Die Museen im Bundesstaat Querétaro widmen sich der regionalen Geschichte, indigenen Kulturen, der mexikanischen Unabhängigkeit, der Kunst und den Naturwissenschaften. Weitere Schwerpunkte sind der Bergbau, die Landwirtschaft und regionale Handwerkstraditionen. Das Angebot reicht von kleinen Gemeindemuseen in der Sierra Gorda bis zu umfangreichen Sammlungen und wechselnden Kunstausstellungen in der Landeshauptstadt Santiago de Querétaro.
Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Museen in Querétaro und enthält kurze Informationen zu den Ausstellungen, zur Lage, zu den Öffnungszeiten und Eintrittspreisen sowie weiterführende Linkhinweise.
Museen in Santiago de Querétaro
Die Museen in Santiago de Querétaro widmen sich der regionalen Geschichte, der mexikanischen Unabhängigkeit, der Kunst und den Naturwissenschaften. Ehemalige Klöster, historische Wohnhäuser und der alte Bahnhof beherbergen unterschiedliche Sammlungen. Das Angebot reicht von archäologischen Funden und religiöser Kunst bis zu zeitgenössischen Ausstellungen, Alltagsgegenständen und interaktiven Wissenschaftsangeboten.
Weitere Informationen zum Museumsbesuch, darunter Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Adresse, finden sich auf der Seite: Santiago de Querétaro, Querétaro
Regionalmuseum von Querétaro
Museo Regional de Querétaro
Das 1936 gegründete Regionalmuseum befindet sich im ehemaligen Franziskanerkloster San Francisco, dessen Ursprünge ins 16. Jahrhundert zurückreichen. Die Ausstellung behandelt die vorspanischen Kulturen, die indigenen Gemeinschaften und die Geschichte Querétaros von der Kolonialzeit bis zur Verfassung von 1917. Zu sehen sind archäologische Fundstücke, traditionelle Kleidung, historische Dokumente, Möbel und religiöse Kunst. Dazu gehören Gemälde von Miguel Cabrera, Juan Correa und weiteren Künstlern der Kolonialzeit. Ein eigener Bereich erläutert die Geschichte des Klosters.
Ausführliche Informationen zum Museum finden sich in dem Beitrag:
Veröffentlicht: 16. August 2023
Das Museum befindet sich im ehemaligen Kloster San Francisco, das zu den bedeutendsten vizeköniglichen Bauwerke in Mexiko zählt. Dies verdankt es seinem hohen künstlerischen Wert […weiterlesen]
Stadtmuseum von Querétaro
Museo de la Ciudad
Das 1997 eröffnete Stadtmuseum befindet sich im ehemaligen Kapuzinerinnenkloster San José de Gracia. Es widmet sich vor allem der zeitgenössischen Kunst. In 22 Räumen werden wechselnde Ausstellungen mit Malerei, Fotografien, Skulpturen und Installationen präsentiert. Ein Schwerpunkt liegt auf aufstrebenden Künstlern und experimentellen Arbeiten. Theater, Tanz, Konzerte und Performances ergänzen das Programm. Zum Museum gehören außerdem ein kleines Theater und verschiedene Bildungswerkstätten.
Museum im ehemaligen Bahnhof
Museo La Antigua Estación del Ferrocarril
Das 2015 eröffnete Museum befindet sich im ehemaligen Bahnhof von Querétaro, dessen Gebäude 1904 eingeweiht wurde. Die Ausstellung behandelt die Geschichte der Eisenbahn und ihre Bedeutung für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Region. Zu sehen sind historische Fotografien, Karten, Gepäckstücke, Uniformen, Signale und Gegenstände aus dem Alltag in Zügen, Bahnhöfen und Werkstätten. Eine Modelleisenbahnanlage und interaktive Elemente ergänzen die Ausstellung. Das Gebäude wird außerdem als Kulturzentrum mit wechselnden Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt.
