Feiertage, Festtage und Ferientermine in Mexiko

Feiertage,Festtage und Fereintermine in Mexiko
Quelle: Mexico-Info

Feiertage und Festtage spielen in Mexiko eine wichtige Rolle im öffentlichen, religiösen und familiären Leben. Sie erinnern an historische Ereignisse, prägen den Jahreslauf der katholischen Kirche und bewahren zugleich regionale Traditionen, die oft weit in die indigene Vergangenheit zurückreichen. Zu den bekanntesten Festen gehört der Día de Muertos, der Tag der Toten. Daneben gibt es landesweite Gedenk- und Feiertage wie den Unabhängigkeitstag, religiöse Feste wie die Karwoche und Weihnachten sowie zahlreiche lokale Feiern zu Ehren von Schutzheiligen, Stadtpatronen oder regionalen Traditionen.

Viele mexikanische Feste verbinden verschiedene kulturelle Einflüsse. Indigene Bräuche, katholische Rituale, koloniale Traditionen und moderne Formen des Feierns treten dabei häufig nebeneinander auf. Prozessionen, Musik, Tanz, Altäre, Märkte, Feuerwerk und gemeinsames Essen gehören in vielen Orten fest zum Ablauf.

Nicht jeder Festtag ist zugleich ein gesetzlich arbeitsfreier Feiertag. Die arbeitsfreien Ruhetage sind auf Bundesebene in der mexikanischen Arbeitsgesetzgebung geregelt. Einige Gedenktage werden nicht am historischen Datum, sondern an einem Montag begangen, um ein verlängertes Wochenende zu ermöglichen. Regionale und kommunale Feste können darüber hinaus je nach Bundesstaat, Stadt oder Gemeinde unterschiedlich begangen werden.

Die wichtigsten Feier- und Festtage sowie Ferientermine

In diesem Artikel finden sich Informationen über die gesetzlichen Feiertage und die Ferienzeiten in Mexiko, sowie Informationen zu Fest- und Feiertagen, die in den einzelnen Monaten begamgen werden.

Gesetzliche Feiertage in Mexiko

Die gesetzlichen arbeitsfreien Feiertage in Mexiko sind auf Bundesebene in der Ley Federal del Trabajo (Bundesarbeitsrecht) geregelt. Sie gelten als verpflichtende Ruhetage. Einige historische Gedenktage werden nicht am eigentlichen Datum, sondern an einem Montag begangen, damit ein verlängertes Wochenende entsteht.

Die gesetzlichen Feiertage

  • 1. Januar: Neujahr
  • erster Montag im Februar: Tag der mexikanischen Verfassung (Gedenktag 5. Februar)
  • dritter Montag im März: Geburtstag von Benito Juárez (Gedenktag 21. März)
  • 1. Mai: Tag der Arbeit
  • 16. September: Tag der Unabhängigkeit
  • 1. Oktober alle sechs Jahre: Amtsübergabe des mexikanischen Staatsoberhaupts
  • dritter Montag im November: Tag der Mexikanischen Revolution (Gedenktag 20. November)
  • 25. Dezember: Weihnachten

Andere wichtige Festtage wie die Semana Santa (Ostern), der Día de Muertos oder der 24. Dezember sind auf Bundesebene keine gesetzlichen arbeitsfreien Feiertage. Sie können jedoch regional, in Schulen, Behörden, Banken oder einzelnen Betrieben arbeitsfrei oder mit eingeschränktem Betrieb verbunden sein.

Feier- und Festtage im Januar

Im Januar stehen in Mexiko der Jahresbeginn und das Ende der Weihnachtszeit im Mittelpunkt. Neben dem gesetzlichen Feiertag am 1. Januar prägen vor allem familiäre und religiöse Bräuche den Monat.

1. Januar - Año Nuevo - Neujahr

Año Nuevo – Neujahr – 1. Januar

gesetzlicher Feiertag

Der 1. Januar ist in Mexiko ein gesetzlicher Feiertag. Wie in vielen anderen Ländern wird der Jahreswechsel in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar mit Familie oder Freunden gefeiert. Neben dem Abendessen und dem Anstoßen um Mitternacht sind verschiedene Bräuche verbreitet, die Glück, Wohlstand, Gesundheit, Liebe oder Reisen im neuen Jahr symbolisieren sollen.

12 Weintrauben: Ein bekannter Brauch ist das Essen von zwölf Weintrauben um Mitternacht. Jede Traube steht für einen Monat des kommenden Jahres und wird mit einem Wunsch verbunden.

Farbige Unterwäsche: Ein weiterer Brauch ist das Tragen von farbiger Unterwäsche in der Nacht zum neuen Jahr. Rote Unterwäsche steht für Liebe und Leidenschaft, gelbe für Wohlstand und geschäftlichen Erfolg, grüne für Gesundheit und Wohlbefinden und rosa für Zuneigung oder wahre Liebe.

Ein Koffer: Wer sich im neuen Jahr Reisen wünscht, geht mancherorts mit einem leeren Koffer um den Block oder stellt den Koffer in die Mitte des Raumes und geht mehrmals darum herum.

Münzen und Geldscheine: Für Wohlstand stecken einige Menschen eine Münze oder einen Geldschein in den Schuh.

Am 1. Januar treffen sich viele Familien erneut zum gemeinsamen Essen. Häufig werden dabei Reste des Silvesteressens aufgewärmt, dieses Essen wird als recalentado bezeichnet. Linsen gelten dabei als Symbol für Münzen und sollen Glück und Wohlstand im neuen Jahr bringen.

Ein weiterer Brauch ist das Verschenken kleiner Schafe aus Plüsch oder Porzellan. Sie stehen ebenfalls für Glück und Wohlstand und werden nahestehenden Menschen zum Jahresbeginn überreicht.

6. Januar - Los Reyes Magos - Heilige Drei Könige

Los Reyes Magos – Heilige Drei Könige – 6. Januar

kein gesetzlicher Feiertag

Der Dreikönigstag ist in Mexiko kein gesetzlicher Feiertag, spielt im familiären und religiösen Brauchtum aber eine wichtige Rolle. Besonders für Kinder ist der Tag von Bedeutung, da sie in vielen Familien traditionell am 6. Januar Geschenke erhalten. Der Brauch bezieht sich auf die biblische Überlieferung, nach der die Heiligen Drei Könige dem Jesuskind Gaben brachten.

Typisch für diesen Tag ist die Rosca de Reyes, ein ringförmiger Hefekuchen, der mit kandierten Früchten verziert wird. Er wird häufig mit heißer Schokolade, aber auch mit Kaffee oder Atole serviert. In den Kuchen werden eine oder mehrere kleine Figuren eingebacken, die das Jesuskind darstellen. Wer beim Anschneiden eine Figur in seinem Stück findet, übernimmt traditionell die Verpflichtung, am 2. Februar, dem Día de la Candelaria, ein gemeinsames Essen auszurichten, meist mit Tamales.

In vielen Familien wird der Dreikönigstag mit dem Auspacken der Geschenke und dem gemeinsamen Teilen der Rosca de Reyes begangen. Daneben finden in einigen Städten und Gemeinden öffentliche Feiern statt, bei denen Roscas verteilt, Kinderprogramme angeboten oder die Heiligen Drei Könige symbolisch empfangen werden. Besonders in größeren Städten gibt es häufig Veranstaltungen auf Plätzen, in Parks oder Kulturzentren.

