UNESCO – Maya-Stadt Calakmul und der Tropische Regenwald in Campeche

Quelle: INAH / Julio Bronimann

Die Stätte befindet sich auf der Halbinsel Yucatán im Süden Mexikos und umfasst die Überreste der Mayastadt Calakmul. Heute ist das Gebiet fast unbewohnt, doch bereits 500 v. Chr. wurde das Land besiedelt und ca. 1000 n. Chr. erreichte die Stadt ihren kulturellen und wirtschaftlichen Höhepunkt.

Die Reste der Paläste und Pyramiden, die erhaltenen Stuckfriese und Wandmalereien und die archäologischen Funde wie Keramiken und Grabbeigaben in Form von Jademasken zeugen von den hohen handwerklichen und künstlerischen Fähigkeiten der Maya.

Umgeben ist die archäologische Zone vom zweitgrößten Tropenwald Amerikas, dieser geschützte tropische Wald bildet das Biosphärenreservat Calakmul. Hier gibt es eine unglaubliche Pflanzenvielfalt und es bietet einen geschützten Lebensraum für eine Reihe endemischer und vom Aussterben bedrohter Tiere.

 

Daten

Bundesstaat: Campeche

Aufnahme: 2002 und 2014

UNESCO: Liste der Weltkultur- und Naturerbestätten

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