Museum für zeitgenössische Kunst Querétaro
Museo de Arte Contemporáneo Querétaro (MACQ)
Das 2018 eröffnete Museum befindet sich in einem restaurierten Gebäude, das früher zum Kloster Santa Cruz gehörte und später als Kaserne und Schule genutzt wurde. In 14 Ausstellungsräumen auf zwei Ebenen und einem Skulpturenhof werden zeitgenössische Malerei, Skulpturen, Wandkunst und Installationen präsentiert. Die wechselnden Ausstellungen zeigen unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen. Zum Museum gehören außerdem eine Bibliothek, eine Mediathek und ein Bereich für digitale Kunst.
Kunstmuseum von Querétaro
Museo de Arte de Querétaro
Das 1988 eröffnete Kunstmuseum befindet sich im ehemaligen Augustinerkloster San Agustín, das zwischen 1731 und 1743 errichtet wurde. Zum Gebäude gehört ein barocker Innenhof mit reich verzierten Arkaden und steinernen Figuren. In zehn Räumen zeigt die Dauerausstellung hauptsächlich Werke vom 17. bis zum 19. Jahrhundert, darunter Arbeiten aus der Kunstakademie San Carlos und Schenkungen mexikanischer Künstler. Sechs weitere Räume stehen für Wechselausstellungen mit Werken regionaler, nationaler und internationaler Kunstschaffender zur Verfügung.
Museum für urbane Kunst Mexikos
Museo de Arte Urbano de México (MARUM)
Das 2019 eröffnete Museum für urbane Kunst umfasst großformatige Wandgemälde am Bildungs- und Kulturzentrum Manuel Gómez Morín. Künstler aus Mexiko und anderen Ländern gestalteten die Innen- und Außenwände des Gebäudes mit Arbeiten aus unterschiedlichen Stilrichtungen, darunter Hyperrealismus, Illustration, Graffiti und klassische Wandmalerei. Ein Schwerpunkt sind die Werke des Festivals „El Agua Es Una“ („Das Wasser ist eins“), die sich mit Wasser, dem Schutz der Meere und Umweltproblemen befassen. Die Architektur des Kulturzentrums dient dabei als Ausstellungsfläche.
Museum der Wiederherstellung der Republik
Museo de la Restauración de la República
Das 2003 eröffnete Museum befindet sich in einem Teil des ehemaligen Kapuzinerinnenklosters aus dem 18. Jahrhundert, das Maximilian von Habsburg als letzte Haftstätte diente. Die Ausstellung behandelt das Zweite Mexikanische Kaiserreich, dessen Ende 1867 und die Wiederherstellung der Republik unter Benito Juárez. Zu sehen sind historische Dokumente, Modelle, Stadtpläne und Gemälde, darunter eine Darstellung der Kapitulation Maximilians. Eine Nachbildung seiner letzten Zelle erinnert an die Nutzung des Gebäudes als Gefängnis. Wechselnde Ausstellungen ergänzen das Angebot.
Museum der Verschwörer
Museo de los Conspiradores
Das 2015 eröffnete Museum befindet sich in einem Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert. Wandgemälde und einige andere Exponate veranschaulichen die Vorgeschichte der mexikanischen Unabhängigkeit und die Verschwörung von Querétaro im Jahr 1810. Im Mittelpunkt stehen die Beteiligten und ihre geheimen Treffen, die als literarische Zusammenkünfte getarnt waren. Die Ausstellung erläutert auch den Einfluss der Aufklärung, der Französischen Revolution und anderer Unabhängigkeitsbewegungen in Amerika. Wechselnde Ausstellungen ergänzen das Angebot.
Wissenschaftsmuseum und Planetarium „El Péndulo“
Museo de Ciencia y Planetario „El Péndulo“
Das 2005 eröffnete Wissenschaftsmuseum befindet sich im Bildungs- und Kulturzentrum Manuel Gómez Morín. Sein zentrales Ausstellungsstück ist ein Foucault-Pendel, das die Drehung der Erde veranschaulicht. Seit 2024 beherbergt das Gebäude auch das Planetarium „El Péndulo“ mit einem immersiven Projektionssaal. Astronomische Vorführungen behandeln das Universum und die Himmelskörper.
