Doku – Bei Frida Kahlo – 2011

Originaltitel: Chez Frida Kahlo

In den 30er Jahren in Mexiko wurde das Blaue Haus der Malerin Frida Kahlo (1907-1954) zum Treff- und Sammelpunkt linker revolutionärer Kräfte. Während sich die Konflikte in Europa zuspitzten, fanden Schriftsteller, Künstler, Intellektuelle, Mörder, Dichter und Spione in Mexiko Zuflucht. Vielen von ihnen gewährte Frida Kahlo in ihrem Geburtshaus Unterschlupf, das sie zum Schutz gegen böse Geister selbst blau angestrichen hatte. Die meiste Zeit wohnte sie dort mit ihrem flatterhaften Ehemann, dem bedeutenden mexikanischen Maler Diego Rivera. Prominente Gäste des Blauen Hauses waren unter anderem der im Exil weilende Revolutionär Leo Trotzki und der Schriftsteller André Breton, der in Mexiko das Land des „realen Surrealismus“ sah. Mit Trotzkis Ermordung begann das Ende der utopischen Hoffnungen im Blauen Haus, dieser von Frida Kahlo beseelten Höhle, in der ihr Diego Rivera zur Seite stand.

Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen neben Malerei, Surrealismus und Revolution die konkreten Abenteuer, Leidenschaften, Stimmungen und Einfälle der Gäste, die durch das Haus gingen und teilweise schwer mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen hatten.

Erstausstrahlung: 2011

Filmlänge: 52 min

Ein Film von Xavier Villetard

Produktionsland: Frankreich, arte

Video

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Sendungsinformationen

ARD


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