jalapa
Süßwarenmuseum
Museo del Dulce
Das 2017 eröffnete Museum widmet sich der Tradition der handwerklich hergestellten Süßwaren aus Jalapa. Im Mittelpunkt steht der „dulce de joloche“, eine Frucht- oder Milchsüßigkeit, die in getrocknete Maisblätter gewickelt wird. Die Ausstellung erläutert Ursprung, Entwicklung und Vermarktung dieser regionalen Spezialität und stellt verschiedene Sorten sowie traditionelle Geräte und Arbeitsweisen vor.
Die sechs Ausstellungsbereiche behandeln außerdem die Geschichte Jalapas und zeigen historische Fotografien, Alltagsgegenstände sowie eine traditionelle tabaskische Küche. Ein Raum ist wechselnden Ausstellungen vorbehalten. In einem kleinen Laden werden Süßwaren und andere regionale Erzeugnisse angeboten.
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 8:00 bis 20:00 Uhr
Eintritt: freier Eintritt
Adresse: Aniceto Calcáneo 513, Colonia Centro, CP 86380 Jalapa, Tabasco
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SIC Mexico-Eintrag zum Museum
Museen in Jalpa de Méndez
Museum - Haus von Gregorio Méndez Magaña
Casa Museo Coronel Gregorio Méndez Magaña
Das 1984 eröffnete Museum befindet sich in dem Haus, in dem Gregorio Méndez Magaña 1836 geboren wurde. Der Oberst führte während der französischen Intervention die republikanischen Truppen in Tabasco und spielte eine zentrale Rolle bei der Rückeroberung der damaligen Hauptstadt San Juan Bautista im Februar 1864. Das Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert ist mit seinen Holztüren, dem Ziegeldach und einem kleinen Innenhof ein Beispiel traditioneller regionaler Architektur.
Die Ausstellung dokumentiert das Leben Gregorio Méndez Magañas und die Kämpfe gegen die französischen Truppen anhand von Briefen, Fotografien, Gemälden, historischen Waffen, Fahnen und persönlichen Gegenständen. Ein Raum rekonstruiert das frühere Schlafzimmer der Familie. Weitere Bereiche zeigen regionale kunsthandwerkliche Arbeiten, darunter Schnitzereien aus Holz, Knochen und der Steinnuss.
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 9:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt: freier Eintritt
Adresse: Calle Gregorio Méndez Magaña 23, Barrio San Luis, CP 86200 Jalpa de Méndez, Tabasco
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SIC Mexico-Eintrag zum Museum
Museen in Jonuta
Archäologisches Museum Prof. Omar Huerta Escalante
Museo Arqueológico Prof. Omar Huerta Escalante
Das 1985 eröffnete Museum entstand aus der archäologischen Sammlung des Lehrers Omar Huerta Escalante, der sich für die Bewahrung des vorspanischen Erbes von Jonuta einsetzte. Die Ausstellung umfasst 986 Fundstücke aus dem Gemeindegebiet, vor allem Keramik der Maya. Zu sehen sind Gefäße, anthropomorphe und zoomorphe Figuren, verzierte Schalen sowie Musikinstrumente wie Pfeifen, Okarinas, Rasseln und Flöten.
Weitere Objekte aus Knochen, Muscheln und Stein veranschaulichen das handwerkliche Können sowie religiöse Vorstellungen und den Alltag der früheren Bewohner der Region. Ergänzend zeigt das Museum historische Karten, alte Waffen und Gegenstände aus der Zeit der Mexikanischen Revolution. Das zweigeschossige Gebäude verfügt außerdem über einen Bereich für wechselnde Ausstellungen.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 9:00 bis 17:00 Uhr
Eintritt: freier Eintritt
Adresse: Calle Miguel Hidalgo 415, Centro, CP 86780 Jonuta, Tabasco
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SIC Mexico-Eintrag zum Museum
Museen in Macuspana
Gemeindemuseum Haus Obrador
Museo Comunitario Casa Obrador
Das 2023 eröffnete Gemeindemuseum bewahrt Erinnerungen an die Geschichte und das Alltagsleben von Tepetitán. Die kleine Sammlung umfasst 17 historische Gegenstände, die von Einwohnern der Ortschaft zur Verfügung gestellt wurden. Damit dient das Museum vor allem der Bewahrung und Vermittlung des lokalen kulturellen Erbes.