Wissenschaftsmuseum XIMHAI
Museo de Ciencias XIMHAI
Das 2019 eröffnete Wissenschaftsmuseum der Autonomen Universität Querétaro (UAQ) befindet sich am Campus Juriquilla in Rancho Largo. Die Ausstellung behandelt das Universum, den menschlichen Körper, den Elektromagnetismus sowie die Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt. Zu sehen sind lebende Tiere, Tier- und Insektenpräparate, Skelette und getrocknete Pflanzen. Interaktive Stationen veranschaulichen wissenschaftliche Zusammenhänge. Wechselnde Ausstellungen und Workshops ergänzen das Angebot.
Museum der Estudiantina
Museo de La Estudiantina
Das 2017 im Kulturzentrum eröffnete Museum widmet sich der Estudiantina, dem 1963 gegründeten studentischen Musikensemble der Autonomen Universität Querétaro (UAQ). Zu sehen sind Musikinstrumente, historische Fotografien, Schallplatten, Liederbücher, Medaillen und die typischen Umhänge der Musiker. Die Ausstellung dokumentiert die Geschichte der Gruppe und ihre internationalen Auftritte. An Hörstationen können Besucher ihre Musik kennenlernen.
Museum auf dem Cerro de las Campanas
Museo del Cerro de las Campanas
Das 2003 eröffnete Museum befindet sich im Park auf dem Cerro de las Campanas, dem Glockenhügel. In fünf Ausstellungsräumen behandelt es die Geschichte Querétaros von den indigenen Bevölkerungsgruppen und der Stadtgründung bis zur Verfassung von 1917. Weitere Themen sind die Landwirtschaft und Textilproduktion der Kolonialzeit, der Unabhängigkeitskrieg sowie das Zweite Kaiserreich unter Maximilian und die Wiederherstellung der Republik. Audiovisuelle und interaktive Elemente ergänzen die Ausstellung.
Insektenmuseum Querétaro
Museo de Bichos Querétaro
Das 2017 eröffnete private Museum zeigt die über Jahrzehnte zusammengetragene Sammlung des Insektenkundlers Jesús Puente. Zu sehen sind mehr als 3.000 präparierte Insekten aus Mexiko und anderen Teilen der Welt. Ergänzend werden lebende Tiere wie Madagaskar-Schaben, Gottesanbeterinnen, Skorpione und Vogelspinnen vorgestellt. Einige Präparate können unter dem Mikroskop betrachtet werden.
Marken- und Werbemuseum
Museo de la Marca
Das 2021 eröffnete Museum widmet sich der Geschichte von Marken, Werbung und Konsumprodukten. Es geht auf die Sammlung von Francisco González zurück und zeigt Artikel mexikanischer und internationaler Marken, überwiegend aus dem 20. Jahrhundert. Dazu gehören Spielzeug, elektronische Geräte sowie Verpackungen und Werbeobjekte aus dem Lebensmittel- und Getränkebereich. Die Ausstellung veranschaulicht, wie sich Produkte, Gestaltung und Werbung im Laufe der Zeit verändert haben.
Museum der Stiftung Santiago Carbonell
Museo Fundación Santiago Carbonell
Das 2014 eröffnete Museum widmet sich dem Werk des Malers Santiago Carbonell. Die Dauerausstellung basiert auf der privaten Sammlung des Künstlers und zeigt Arbeiten aus verschiedenen Phasen seiner Laufbahn. Seine hyperrealistische Malerei ist durch eine detailreiche Darstellung von Menschen, Stoffen und Oberflächen geprägt. Zu den ausgestellten Motiven gehören religiöse Darstellungen, Aktbilder und Porträts. Ergänzend verfügt das Museum über einen Raum für wechselnde Ausstellungen.
Hausmuseum La Zacatecana
Museo Casa La Zacatecana
Das 2001 eröffnete Museum befindet sich in einem Wohnhaus aus dem 17. Jahrhundert. In elf Ausstellungsräumen zeigt es die von José Antonio Origel Aguayo zusammengetragene Sammlung dekorativer Kunst von der Kolonialzeit bis zum frühen 20. Jahrhundert. Zu sehen sind Möbel, Porzellan, Glaswaren, Gemälde, Skulpturen und historische Uhren. Weitere Exponate sind religiöse Kunstwerke, darunter Christusfiguren aus verschiedenen Materialien und eine Sammlung von antiken Uhren. Der Rundgang greift außerdem die örtliche Legende der „Zacatecana“, einer früheren Bewohnerin aus Zacatecas, auf.