Feier- und Festtage im Februar

Im Februar verbinden sich in Mexiko religiöse Bräuche, historische Gedenktage und gesellschaftliche Anlässe. Eine wichtige Rolle spielt der Día de la Candelaria am 2. Februar, der eng mit der Rosca de Reyes vom 6. Januar verbunden ist. Außerdem wird an die mexikanische Verfassung von 1917 und an die Nationalflagge erinnert. In einzelnen Städten und Küstenregionen wird auch der Karneval mit Umzügen, Musik und öffentlichen Feiern begangen.

2. Februar - Dia de la Candelaria - Lichtmess

Día de la Candelaria – Mariä Lichtmess – 2. Februar

kein gesetzlicher Feiertag

Der Día de la Candelaria am 2. Februar spielt im religiösen und familiären Brauchtum eine wichtige Rolle. Das Fest ist katholisch geprägt und steht mit der Verehrung der Virgen de la Candelaria in Verbindung, deren Name auf Kerzen und Licht verweist.

In verschiedenen Regionen Mexikos wird der Tag mit Messen, Prozessionen oder lokalen Feiern begangen. Dabei verbinden sich katholische Traditionen mit älteren agrarischen Bräuchen. In einigen Gemeinden werden Saatgut, Maiskörner oder Kerzen gesegnet, da der Termin mit dem Beginn des landwirtschaftlichen Zyklus und der Vorbereitung der Aussaat verbunden wird.

Besonders bekannt ist der Día de la Candelaria durch seine Verbindung zum Dreikönigstag. Wer am 6. Januar beim Anschneiden der Rosca de Reyes eine Figur des Jesuskindes in seinem Stück findet, übernimmt traditionell die Verpflichtung, am 2. Februar ein gemeinsames Essen auszurichten. Dabei werden meist Tamales serviert, häufig zusammen mit Atole oder anderen heißen Getränken. Daneben gibt es den Brauch, Figuren des Jesuskindes festlich zu kleiden und zur Segnung in die Kirche zu bringen.

5. Februar - Día de la Constitución Mexicana - Tag der mexikanischen Verfassung

Día de la Constitución Mexicana – Tag der mexikanischen Verfassung

gesetzlicher Feiertag – am ersten Montag im Februar

Der Día de la Constitución Mexicana erinnert an die Verkündung der mexikanischen Verfassung vom 5. Februar 1917. Sie wurde während der Mexikanischen Revolution ausgearbeitet und in Querétaro verabschiedet. Die Verfassung von 1917 ersetzte die Verfassung von 1857 und gilt als eines der zentralen Dokumente der modernen mexikanischen Staatsordnung.

Besonders wichtig war sie, weil sie politische, soziale und wirtschaftliche Forderungen der Revolutionszeit aufnahm. Dazu gehörten unter anderem Bestimmungen zu Bildung, Landreform, Arbeitsrechten und dem Verhältnis von Staat und Kirche. Damit wurde die Verfassung zu einem grundlegenden Bezugspunkt für das politische Selbstverständnis Mexikos im 20. Jahrhundert.

Als arbeitsfreier Ruhetag wird er jedoch nicht immer am 5. Februar begangen, sondern nach der mexikanischen Arbeitsgesetzgebung am ersten Montag im Februar. Dadurch entsteht immer ein verlängertes Wochenende. An diesem Tag werden offiziellen Zeremonien, Fahnenappelle und Veranstaltunge begangen.

14. Februar -Dia del Amor y la Amistad - Valentinstag

Día del Amor y la Amistad – Tag der Liebe und Freundschaft – 14. Februar

kein gesetzlicher Feiertag

Der 14. Februar wird in Mexiko als Día del Amor y la Amistad begangen, also als Tag der Liebe und der Freundschaft. Anders als beim klassischen Valentinstag stehen nicht nur Paare im Mittelpunkt. Auch Freunde, Familienmitglieder, Kollegen oder Mitschüler werden an diesem Tag häufig einbezogen. Verbreitet sind kleine Geschenke, Blumen, Süßigkeiten, Karten oder gemeinsame Essen. In Schulen, Büros und Freundeskreisen werden üblicherweise kleine Aufmerksamkeiten ausgetauscht. 

24. Februar - Día de la Bandera - Tag der Flagge

Día de la Bandera – Tag der Flagge – 24. Februar

kein gesetzlicher Feiertag

Am Día de la Bandera wird in Mexiko die Nationalflagge geehrt. Die mexikanische Flagge besteht aus drei senkrechten Streifen in Grün, Weiß und Rot. In der Mitte befindet sich das Staatswappen mit einem Adler, der auf einem Feigenkaktus sitzt und eine Schlange hält. Die Bedeutung der Farben hat sich im Laufe der Zeit verändert.

Ursprünglich standen sie im Zusammenhang mit der Unabhängigkeitsbewegung: Grün wurde mit der Unabhängigkeit, Weiß mit der katholischen Religion und Rot mit der Einheit verbunden. Später erhielten die Farben eine stärker staatlich-nationale Deutung. Heute wird Grün häufig mit Hoffnung, Weiß mit Einheit und Rot mit dem Blut der Nationalhelden in Verbindung gebracht.

Das Wappen verweist auf die Gründungslegende von Tenochtitlan. Nach der Überlieferung sollten die Mexica den Ort suchen, an dem sie einen Adler auf einem Kaktus sehen würden. Dieses Zeichen fanden sie auf einer Insel im Texcoco-See, wo später Tenochtitlan entstand, die Vorgängerstadt des heutigen Mexiko-Stadt.

Der 24. Februar wird vor allem mit offiziellen Zeremonien, Fahnenappellen und Veranstaltungen in Schulen, Behörden und militärischen Einrichtungen begangen. Dabei stehen die Nationalflagge, die Geschichte des Landes und die Erinnerung an die Unabhängigkeit und nationale Identität im Mittelpunkt.

Carnaval – Karneval

Carnaval – Karneval

bewegliches Fest – meist im Februar oder Anfang März

Der Karneval gehört in Mexiko zu den beweglichen Festen und findet in den Tagen vor der Fastenzeit statt. Je nach Jahr fällt er in den Februar oder in die ersten Märztage. Ein gesetzlicher Feiertag ist der Karneval nicht, in einigen Städten und Regionen hat er jedoch große kulturelle und touristische Bedeutung.

Besonders bekannt sind die Karnevalsfeiern in Veracruz, Mazatlán, Campeche und Cozumel. Dort gehören Umzüge, Musik, Tanz, Kostüme, Karnevalsköniginnen, Wagenparaden und öffentliche Feiern zum Programm. In vielen Orten verbinden sich dabei europäische Karnevalstraditionen mit regionalen Musik- und Tanzformen.

Neben den großen städtischen Karnevalsfeiern gibt es auch lokale Varianten in kleineren Gemeinden. Dort stehen häufig Masken, traditionelle Tänze, satirische Figuren oder regionale Bräuche im Mittelpunkt. Der Karneval bildet den festlichen Abschluss vor der christlichen Fastenzeit.