Untergebracht ist das Museum im ehemaligen Wohnhaus der Großeltern von Andrés Manuel López Obrador, in dem der spätere mexikanische Präsident einen Teil seiner Kindheit verbrachte. Der einzige ausgestellte Gegenstand mit direktem Bezug zur Familie ist eine Fotografie, die López Obrador als Kind zusammen mit seinen Geschwistern zeigt. Zum Museum gehören außerdem eine öffentliche Bibliothek und ein Bereich für regionales Kunsthandwerk.
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 8:00 bis 17:00 Uhr
Eintritt: freier Eintritt
Adresse: Calle Hidalgo, Centro, CP 86730 Tepetitán, Macuspana, Tabasco
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SIC Mexico-Eintrag zum Museum
Museen in Tacotalpa
Museum der Sierra von Oxolotán
Museo de la Sierra de Oxolotán
Das 1988 eröffnete Museum befindet sich im ehemaligen Kloster Santo Domingo de Guzmán, einem der bedeutendsten kolonialzeitlichen Bauwerke Tabascos. Der aus Flusssteinen errichtete Klosterkomplex entstand ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und entwickelte sich unter den Dominikanern zu einem wichtigen Zentrum der Missionierung in der Sierra von Tabasco. Nach langer Vernachlässigung wurde das Gebäude ab 1979 durch den Bundesstaat Tabasco und das Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte (INAH) restauriert.
Die Ausstellung informiert über die vorspanische und koloniale Geschichte der Region sowie über die ursprüngliche Nutzung des Klosters. Gezeigt werden religiöse Gemälde aus dem 17. bis 19. Jahrhundert, farbig gefasste Holzskulpturen, Säulen und weitere Fragmente ehemaliger Altaraufsätze. Historische Fotografien dokumentieren den Zustand des Klosters vor seiner Restaurierung. Neben den drei Dauerausstellungsräumen steht ein weiterer Raum für wechselnde Ausstellungen zur Verfügung.
Ausführliche Informationen finden sich in dem Beitrag:
Veröffentlicht: 1. Dezember 2022
Das ehemalige Kloster von Oxolotán, „Santo Domingo de Guzmán“, wurde im Jahr 1633 von den Franziskanern aus großen Flußsteinen errichtet. Später wurde es ein Dominikanerkloster […weiterlesen]
Museum - Haus von Tomás Garrido Canabal
Casa Museo de Tomás Garrido Canabal
Das Museum befindet sich in der 1926 errichteten ehemaligen Land- und Erholungsresidenz des früheren Gouverneurs von Tabasco, Tomás Garrido Canabal. Das zweigeschossige Gebäude liegt im Naturpark Villa Luz und besitzt eine schlichte Architektur mit umlaufenden Veranden und einem mit Ziegeln gedeckten Walmdach.
Die Ausstellung informiert anhand von Dokumenten und Fotografien über Tomás Garrido Canabal und die Geschichte der Region. Ergänzend werden vorspanische Fundstücke der Zoque-Kultur sowie typische kunsthandwerkliche Arbeiten aus der Sierra von Tabasco gezeigt.
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 8:30 bis 17:00 Uhr
Eintritt: Erwachsene 50 MXN
Besichtigungsdauer: etwa 30 Minuten
Adresse: Parque Natural Villa Luz, CP 86896 Villa Luz, Tacotalpa, Tabasco
Hinweis zur Anreise: Von Tapijulapa kann man sich mit einem Boot über den Río Oxolotán zum Anleger von Villa Luz übersetzen lassen. Vom Anleger führt ein etwa 20-minütiger Fußweg durch das Gelände zur Casa Museo. Alternativ ist der Naturpark auch auf dem Landweg erreichbar.
