UNESCO – Die präkolumbische Stadt Teotihuacán

Quelle: INAH /Mauricio Marat

Teotihuacán ist eine der bedeutendsten Ruinenstädte in Amerika und war eine der größten antiken Städte. Die „Stadt der Götter“ befindet sich ca. 45 km nördlich von Mexiko-Stadt. Sie war zwischen dem 1. und 7. Jahrhundert unserer Zeit bewohnt und wurde dann verlassen. Dabei wurden vermutlich in einem rituellen Akt die zeremoniellen Gebäude von den Bewohnern selbst niedergebrannt. Die in Nord-Süd-Richtung verlaufende Hauptstraße, die Straßen der Toten, ist von beeindruckenden Pyramiden gesäumt, diese sind vor allem die Sonnenpyramide, die Mondpyramide und der Tempel von Quetzalcoatl. Um das heilige Zentrum wurden Paläste und Wohnviertel gebaut. Viele Gebäude waren mit Wandmalereien dekoriert, die Fassaden wurden mit Reliefs und Skulpturen versehen und farbig angemalt. Teotihuacán gilt als eines der mächtigsten Kulturzentren in Mesoamerika, sein kultureller und künstlerischer Einfluss ist weit über die Region hinaus zu finden.

 

Daten

Bundesstaat: Estado de México

Aufnahme: 1987

UNESCO: Liste des Weltkulturerbes

Videos

YouTube: Pre-Hispanic City of Teotihuacan (UNESCO/NHK) – UNESCO – 2010 – 2:36 min

  Linkhinweise und Quellen