Feier- und Festtage im März

Im März stehen in Mexiko historische Gedenktage und religiöse Traditionen im Vordergrund. Besonders wichtig ist der Gedenktag an Benito Juárez, der als gesetzlicher Feiertag mit einem arbeitsfreien Montag verbunden ist. Je nach Kalenderjahr können außerdem die Fastenzeit, einzelne Karwoche-Traditionen oder der Karneval in den März fallen.

Equinoccio de primavera - Frühlingsequinox

Equinoccio de primavera – Frühlingsequinoktium

beweglicher Termin – 19., 20. oder 21. März

Das Frühlingsequinoktium, auch Frühjahrs-Tagundnachtgleiche genannt, markiert den Zeitpunkt, an dem Tag und Nacht annähernd gleich lang sind. Es fällt je nach Jahr auf den 19., 20. oder 21. März und ist in Mexiko besonders mit archäologischen Stätten und dem Beginn des Frühlings verbunden. Bekannte Orte für Besucherinnen und Besucher sind Teotihuacán im Estado de México und Chichén Itzá in Yucatán.

In Teotihuacán versammeln sich viele Menschen an der Sonnenpyramide, um den Beginn der neuen Jahreszeit symbolisch zu begrüßen. Dabei tragen manche Besucher weiße Kleidung oder nehmen an Reinigungs- und Erneuerungsritualen teil.

In Chichén Itzá ist vor allem der Tempel des Kukulkán bekannt. Zur Zeit des Frühlingsequinoktiums entsteht dort am späten Nachmittag ein Licht- und Schattenspiel an der Treppe der Pyramide. Die Schatten erinnern an den Körper einer Schlange und werden mit Kukulkán, der gefiederten Schlangengottheit der Maya, verbunden.

Wegen des großen Besucherandrangs werden an archäologischen Stätten zu dieser Zeit häufig besondere Zugangs- und Sicherheitsmaßnahmen getroffen.

21. März - Natalicio de Benito Juárez - Geburtstag von Benito Juárez

Natalicio de Benito Juárez – Geburtstag von Benito Juárez – 21. März

gesetzlicher Feiertag, arbeitsfrei am dritten Montag im März

Benito Juárez García wurde am 21. März 1806 in San Pablo Guelatao im heutigen Bundesstaat Oaxaca geboren. Er war von 1858 bis 1872 Präsident von Mexiko und zählt zu den bedeutendsten politischen Persönlichkeiten des Landes. Besonders prägend war seine Rolle während der Reformzeit des 19. Jahrhunderts. Mit den Reformgesetzen wurde der Einfluss der katholischen Kirche auf Staat, Bildung und Eigentumsverhältnisse eingeschränkt. Juárez steht deshalb besonders für die Trennung von Kirche und Staat, die Stärkung republikanischer Institutionen und den liberalen Umbau Mexikos.

Auch während der französischen Intervention und des Zweiten Kaiserreichs hielt Juárez am republikanischen Staatsmodell fest. Nach dem Ende der Herrschaft Maximilians I. von Mexiko blieb er ein Symbol für nationale Souveränität, Rechtsstaatlichkeit und Widerstand gegen ausländische Einflussnahme.

Als arbeitsfreier Ruhetag wird er jedoch nicht immer am 21. März begangen, sondern am dritten Montag im März. Dadurch entsteht immer ein verlängertes Wochenende.

Feier- und Festtage im April

Im April stehen in Mexiko häufig religiöse Traditionen im Mittelpunkt. Je nach Kalenderjahr fällt die Semana Santa, die Karwoche vor Ostern, ganz oder teilweise in diesen Monat. Sie ist kein einheitlicher gesetzlicher Feiertag, prägt aber in vielen Regionen das öffentliche Leben, den Tourismus und familiäre Reisen. Daneben finden im April lokale Patronatsfeste, Prozessionen und regionale Frühlingsfeste statt.

März oder April - Semana Santa - Heilige Woche - Ostern

Semana Santa – Karwoche

beweglicher Zeitraum – meist im März oder April

Die Semana Santa gehört in Mexiko zu den wichtigsten religiösen Zeiten des Jahres. Sie erinnert im katholischen Kirchenjahr an das Leiden, den Tod und die Auferstehung Jesu Christi. Besonders bedeutsam sind der Jueves Santo, der Gründonnerstag, und der Viernes Santo, der Karfreitag. Gründonnerstag und Karfreitag sind in Mexiko keine gesetzlichen Feiertage auf Bundesebene. Dennoch bleiben in dieser Zeit viele Schulen, Behörden, Banken und Betriebe geschlossen oder arbeiten nur eingeschränkt. In vielen Familien und Regionen wird die Karwoche daher wie eine Ferien- und Feiertagszeit begangen.

In zahlreichen Orten finden Gottesdienste, Prozessionen, Kreuzwegdarstellungen und Passionsspiele statt. Zu den bekanntesten religiösen Feiern gehört die Darstellung der Passion Christi in Iztapalapa in Mexiko-Stadt, die jedes Jahr viele Besucherinnen und Besucher anzieht. Gleichzeitig ist die Semana Santa eine der wichtigsten Reisezeiten des Jahres. Viele Familien besuchen Verwandte, fahren an die Küste oder nutzen die schulfreie Zeit für Urlaub. Deshalb sind Hotels, Strände, Busverbindungen und touristische Orte während der Karwoche häufig stark ausgelastet.

30. April - Día del niño - Tag der Kinder

Día del Niño – Tag der Kinder – 30. April 

kein gesetzlicher Feiertag

Der Tag des Kindes wird in Mexiko am 30. April begangen und hat vor allem in Schulen und öffentlichen Einrichtungen eine große Bedeutung. Er soll auf die Rechte, das Wohlergehen und die Entwicklung von Kindern aufmerksam machen.

In Mexiko wurde der 30. April im Jahr 1924 als Tag des Kindes festgelegt. International gibt es daneben mehrere Bezugstage für Kinderrechte und Kinderschutz. Der 1. Juni wird in vielen Ländern als Internationaler Kindertag gefeiert, während die Vereinten Nationen den 20. November als Weltkindertag hervorheben. Dieses Datum erinnert an die UN-Erklärung der Rechte des Kindes von 1959 und die Kinderrechtskonvention von 1989.

Am Día del Niño finden in Mexiko in vielen Schulen, Kindergärten, Gemeinden und Kultureinrichtungen besondere Veranstaltungen statt. Kinder erhalten häufig kleine Geschenke, Süßigkeiten oder Spielzeug. Auch Aktionen für Kinder in schwierigen Lebenssituationen, etwa die Verteilung von Kleidung, Spielsachen oder Schulmaterial, gehören vielerorts zum Tag.

Feier- und Festtage im Mai

Im Mai stehen in Mexiko politische Gedenktage, gesellschaftliche Anlässe und familiäre Traditionen nebeneinander. Der Monat beginnt mit dem Tag der Arbeit, einem gesetzlichen Feiertag. Daneben wird an die Schlacht von Puebla erinnert, die vor allem in Puebla selbst eine besondere Bedeutung hat. Zu den wichtigsten familiären Festtagen gehört außerdem der Muttertag am 10. Mai, der in Mexiko unabhängig vom Wochentag begangen wird.