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SIC Mexico-Eintrag zum Museum
Museen in Tenosique
Kulturzentrum von Tenosique
Centro Cultural Digital Tenosique
Das 2003 eröffnete Kulturzentrum widmet sich der Bewahrung und Vermittlung des materiellen und immateriellen Kulturerbes von Tenosique und seiner Umgebung. Die rund 100 Objekte umfassende Sammlung enthält archäologische Fundstücke der Maya- und Olmeken-Kultur, regionales Kunsthandwerk sowie Gegenstände, die mit den traditionellen Tänzen und Festen der Region verbunden sind. Die Dauerausstellung ist in einem etwa 100 Quadratmeter großen Raum untergebracht.
Öffnungszeiten Kulturzentrum: Montag bis Sonntag von 8:00 bis 21:00 Uhr
Eintritt: freier Eintritt
Besichtigungsdauer: etwa 20 bis 30 Minuten
Adresse: Calle 28 por Macuilís, Parque de Convivencia, Colonia Luis Gómez Zepeda, CP 86900 Tenosique de Pino Suárez, Tabasco
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SIC Mexico-Eintrag zum Museum
Das Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte (INAH) betreut in Tabasco drei Museen unmittelbar an archäologischen Stätten sowie das Museo de la Sierra de Oxolotán im ehemaligen Kloster Santo Domingo de Guzmán. Die Ausstellungen vermitteln Einblicke in die Kultur der Olmeken und Maya, präsentieren Fundstücke aus den jeweiligen Stätten und erläutern die koloniale Geschichte der Sierra von Tabasco.
Museum der Sierra von Oxolotán
Das Museum befindet sich im ehemaligen Kloster Santo Domingo de Guzmán, einem der bedeutendsten kolonialzeitlichen Bauwerke Tabascos. Religiöse Gemälde, farbig gefasste Holzskulpturen und Fragmente ehemaliger Altaraufsätze veranschaulichen die Geschichte des Klosters und die Missionierung der Region.
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Ausführliche Informationen zum Museo de la Sierra de Oxolotán]
Museum der Archäologischen Stätte von Comalcalco
Das Standortmuseum ergänzt den Rundgang durch die Maya-Stadt Comalcalco. Die Ausstellung zeigt Keramikgefäße, Figuren, Schmuck, Grabbeigaben und verzierte Ziegel aus gebranntem Ton. Zu den bedeutendsten Exponaten gehören die Grabbeigaben des Priesters Aj Pakal Tahn sowie Fundstücke, die über Religion, Bestattungsrituale, Ernährung und Alltagsleben der Stadtbewohner informieren.
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Ausführliche Informationen zur Archäologischen Stätte Comalcalco]
Museum der Archäologischen Stätte von La Venta
Das Museum stellt die Geschichte der bedeutenden Olmeken-Stadt La Venta und ihre Entwicklung zwischen etwa 900 und 400 v. Chr. vor. Ausgestellt sind Steinskulpturen, Keramik, Werkzeuge, Schmuckstücke und weitere bei archäologischen Untersuchungen entdeckte Objekte. Eine Rekonstruktion eines Wohnhauses vermittelt zusätzliche Einblicke in den Alltag der früheren Bewohner.
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Ausführliche Informationen zur Archäologischen Stätte La Venta]
Museum der Archäologischen Stätte von Pomoná
Das Standortmuseum präsentiert archäologische Fundstücke aus Pomoná und der Umgebung von Tenosique. Die Sammlung umfasst verzierte Kalksteinplatten, Keramikgefäße, Figuren, Grabbeigaben und weitere Zeugnisse der Maya-Kultur. Die Ausstellung erläutert außerdem die politische und wirtschaftliche Bedeutung Pomonás sowie seine Beziehungen zu anderen Städten im Einzugsgebiet des Usumacinta.
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Ausführliche Informationen zur Archäologischen Stätte Pomoná]