Kalendermuseum
Museo del Calendario (MUCAL)
Das 2015 eröffnete Kalendermuseum widmet sich der Zeitrechnung verschiedener Kulturen und der Geschichte des Kalenders in Mexiko. Die Sammlung umfasst historische Kalender seit dem frühen 19. Jahrhundert sowie Gemälde und Illustrationen, die als Kalendermotive verwendet wurden. Zu sehen ist außerdem eine in Holz geschnitzte Nachbildung des aztekischen Sonnensteins. Ein weiterer Ausstellungsbereich zeigt Fundstücke aus dem Gebäude und erläutert dessen frühere Nutzung als Textilfabrik. Zum Museum gehören Innenhöfe, Gärten und ein Café.
Museum zur Geschichte von Santa Rosa de Viterbo
Museo de Sitio de Santa Rosa de Viterbo
Das 2019 eröffnete Museum befindet sich in der Kirche der im 18. Jahrhundert errichteten Klosteranlage Santa Rosa de Viterbo. In der Kirche befindet sich ein kleines Museum mit zwei Ausstellungsräumen. Der erste zeigt den Alltag der „Madres Rosas“, der Schwestern des ehemaligen Klosters Santa Rosa de Viterbo. Zu sehen sind Dokumente, persönliche Gegenstände und Küchenutensilien. Im zweiten Raum werden Skulpturen, Gemälde, Kleidungsstücke und Möbel ausgestellt.
Museum für sakrale Kunst
Museo de Arte Sacro
Das 2015 eröffnete Museum befindet sich in einem Gebäude, das im 17. Jahrhundert als Krankenhaus vom Orden des heiligen Hippolyt errichtet wurde. Im 20. Jahrhundert und bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts diente das Gebäude als Telegrafenamt.
Die Ausstellung widmet sich dem religiösen Erbe Querétaros. Zu sehen sind Gemälde und Skulpturen. Weitere Ausstellungsbereiche geben einen Überblick über die Entwicklung der Stadt Santiago de Querétaro aus religiöser Sicht und die missionarischen Aktivitäten Ordensgemeinschaften.
Landwirtschaftsmuseum Juan Tlacote
Agromuseo Juan Tlacote
Das 2024 eröffnete private Museum befindet sich auf dem ehemaligen Landgut von Tlacote el Bajo. Es behandelt die Geschichte der Landwirtschaft, der Viehzucht und des ländlichen Lebens sowie die Organisation der mexikanischen Landgüter und Veränderungen des Landbesitzes. Zu sehen sind Arbeitsgeräte, Pflüge, Dampfmaschinen und Traktoren, ergänzt durch historische Dokumente, Karten und Fotografien. Weitere Bereiche widmen sich der Ortsgeschichte und dem in den 1990er-Jahren bekannt gewordenen Wasser von Tlacote, dem heilende Eigenschaften zugeschrieben wurden.
Museen in Pueblos Mágicos
Museen in Amealco de Bonfil
Das Museum für handgefertigte Puppen in Amealco de Bonfil zeigt die Puppentraditionen der örtlichen Otomí-Gemeinden und Arbeiten aus anderen Regionen Mexikos.
Weitere Informationen zum Museumsbesuch, darunter Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Adresse, finden sich auf der Seite: Amealco de Bonfil, Querétaro
Museum für handgefertigte Puppen
Museo de la Muñeca Artesanal
Das Museum für handgefertigte Puppen im Zentrum von Amealco de Bonfil zeigt traditionelle Stoffpuppen sowie Arbeiten aus Ton und Pflanzenfasern aus verschiedenen Regionen Mexikos. Im Mittelpunkt stehen die Lele- und Dönxu-Puppen aus den örtlichen Otomí-Gemeinden. Zur Sammlung gehören auch prämierte Arbeiten aus den Wettbewerben des jährlich stattfindenden Puppenfestivals.