01. Mai - Día del Trabajo - Tag der Arbeit

Día del Trabajo – Tag der Arbeit – 1. Mai 

gesetzlicher Feiertag

Der Tag der Arbeit am 1. Mai erinnert an die internationale Arbeiterbewegung und an den Kampf für bessere Arbeitsbedingungen, kürzere Arbeitszeiten und soziale Rechte. In Mexiko ist der Tag eng mit der Geschichte der Arbeiterrechte verbunden. Besonders seit der Mexikanischen Revolution und der Verfassung von 1917 spielten Arbeitsrechte eine wichtige Rolle.

Am 1. Mai finden in vielen Städten Kundgebungen, Märsche und offizielle Veranstaltungen statt. Gewerkschaften, Arbeiterorganisationen und politische Gruppen nutzen den Tag, um auf soziale und arbeitsrechtliche Themen aufmerksam zu machen.

Der Tag der Arbeit wurde am 1. Mai 1923 zum ersten Mal in Mexiko begangen.

05. Mai - Batalla de Puebla - Schlacht von Puebla

Batalla de Puebla – Schlacht von Puebla – 5. Mai (Cinco de Mayo)

kein gesetzlicher Feiertag auf Bundesebene

Der 5. Mai erinnert an die Schlacht von Puebla im Jahr 1862. Während der französischen Intervention in Mexiko besiegten mexikanische Truppen unter General Ignacio Zaragoza bei Puebla die besser ausgerüstete französische Armee. Der Sieg war militärisch und symbolisch bedeutsam, auch wenn der französische Vormarsch dadurch nur vorübergehend aufgehalten wurde.

In Mexiko ist der „Cinco de Mayo“ vor allem ein historischer Gedenktag. Besonders im Bundesstaat Puebla wird er mit offiziellen Zeremonien, Paraden, historischen Darstellungen und kulturellen Veranstaltungen begangen. In anderen Teilen des Landes ist der Tag bekannt, hat aber nicht dieselbe Bedeutung wie etwa der Unabhängigkeitstag am 16. September. 

Außerhalb Mexikos, vor allem in den USA, wird Cinco de Mayo häufig als Fest mexikanischer oder mexikanisch-amerikanischer Kultur gefeiert. In Mexiko selbst steht dagegen die Erinnerung an die Schlacht von Puebla und den Widerstand gegen die französische Intervention im Mittelpunkt.

10. Mai - Día de las Madres – Muttertag

Día de las Madres – Muttertag – 10. Mai

kein gesetzlicher Feiertag

Der Muttertag wird in Mexiko jedes Jahr am 10. Mai begangen. Anders als in vielen anderen Ländern fällt der Muttertag damit nicht auf den zweiten Sonntag im Mai, sondern auf ein festes Datum. In Mexiko wird der Muttertag seit 1922 gefeiert und gehört zu den wichtigsten familiären Festtagen des Jahres.

An diesem Tag stehen Mütter und Großmütter im Mittelpunkt. Viele Familien treffen sich zum gemeinsamen Essen, überreichen Blumen, Geschenke oder Karten und besuchen Restaurants, die rund um den 10. Mai oft früh reserviert werden. Auch in Schulen finden häufig kleine Feiern, Aufführungen oder Programme zu Ehren der Mütter statt. Obwohl der Muttertag kein gesetzlicher Feiertag ist, wird er gesellschaftlich sehr ernst genommen. In manchen Behörden, Schulen oder Betrieben können Arbeitszeiten verkürzt oder Müttern freie Stunden gewährt werden.

15. Mai - Día del Maestro – Tag des Lehrers

Día del Maestro – Tag des Lehrers – 15. Mai

kein gesetzlicher Feiertag

Erstmals wurde der Tag des Lehrers in Mexiko 1918 offiziell gefeiert und seitdem am 15. Mai begangen. Es werden die Lehrerinnen und Lehrern für ihre Arbeit in Bildung, Erziehung und gesellschaftliche Entwicklung gewürdigt.

In vielen Schulen finden an diesem Tag Feiern, kleine Programme oder Ehrungen für Lehrkräfte statt. Schülerinnen und Schüler überreichen häufig Blumen, Karten oder kleine Geschenke. Auch Bildungseinrichtungen und Behörden nutzen den Tag, um auf die Bedeutung des Lehrerberufs aufmerksam zu machen.

Obwohl der Lehrertag kein gesetzlicher Feiertag ist, fällt der Unterricht an vielen Schulen aus oder wird durch schulinterne Veranstaltungen ersetzt. Daneben wird der Tag auch von Lehrerverbänden genutzt, um auf Arbeitsbedingungen, Bildungsfragen und berufliche Rechte aufmerksam zu machen.

Día de la Ascensión - Christi Himmelfahrt

Día de la Ascensión – Christi Himmelfahrt

beweglicher kirchlicher Festtag – kein gesetzlicher Feiertag

Der Día de la Ascensión erinnert im katholischen Kirchenjahr an die Himmelfahrt Jesu Christi. Traditionell liegt Christi Himmelfahrt 40 Tage nach Ostern und fällt damit auf einen Donnerstag zwischen Ende April und Anfang Juni. In Mexiko wird die Feier in der kirchlichen Praxis jedoch häufig auf den folgenden Sonntag verlegt, damit mehr Gläubige an den Gottesdiensten teilnehmen können.

Der Tag ist kein gesetzlicher Feiertag und spielt im öffentlichen Leben eine deutlich geringere Rolle als die Karwoche oder andere große religiöse Feste. In katholischen Gemeinden wird die Ascensión del Señor vor allem mit Messen und liturgischen Feiern begangen. Prozessionen oder besondere Gemeindefeiern können regional vorkommen, sind aber nicht überall üblich.

Feier- und Festtage im Juni

Im Juni stehen in Mexiko vor allem kirchliche und gesellschaftliche Anlässe im Mittelpunkt. Je nach Kalenderjahr können bewegliche Feste wie Pfingsten, Fronleichnam oder das Herz-Jesu-Fest in diesen Monat fallen. Daneben wird am dritten Sonntag im Juni der Vatertag begangen, der zwar kein gesetzlicher Feiertag ist, aber in vielen Familien eine Rolle spielt.

Pentecostés - Pfingsten

Pentecostés – Pfingsten

beweglicher kirchlicher Festtag – kein gesetzlicher Feiertag

Das Pfingstfest wird im katholischen Kirchenjahr fünfzig Tage nach Ostern gefeiert. Es fällt je nach Jahr in den Mai oder Juni und erinnert an die Herabkunft des Heiligen Geistes auf die Apostel.

In Mexiko ist der wichtigste kirchliche Termin der Pfingstsonntag. In katholischen Gemeinden stehen an diesem Tag vor allem Gottesdienste und liturgische Feiern im Mittelpunkt. Prozessionen, Gemeindefeste oder ein gemeinsames Essen können regional vorkommen, sind aber nicht überall üblich. Einen arbeitsfreien Pfingstmontag, wie in einigen europäischen Ländern, gibt es in Mexiko nicht. 

