Das ehemalige Kloster von Oxolotán, „Santo Domingo de Guzmán“, wurde im Jahr 1633 von den Franziskanern aus großen Flußsteinen errichtet. Später wurde es ein Dominikanerkloster und entwickelte sich während der Zeit des Vizekönigreiches zu einem bedeutenden religiösen Ort in Tabasco.
Im Laufe des 18. Jahrhunderts wurde das Kloster verlassen und dem Verfall überlassen. Im Jahr 1926 ordnete der damalige Gouverneur von Tabasco die Sprengung des Klosters an, wobei das Hauptschiff der Kirche erhalten blieb und später als Schule genutzt wurde. Innerhalb der Ruinen befanden sich auch Stallungen. Die Restaurierung des Klosters begann im Jahr 1979, wobei mehrere Räume eingerichtet wurden, die heute das Museum beherbergen. Die Ruinen und das Museum wurden 1988 für die Öffentlichkeit eröffnet.
Die Ausstellung des Museums widmet sich der Geschichte des Klosters und präsentiert sakrale Kunst, religiöse Ölgemälde und andere Gegenstände des klösterlichen Lebens aus dem 16. bis 19. Jahrhundert.
Das Museum ist Teil des INAH-Museumsnetzwerkes.
Besuch und praktische Informationen
Adresse
Museo de la Sierra (Ex Convento de Oxolotán)
Álvaro Obregón,
CP 86890 Oxolotán, Tacotalpa, Tabasco
Öffnungszeiten
Montag bis Sonntag: 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Letzter Einlass: 16:00 Uhr
Eintritt
Erwachsene international und national: freier Eintritt
Besuch und Führungen
Individueller Besuch: Für einen individuellen Rundgang sollte man etwa 45 bis 60 Minuten einplanen.
Führungen: Das Museum bietet keine geführte Rundgänge an.
Linkhinweise und Quellen
Informationen zum Museum
Artikelempfehlungen
Museen im Bundesstaat Tabasco
Die Museen in Tabasco widmen sich der regionalen Geschichte und Archäologie, der Kultur der Olmeken und der Maya, den indigenen Traditionen sowie der Natur und […weiterlesen]
Bundesstaat Tabasco
Der Bundesstaat Tabasco liegt im Südosten Mexikos am Golf von Mexiko. Weite Küstenebenen, Flüsse, Lagunen, Sümpfe und tropische Vegetation prägen die überwiegend flache und wasserreiche […weiterlesen]