Ausführliche Informationen zum Museum finden sich in dem Beitrag:
Veröffentlicht: 30. Juni 2023
Das Museum für handgefertigte Puppen im Zentrum von Amealco de Bonfil widmet sich der hauptsächlich der regionalen Puppenherstellung. Im Mittelpunkt stehen die Stoffpuppen Lele und […weiterlesen]
Museen in Bernal (San Sebastián Bernal)
Die Museen in San Sebastián Bernal widmen sich der Ortsgeschichte, der Maskentradition, den regionalen Süßwarenspezialitäten und dem Leben und Werk des Kameramanns Rosalío Solano.
Weitere Informationen zum Museumsbesuch, darunter Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Adresse, finden sich auf der Seite: San Sebastián Bernal, Querétaro
Maskenmuseum
Museo de la Máscara
Das Maskenmuseum im Zentrum von Bernal zeigt zwei Sammlungen. Die erste Sammlung umfasst Masken örtlicher Künstler, die seit 1987 für den jährlichen Wettbewerb am 2. Mai entstehen. Sie werden aus dem Holz der heimischen Patol-Bäume gefertigt und spiegeln die Traditionen und Bräuche Bernals wider. Zu ihren Motiven gehören religiöse Feste, mythologische Figuren und die Legenden rund um die Peña de Bernal.
Die zweite Sammlung wurde von Irma Chávez auf Reisen zusammengetragen und umfasst Masken aus verschiedenen Regionen Mexikos sowie aus Afrika, Europa und weiteren Teilen der Welt. Die Ausstellung verteilt sich auf drei Räume.
Süßigkeitenmuseum
Casa Museo del Dulce
Das Süßigkeitenmuseum im Zentrum von Bernal befindet sich im ursprünglichen Wohnhaus und in der früheren Werkstatt der Familie hinter dem Unternehmen Dulces Bernal. Der erste Teil der Ausstellung widmet sich den regionalen Süßwarenspezialitäten, ihrer Herstellung und der Arbeit des Unternehmensgründers Julio Rodríguez Velázquez. Zu sehen ist auch eine nachgebildete historische Küche. Der zweite Teil behandelt die Entwicklung mexikanischer Süßigkeiten aus vorspanischen und europäischen Einflüssen sowie überlieferte Klosterrezepte und Einflüsse aus Afrika und der Karibik.
Filmmuseum Rosalío Solano
Museo del Cine Nacional Rosalío Solano
Das Filmmuseum im Zentrum von Bernal widmet sich dem Leben und der Arbeit des aus dem Ort stammenden Kameramanns Rosalío Solano Quintanar, der während der Goldenen Ära des mexikanischen Films, in den 1950er und 1960er Jahren, tätig war. Die Ausstellung zeigt Fotografien, persönliche Gegenstände und Filmpreise. Zur Sammlung gehören außerdem eine Filmkamera und ein Gerät zur Filmentwicklung aus dem Jahr 1950. Im Vorführraum werden Filme gezeigt, an denen Solano mitwirkte, sowie biografische Beiträge und weitere in Bernal gedrehte Produktionen.
Museum der Armen Seelen
Museo de las Ánimas
Das Gemeindemuseum befindet sich in zwei Nebenräumen der Kapelle der Armen Seelen (Capilla de las Ánimas) im Zentrum von Bernal. Der Gebäudekomplex stammt aus dem 18. Jahrhundert. Die Ausstellung zeigt Dokumente, Karten, Pläne und Gemälde zur Ortsgeschichte sowie ein Modell der Kapelle. Weitere Exponate sind paläontologische Funde aus der Region, darunter Überreste von Mammuts und anderen Tieren des Eiszeitalters.
Museen in Cadereyta de Montes
Die Museen im Municipio Cadereyta de Montes widmen sich der regionalen Geschichte und der Verarbeitung von Marmor und Onyx in Los Juárez, ein Planetarium ergänzt das Angebot.
Weitere Informationen zum Museumsbesuch, darunter Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Adresse, finden sich auf der Seite: Cadereyta de Montes, Querétaro
Museum zur Geschichte Cadereytas
Museo de la Alcaldía Mayor de Cadereyta
Das Museum widmet sich der Geschichte Cadereytas und des Gebiets, das während der Kolonialzeit zum Verwaltungsbezirk Cadereyta gehörte. Es entstand auf Initiative der örtlichen Bevölkerung und wurde 2011 eröffnet. Die drei Ausstellungsräume behandeln die Natur- und Ortsgeschichte, das Leben früherer Generationen sowie die Haciendas und die traditionelle mexikanische Reitkunst Charrería. Zur Sammlung gehören Fossilien, historische Fotografien, Dokumente, Arbeitsgeräte, Kleidung und Reitausrüstung sowie landwirtschaftliche Geräte.