Corpus Christi - Fronleichnam

Corpus Christi – Fronleichnam

beweglicher kirchlicher Festtag – kein gesetzlicher Feiertag

Corpus Christi, auf Deutsch Fronleichnam, wird im katholischen Kirchenjahr sechzig Tage nach Ostern gefeiert und fällt je nach Jahr in den Mai oder Juni. Das Fest erinnert an die Gegenwart Christi in der Eucharistie.

In Mexiko ist Fronleichnam kein gesetzlicher Feiertag. In katholischen Gemeinden stehen Gottesdienste und Prozessionen im Mittelpunkt. Regional können Musik, Tänze, Gemeindefeiern oder symbolische Gaben aus der Ernte hinzukommen. Bekannt sind unter anderem die Feiern in San Cristóbal de las Casas in Chiapas und in Cortazar im Bundesstaat Guanajuato.

Día del padre – Vatertag - dritter Sonntag im Juni

Día del Padre – Vatertag – dritter Sonntag im Juni

kein gesetzlicher Feiertag

Anders als in Deutschland ist der Vatertag nicht mit Christi Himmelfahrt verbunden, sondern hat einen eigenen festen Platz im Jahreskalender. Der Vatertag wird in Mexiko am dritten Sonntag im Juni gefeiert und verbreitete sich vor allem seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Der Tag wird in vielen Familien begangen. Meist stehen gemeinsame Essen, kleine Geschenke oder Ausflüge im Mittelpunkt. Häufig werden dabei die Lieblingsgerichte des Vaters zubereitet oder Restaurants besucht.

Im Vergleich zum Muttertag am 10. Mai hat der Vatertag in Mexiko meist eine geringere gesellschaftliche Bedeutung. Dennoch finden in Schulen, Gemeinden oder Freizeiteinrichtungen teilweise Veranstaltungen für Väter und Familien statt.

Solsticio de verano – Sommersonnenwende

Solsticio de verano – Sommersonnenwende

beweglicher Termin – 20. oder 21. Juni

Die Sommersonnenwende markiert den längsten Tag des Jahres auf der Nordhalbkugel. Sie fällt je nach Jahr auf den 20. oder 21. Juni. Im Vergleich zu Mitteleuropa sind die Unterschiede zwischen Sommer- und Wintertagen in Mexiko weniger stark ausgeprägt. Hier wird das Ereignis an einigen archäologischen Stätten sowie von einzelnen indigenen Gruppen und lokalen Gemeinschaften mit Ritualen, Zeremonien oder Veranstaltungen zelebriert. 

Bekannte Orte für Besucherinnen und Besucher sind auf der Halbinsel Yucatán Chichén Itzá, Dzibilchaltún oder Uxmal. Dort zeigen sich je nach Bauwerk und Sonnenstand besondere Licht- und Schatteneffekte, die auf die astronomischen Kenntnisse mesoamerikanischer Kulturen hinweisen. Heute besuchen viele Menschen zu dieser Zeit archäologische Stätten, um den Beginn des Sommers symbolisch zu begrüßen.

Sagrado Corazón de Jesús – Herz-Jesu-Fest

Sagrado Corazón de Jesús – Herz-Jesu-Fest

beweglicher kirchlicher Festtag

Das Fest des Sagrado Corazón de Jesús, auf Deutsch Herz-Jesu-Fest, wird im katholischen Kirchenjahr am Freitag nach Fronleichnam gefeiert. Es erinnert an das Herz Jesu als Symbol seiner Liebe, Barmherzigkeit und Hingabe. In Mexiko wird das Fest in katholischen Gemeinden mit Messen, Gebeten und Andachten begangen. Regional können Prozessionen, Gemeindefeiern oder Patronatsfeste hinzukommen. Besondere Bedeutung hat der Tag dort, wo Kirchen, Gemeinden oder Orte dem Herz Jesu geweiht sind.

Das Motiv des brennenden oder von Strahlen umgebenen Herzens ist in Mexiko auch in der Volkskunst verbreitet. Blechherzen, wie sie auf Märkten und in Kunsthandwerksläden verkauft werden, greifen häufig die Symbolik des Sagrado Corazón de Jesús auf, werden heute aber auch als dekorative Kunsthandwerksstücke verwendet.

Feier- und Festtage im Juli

Im Juli gibt es in Mexiko keine gesetzlichen Feiertage. In vielen Orten stehen Gemeindefeste, Märkte und religiöse Feiern für lokale Schutzheilige im Mittelpunkt. Dadurch unterscheiden sich die Feier- und Festtage im Juli je nach Bundesstaat, Stadt oder Gemeinde.

16. Juli - Virgen del Carmen – Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel

Virgen del Carmen – Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel – 16. Juli

kirchlicher Festtag, kein gesetzlicher Feiertag

Am 16. Juli wird in Mexiko die Virgen del Carmen verehrt. Der Festtag geht auf die katholische Marienverehrung des Karmeliterordens zurück. Besonders in Gemeinden, Kirchen oder Stadtvierteln, die der Virgen del Carmen geweiht sind, finden Messen, Prozessionen und lokale Feiern statt.

In Küstenorten und Fischergemeinden wird sie häufig auch als Schutzpatronin der Seeleute und Fischer verehrt. Die Ausgestaltung ist regional unterschiedlich und reicht von kirchlichen Feiern bis zu größeren Gemeindefesten mit Musik, Märkten und Feuerwerk.

25. Juli - Santiago Apóstol – Apostel Jakobus

Santiago Apóstol – Apostel Jakobus – 25. Juli

kirchlicher Festtag, kein gesetzlicher Feiertag

Am 25. Juli wird in Mexiko der Apostel Jakobus, Santiago Apóstol, verehrt. Der Tag hat in vielen Gemeinden Bedeutung, die Santiago als Schutzpatron verehren. Besonders in Orten, Kirchen oder Stadtvierteln mit dem Namen Santiago finden Messen, Prozessionen und Patronatsfeste statt. Dazu können Musik, Märkte, Feuerwerk, Reiterdarstellungen und traditionelle Tänze gehören. Die Ausgestaltung ist regional sehr unterschiedlich und reicht von kirchlichen Feiern bis zu größeren Gemeindefesten.

Feier- und Festtage im August

Im August gibt es in Mexiko keine gesetzlichen Feiertage auf Bundesebene. Der Monat ist vor allem von kirchlichen Gedenktagen, regionalen Patronatsfesten und lokalen Gemeindefeiern geprägt. In vielen Orten stehen Marienfeste, Heiligenverehrung, Prozessionen, Musik, Märkte und traditionelle Tänze im Mittelpunkt.

15. August - Asunción de la Virgen María - Mariä Himmelfahrt

Asunción de la Virgen María – Mariä Himmelfahrt – 15. August

kirchlicher Festtag, kein gesetzlicher Feiertag

Am 15. August wird in Mexiko Mariä Himmelfahrt gefeiert. Das katholische Fest erinnert an die Aufnahme Marias in den Himmel und gehört zu den wichtigen Marienfesten im Kirchenjahr.

In katholischen Gemeinden finden Messen und religiöse Feiern statt. Besonders dort, wo Kirchen, Orte oder Gemeinden der Virgen de la Asunción geweiht sind, kann der Tag als Patronatsfest mit Prozessionen, Musik, Märkten oder lokalen Gemeindefeiern begangen werden. Die Bedeutung des Tages ist regional unterschiedlich. In manchen Orten bleibt er ein kirchlicher Gedenktag, in anderen ist er Teil größerer lokaler Festlichkeiten.

