Doku – Palenque – Ruinenstadt der Maya – 1996

Die Tempelstadt Palenque liegt in der mexikanischen Provinz Chiapas, die in vorspanischer Zeit wesentlicher Bestandteil der Maya-Zivilisation war. Die Meisten dort lebenden Indios sind Nachfahren der Maya.

Palenque gilt als eine der prächtigsten Kultstätten der Maya. Das von Archäologen freigelegte Gelände zeigt nur einen kleinen Teil der einstigen Mayastadt, über die sich viele Jahrhunderte lang der Urwald ausbreitete.

Der Palast, Zentrum der Tempelstadt, liegt auf einer großen künstlichen Plattform, die über eine mächtige, fast 70 Meter hohe Treppe zu erreichen ist. Überragt wird der Gebäudekomplex von einem vierstöckigen Turm, der wahrscheinlich als Observatorium diente. Pacal, der bedeutendste Herrscher von Palenque, ließ sich schon zu Lebzeiten ein Monument bauen, in dem er nach seinem Tode verehrt werden wollte. In diesem „Tempel der Inschriften“ (die sein Leben festhalten) befindet sich sein Grab.

Warum Palenque im 10. Jahrhundert nach Christus verlassen wurde, können wir nur erahnen. Vermutlich gab es wegen der Bodenerosion nicht mehr genügend Nahrungsmittel und die Mayas wanderten in andere Städte ab. (Quelle: ARD)

 

  Informationen zur Sendung

Filmlänge: 15 min
Produktionsjahr: 1996
Produktionsland: Deutschland
Ein Film von: Jens Dücker
Erstausstrahlung:

1996, SWR Fernsehen

Titel der Sendereihe: Schätze der Welt – Erbe der Menschheit

Titel der Episode: Palenque – Ruinenstadt der Maya

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