28. August - Día de los Abuelos – Tag der Großeltern

Día de los Abuelos – Tag der Großeltern – 28. August

kein gesetzlicher Feiertag

Der Tag ist den Großeltern und älteren Familienmitgliedern gewidmet und soll ihre Rolle innerhalb der Familie und der Gesellschaft würdigen. In vielen Familien werden Großmütter und Großväter an diesem Tag besucht, angerufen oder mit kleinen Aufmerksamkeiten bedacht. Auch Schulen, Gemeinden, Senioreneinrichtungen oder Kulturzentren organisieren  Veranstaltungen, Feiern oder Programme für ältere Menschen.

Feier- und Festtage im September

Im September stehen in Mexiko nationale Gedenk- und Feiertage im Mittelpunkt. Besonders wichtig ist der Unabhängigkeitstag am 16. September, der zu den bedeutendsten gesetzlichen Feiertagen des Landes gehört. Schon am Vorabend wird mit dem Grito de Dolores an den Beginn des Unabhängigkeitskampfes erinnert. 

13. September - Niños Héroes – Gedenktag der Kinderhelden

Niños Héroes – Gedenktag der Kinderhelden -13. September

historischer Gedenktag, kein gesetzlicher Feiertag

Am 13. September wird in Mexiko an die Kinderhelden erinnert, junge Kadetten, die während des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges 1847 bei der Verteidigung des Castillo de Chapultepec gefallen sind. Der Gedenktag ist kein gesetzlicher Feiertag, spielt aber in der offiziellen Erinnerungskultur eine Rolle. Besonders in Schulen, militärischen Einrichtungen und bei staatlichen Zeremonien wird an die Ereignisse von Chapultepec erinnert.

15. September - Grito de Independencia – Ruf der Unabhängigkeit

Grito de Independencia – Ruf der Unabhängigkeit – 15. September

nationaler Gedenktag

Am Abend des 15. September wird in ganz Mexiko an den Beginn des Unabhängigkeitskampfes erinnert. Die Zeremonie bezieht sich auf den Aufruf des Priesters Miguel Hidalgo y Costilla, der im Jahr 1810 in Dolores zum Aufstand gegen die spanische Kolonialherrschaft rief. Dieser Aufruf ging als Grito de Dolores oder Grito de Independencia in die Geschichte ein.

Die größte Feier findet in Mexiko-Stadt statt. Die Präsidentin bzw. der Präsident erscheint auf dem Balkon des Nationalpalastes, läutet die historische Glocke von Dolores und ruft die Namen der Unabhängigkeitshelden aus. Danach folgen die Rufe „¡Viva México!“ („Es lebe Mexiko!“), die von der Menschenmenge beantwortet werden. Anschließend erklingt die Nationalhymne und ein großes Feuerwerk eröffnet die Feierlichkeiten.

Auch in den Bundeshauptstädten und Gemeinden wird der Grito von den Gouverneuren oder Bürgermeistern nach dem gleichen Zeremoniell begangen. Dort übernehmen Gouverneure oder Bürgermeister den feierlichen Ruf zur Erinnerung an die Unabhängigkeit. Rund um die zentralen Plätze finden Volksfeste mit Musik, Tanz, regionalen Speisen und patriotischer Dekoration statt.

16. September - Día de la Independencia – Tag der Unabhängigkeit

Día de la Independencia – Tag der Unabhängigkeit – 16. September

gesetzlicher Feiertag

Der Tag der Unabhängigkeit gehört zu den wichtigsten nationalen Feiertagen Mexikos und erinnert an den Beginn des mexikanischen Unabhängigkeitskampfes im Jahr 1810. Nachdem am Abend des 15. September bereits der Ruf zur Unabhängigkeit mit öffentlichen Zeremonien gefeiert wurde, steht der 16. September selbst im Zeichen offizieller Gedenkveranstaltungen.

In Mexiko-Stadt findet an diesem Tag traditionell eine große Militärparade statt. Auch in anderen Städten und Gemeinden gibt es patriotische Feiern, Musik, Fahnenzeremonien, kulturelle Veranstaltungen und Programme zur Geschichte der Unabhängigkeit.

Equinoccio de Otoño – Herbstequinox

Equinoccio de Otoño – Herbstequinoktium

beweglicher Termin – 22. oder 23. September

Das Herbstequinoktium, auch Herbst-Tagundnachtgleiche genannt, markiert den Zeitpunkt, an dem Tag und Nacht annähernd gleich lang sind. Es fällt je nach Jahr auf den 22. oder 23. September und leitet auf der Nordhalbkugel den astronomischen Herbst ein. In Mexiko wird das Ereignis an einigen archäologischen Stätten sowie von einzelnen indigenen Gruppen und lokalen Gemeinschaften mit Ritualen, Zeremonien oder Veranstaltungen verbunden.

Bekannt ist vor allem Chichén Itzá in Yucatán, wo sich am Tempel des Kukulkán zur Zeit der Tagundnachtgleiche ein Licht- und Schattenspiel zeigt. Die Schatten an der Treppe erinnern an den Körper einer Schlange und werden mit Kukulkán, der gefiederten Schlangengottheit der Maya, verbunden. Auch andere archäologische Stätten können rund um die Tagundnachtgleiche Besucher anziehen. Die Ausgestaltung ist regional unterschiedlich und reicht von touristischen Besuchen bis zu spirituellen oder kulturellen Zeremonien.

Feier- und Festtage im Oktober

Im Oktober gibt es keine gesetzliche Feiertage in Mexiko. Viele Orte begehen Patronatsfeste, Marienfeste oder lokale Gemeindefeiern. Gegen Ende Oktober beginnen außerdem die Vorbereitungen auf den Día de Muertos, der Anfang November zu den wichtigsten Festen des Jahres gehört.

12. Oktober - Día de la Nación Pluricultural – Tag der plurikulturellen Nation

Día de la Nación Pluricultural – Tag der plurikulturellen Nation – 12. Oktober

nationaler Gedenktag

Der 12. Oktober wurde in Mexiko lange als „Tag der Rasse“ bezeichnet. Der Gedenktag bezog sich auf die Ankunft von Christoph Kolumbus in Amerika im Jahr 1492 und wurde später mit Vorstellungen von kultureller Vermischung und gemeinsamer iberoamerikanischer Herkunft verbunden.

Im Dezember 2020 wurde die offizielle Bezeichnung geändert. Seitdem wird der 12. Oktober in Mexiko als „Tag der plurikulturellen Nation“ begangen. Damit steht nicht mehr die Vorstellung einer einheitlichen „Rasse“ im Mittelpunkt, sondern die kulturelle, ethnische und sprachliche Vielfalt des Landes. Besonders die indigenen Völker und die afromexikanische Bevölkerung werden dabei stärker berücksichtigt. Der 12. Oktober ist kein gesetzlicher Feiertag. Er bleibt jedoch ein wichtiger Gedenktag, der auch kritisch gesehen wird, weil er an den Beginn der europäischen Kolonisierung Amerikas erinnert.

31. Oktober - Halloween

Halloween – 31. Oktober

Halloween ist in Mexiko kein traditioneller mexikanischer Festtag. Der Brauch wurde vor allem durch den kulturellen Einfluss der USA bekannt und ist heute besonders in größeren Städten, Schulen, Einkaufszentren, touristischen Orten und in Grenzregionen sichtbar.

Typisch sind Kostüme, Dekorationen, Partys und Veranstaltungen für die ganze Familie. In manchen Wohnvierteln gehen Kinder verkleidet von Haus zu Haus, dieser Brauch ist jedoch nicht überall verbreitet. Häufig vermischen sich Halloween-Elemente mit den Vorbereitungen auf den Día de Muertos, der am 1. und 2. November im Mittelpunkt steht.

Feier- und Festtage im November

Im November stehen in Mexiko zwei sehr unterschiedliche, aber besonders wichtige Gedenk- und Feiertage im Mittelpunkt. Anfang des Monats wird mit dem Día de Muertos an die Verstorbenen erinnert; dieses Fest verbindet familiäre, religiöse und regionale Traditionen. Später folgt der Gedenktag an den Beginn der Mexikanischen Revolution, der als gesetzlicher Feiertag mit einem arbeitsfreien Montag verbunden ist.

2. November - Día de los Muertos - Tag der Toten

Día de Muertos – Tag der Toten – 1. und 2. November

 kulturelle und religiöse Gedenktage, keine gesetzlichen Feiertage

Am 1. und 2. November wird in Mexiko der Verstorbenen gedacht. Der 1. November ist Allerheiligen (Día de Todos los Santos) und wird vielerorts besonders mit der Erinnerung an die verstorbenen Kinder verbunden. Der 2. November ist Allerseelen (Día de los Fieles Difuntos) und gilt im engeren Sinn als Día de Muertos, der Tag der Toten. Zusammen bilden beide Tage jedoch den Zeitraum, der allgemein als Día de Muertos oder Días de Muertos bekannt ist.

Der Tag der Toten ist kein Fest der Trauer, sondern eine Erinnerung an verstorbene Angehörige, die je nach Region feierlich, familiär und farbenfroh gestaltet wird. Schon Ende Oktober werden Altäre aufgebaut, Häuser, Friedhöfe und öffentliche Plätze geschmückt. Auf den Altären, den sogenannten Ofrendas, stehen häufig Fotos der Verstorbenen, Kerzen, Ringelblumen, Speisen, Getränke und persönliche Gegenstände.

Viele Familien besuchen die Gräber ihrer Angehörigen, schmücken sie mit Blumen und Kerzen und verbringen dort Zeit im Gedenken an die Verstorbenen. In einigen Regionen gehören auch Musik, Nachtwachen, gemeinsames Essen und Prozessionen zu den Bräuchen.

Der Día de Muertos wurde 2008 in die Repräsentative Liste des immaterielles Kulturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen.

20. November - Día de la Revolución Mexicana – Tag der mexikanischen Revolution

Día de la Revolución Mexicana – Tag der Mexikanischen Revolution – 20. November

gesetzlicher Feiertag am dritten Montag im November

Der Día de la Revolución Mexicana erinnert an den Beginn der Mexikanischen Revolution im Jahr 1910. Am 20. November rief Francisco I. Madero zum Widerstand gegen die langjährige Herrschaft von Porfirio Díaz auf. Aus diesem Aufruf entwickelte sich ein tiefgreifender politischer und sozialer Umbruch, der Mexiko im 20. Jahrhundert nachhaltig prägte.

Die Revolution brachte verschiedene regionale Bewegungen, politische Gruppen und soziale Forderungen zusammen. Besonders wichtig waren Fragen nach Demokratie, Landverteilung, Arbeitsrechten und politischer Teilhabe. Viele dieser Forderungen flossen später in die Verfassung von 1917 ein.

Der Gedenktag ist ein gesetzlicher Feiertag. Als arbeitsfreier Ruhetag wird er jedoch nicht immer am 20. November begangen, sondern am dritten Montag im November. In vielen Städten finden rund um diesen Tag Paraden, Schulveranstaltungen, Sportprogramme und offizielle Gedenkfeiern statt.

Feier- und Festtage im Dezember

Im Dezember stehen in Mexiko religiöse und familiäre Feste im Mittelpunkt. Besonders wichtig ist der Tag der Jungfrau von Guadalupe am 12. Dezember, der zu den bedeutendsten religiösen Festtagen des Landes gehört. Ab Mitte Dezember beginnen die Posadas, die zur Weihnachtszeit hinführen. Mit Heiligabend, Weihnachten und Silvester endet das Jahr in vielen Familien mit Gottesdiensten, gemeinsamen Essen und traditionellen Bräuchen.

12. Dezember - día de la Virgen de Guadalupe – Tag der Jungfrau von Guadalupe

Día de la Virgen de Guadalupe – Tag der Jungfrau von Guadalupe – 12. Dezember

religiöser Festtag, regional und institutionell teils arbeitsfrei

Der 12. Dezember ist der Tag der Jungfrau von Guadalupe, der wichtigsten Marienverehrung Mexikos. Nach der Überlieferung erschien die Jungfrau Maria im Jahr 1531 dem indigenen Juan Diego auf dem Hügel Tepeyac im heutigen Mexiko-Stadt. An dieser Stelle befindet sich heute die Basilika von Guadalupe, einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte des Landes.

Schon in den Tagen vor dem 12. Dezember pilgern zahlreiche Gläubige zur Basilika und zu anderen Guadalupe-Heiligtümern im ganzen Land. Viele bringen Blumen, Kerzen oder andere Gaben mit. In Kirchen und Gemeinden finden Messen, Gesänge, Prozessionen und lokale Feiern statt. Die Jungfrau von Guadalupe gilt vielen Menschen als Schutzpatronin Mexikos.

Auf Bundesebene ist der 12. Dezember kein gesetzlicher arbeitsfreier Feiertag. In Mexiko-Stadt, im Estado de México sowie in einzelnen Einrichtungen, Schulen, Behörden oder Betrieben kann der Tag jedoch arbeitsfrei sein oder mit eingeschränktem Betrieb verbunden werden. Die Regelung hängt daher vom Bundesstaat, der Institution oder dem Arbeitgeber ab. 

16. - 24. Dezember - Las Posadas - Herbergssuche

Las Posadas – Herbergssuche – 16. bis 24. Dezember

weihnachtliche Tradition

Las Posadas werden in Mexiko vom 16. bis zum 24. Dezember gefeiert und gehören zu den wichtigsten Bräuchen der Weihnachtszeit. Sie erinnern an die Suche von Maria und Josef nach einer Unterkunft vor der Geburt Jesu. Traditionell ziehen Familien, Nachbarn oder Gemeindemitglieder in einer kleinen Prozession von Haus zu Haus. Dabei wird mit Gesängen die Bitte um Einlass nachgestellt.

Am Ende wird die Gruppe aufgenommen, und es folgt ein gemeinsames Beisammensein mit Essen, Getränken, Musik und Gebeten. Zu vielen Posadas gehören Piñatas, Süßigkeiten, Kerzen und typische Getränke wie Ponche navideño, ein warmer Fruchtpunsch. Die Ausgestaltung ist regional und familiär unterschiedlich, manche Posadas bleiben religiös geprägt, andere werden stärker als gesellige Weihnachtsfeiern begangen.

Ausführliche Informationen finden sich in dem Beitrag:

Las Posadas – traditionelle Weihnachtsfeiern in Mexiko

Die „Posadas“ sind traditionelle Weihnachtsfeiern, die in Mexiko und anderen lateinamerikanischen Ländern begangen werden. Die Feierlichkeiten beginnen am 16. Dezember und dauern neun Tage bis […weiterlesen]

Solsticio de invierno – Wintersonnenwende

Solsticio de invierno – Wintersonnenwende

beweglicher Termin – 21. oder 22. Dezember

Die Wintersonnenwende markiert den kürzesten Tag und die längste Nacht des Jahres auf der Nordhalbkugel. Sie fällt je nach Jahr auf den 21. oder 22. Dezember. Im Vergleich zu Mitteleuropa sind die Unterschiede zwischen Sommer- und Wintertagen in Mexiko weniger stark ausgeprägt. Hier wird das Ereignis an einigen archäologischen Stätten sowie von einzelnen indigenen Gruppen und lokalen Gemeinschaften mit Ritualen, Zeremonien oder Veranstaltungen zelebriert. 

Bekannte Orte für Besucherinnen und Besucher sind auf der Halbinsel Yucatán Chichén Itzá, Dzibilchaltún oder Uxmal. Dort zeigen sich je nach Bauwerk und Sonnenstand besondere Licht- und Schatteneffekte, die auf die astronomischen Kenntnisse mesoamerikanischer Kulturen hinweisen. Heute besuchen viele Menschen zu dieser Zeit archäologische Stätten, um den Beginn des Winters symbolisch zu begrüßen.

24. Dezember - Noche Buena – Heiligabend

Nochebuena – Heiligabend – 24. Dezember

kein gesetzlicher Feiertag

Die Nochebuena, der Heiligabend, gehört in Mexiko zu den wichtigsten familiären Festen der Weihnachtszeit. Am Abend des 24. Dezember kommen viele Familien zu einem gemeinsamen Essen zusammen. Häufig werden traditionelle Gerichte wie Bacalao, Romeritos, Ensalada de Nochebuena, Tamales oder Truthahn serviert. In katholischen Familien spielt auch die Mitternachtsmesse, die Misa de Gallo, eine wichtige Rolle. Nach dem Gottesdienst wird oft weiter im Familienkreis gefeiert. Geschenke können bereits an Heiligabend, am Morgen des 25. Dezember oder traditionell erst am 6. Januar, dem Dreikönigstag, überreicht werden.

Der 24. Dezember ist kein gesetzlicher Feiertag. In der Praxis arbeiten viele Einrichtungen, Geschäfte und Betriebe jedoch verkürzt oder bleiben am Abend geschlossen.

25. Dezember - Día de Navidad – Weihnachten

Día de Navidad – Weihnachten – 25. Dezember

gesetzlicher Feiertag

Der 25. Dezember ist in Mexiko ein gesetzlicher Feiertag und der eigentliche Weihnachtstag. Häufig stehen Familienbesuche, gemeinsames Essen, Erholung und in katholischen Familien auch der Kirchenbesuch im Mittelpunkt.

Die Bescherung ist in Mexiko regional und familiär unterschiedlich. Traditionell erhielten viele Kinder ihre Geschenke erst am 6. Januar, dem Dreikönigstag. Inzwischen ist es jedoch in vielen Familien üblich, auch an Heiligabend oder am Morgen des 25. Dezember Geschenke zu überreichen. Dabei haben besonders der Einfluss aus den USA und aus Europa sowie moderne Weihnachtsbräuche eine Rolle gespielt. 

31. Dezember - Noche Vieja – Silvester

Nochevieja – Silvester – 31. Dezember

kein gesetzlicher Feiertag

Die Nochevieja, der Silvesterabend, wird in Mexiko meist im Kreis der Familie oder mit Freunden begangen. Für den letzten Abend des Jahres bereiten viele Familien ein festliches Essen zu. Die Gerichte unterscheiden sich je nach Region und Familientradition; häufig stehen Fleischgerichte, Tamales, Bacalao, Salate, Süßspeisen oder besondere Getränke auf dem Tisch.

Wie in vielen anderen Ländern wird um Mitternacht auf das neue Jahr angestoßen. Verbreitet ist auch der Brauch, zwölf Weintrauben zu essen. Jede Traube steht für einen Monat des kommenden Jahres und wird mit einem Wunsch verbunden. Daneben gibt es verschiedene Glücks- und Reinigungsbräuche. In manchen Familien wird das Haus ausgefegt, um schlechte Energien, Sorgen oder Belastungen symbolisch hinter sich zu lassen. Andere Bräuche beziehen sich auf Wünsche für das neue Jahr, etwa Reisen, Wohlstand, Liebe oder Gesundheit.

Der 31. Dezember ist kein gesetzlicher Feiertag. In der Praxis schließen viele Geschäfte, Behörden und Betriebe jedoch früher.

Schulferien und Ferienzeiten in Mexiko

Neben den gesetzlichen Feiertagen spielen in Mexiko auch die Schulferien eine wichtige Rolle für Reisen, Familienbesuche und den öffentlichen Alltag. Die genauen Ferientermine werden jedes Schuljahr im offiziellen Schulkalender der Secretaría de Educación Pública (Ministerium für öffentliche Bildung) festgelegt und können je nach Schulart, Bundesstaat oder Bildungseinrichtung leicht abweichen.

Schulferien und Hauptferienzeiten

  • Weihnachtsferien: 1 Woche vor Weihnachten und die erste Januarwoche (3 Wochen)
  • Osterferien rund um die Semana Santa (2 Wochen)
  • Sommerferien nach dem Ende des Schuljahres: Mitte Juli bis Ende August (ca. 7 Wochen)

Besonders während der Semana Santa, der Weihnachtszeit und der Sommerferien sind touristische Orte, Strände, Busverbindungen und Hotels häufig stark ausgelastet. Für konkrete Reisedaten sollte jeweils der aktuelle Schulkalender geprüft werden, der auf der offiziellen Seite des Bildungsministeriums eingesehen werden kann. (Siehe Linkhinweise)

Linkhinweise und Quellen

Weitere Informationen zu Feier- und Festtagen in Mexiko

timeanddate.de: Deutschsprachige Kalenderübersicht mit nationalen, lokalen und religiösen Feiertagen in Mexiko.
[Deutsch]

timeanddate.de: Hintergrundinformationen zu einzelnen Feiertagen, Gedenktagen und religiösen Festen in Mexiko.
[Deutsch]

calendarr.com: Spanischsprachiger Kalender mit gesetzlichen Feiertagen, Gedenktagen und weiteren wichtigen Daten in Mexiko.
[Spanisch]

Secretaría de Educación Pública: Schulkalender der mexikanischen Bildungsbehörde mit Ferienterminen, schulfreien Tagen und wichtigen Terminen des jeweiligen Schuljahres.
[Spanisch]

Ley Federal del Trabajo: Secretaría del Trabajo y Previsión Social Grundlage für die gesetzlichen arbeitsfreien Feiertage in Mexiko, insbesondere die verpflichtenden Ruhetage nach Artikel 74

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