Planetarium Dr. José Hernández Moreno
Planetario Dr. José Hernández Moreno
Das Planetarium im Park Cirino Anaya widmet sich der Astronomie und den Weltraumwissenschaften. Es trägt den Namen des NASA-Astronauten José Hernández Moreno, der mexikanische Wurzeln hat. Im digitalen Kuppelsaal werden Filme über das Weltall gezeigt und der Sternenhimmel nachgebildet. Eine Fotogalerie zeigt Aufnahmen von Himmelskörpern. Zum Planetarium gehören außerdem ein Sonnenteleskop und ein astronomisches Teleskop. An ausgewählten Terminen finden abendliche Himmelsbeobachtungen statt.
Gemeindemuseum des Marmors
Museo Comunitario del Mármol
Das Marmormuseum in Los Juárez widmet sich der örtlichen Verarbeitung von Marmor und Onyx. Es wurde auf Initiative der Bevölkerung geschaffen und zeigt Arbeiten der Handwerkerinnen und Handwerker der Gemeinde sowie verschiedene Arbeitsgeräte. Die Ausstellung erläutert die Bearbeitung der Steine und die Bedeutung dieses Handwerks für die lokale Geschichte. Ein weiterer Bereich zeigt fossile Fundstücke aus der Region. Ergänzend werden geführte Besuche der Abbaustätten angeboten, aus denen das Material für die Werkstätten stammt.
Museen in Jalpan de Serra
Die Museen im Municipio Jalpan de Serra widmen sich der Natur- und Kulturgeschichte der Sierra Gorda, den Traditionen der Pame in Tancoyol und der Ortsgeschichte von Saucillo.
Weitere Informationen zum Museumsbesuch, darunter Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Adresse, finden sich auf der Seite: Jalpan de Serra, Querétaro
Historisches Museum der Sierra Gorda
Museo Histórico de la Sierra Gorda de Querétaro
Das historische Museum im Zentrum von Jalpan de Serra befindet sich in einem ehemaligen Militärfort aus dem 16. Jahrhundert, das auch als Gefängnis genutzt wurde. Die Ausstellung behandelt die Natur- und Kulturgeschichte der Sierra Gorda von der Vorgeschichte bis zur jüngeren Vergangenheit. Zu sehen sind vorspanische Fundstücke, historische Dokumente, Fotografien, Karten und Grafiken. Weitere Themen sind die indigenen Bevölkerungsgruppen, die spanische Eroberung und Missionierung, die Agraraufstände des 19. Jahrhunderts sowie die Mexikanische Revolution.
Gemeindemuseum der Pame
Museo Comunitario Pame Xi’oi
Das Gemeindemuseum in Tancoyol widmet sich der Geschichte, den Lebensweisen und den kulturellen Traditionen der indigenen Pame. Es befindet sich im Gebäude der örtlichen Verwaltung, in Räumen, die früher auch als Grundschule genutzt wurden. Die Ausstellung zeigt historische Gebrauchsgegenstände, Tonarbeiten und eine traditionelle Opfergabe. Ein weiteres Thema ist die sogenannte Blattflöte, mit der Musik für den traditionellen Mitote-Tanz gespielt wird. Das Museum wurde 2017 eingerichtet.
Gemeindemuseum von Saucillo
Museo Comunitario Virgen del Mar de Herrera
Das Gemeindemuseum in Saucillo widmet sich der Geschichte des Ortes und seiner Gründung als spanische Siedlung im 18. Jahrhundert. Die Ausstellung zeigt vorspanische Fundstücke, rituelle Gegenstände und eine Reproduktion der in einer örtlichen Höhle gefundene Felsgravur. Zu den Exponaten gehören ein Gründungsdokument und eine Reproduktion des Marienbildes „Nuestra Señora del Mar de Herrera“, nach dem die Siedlung benannt wurde. Das Museum wurde 2019 eröffnet.
Museen in Pinal de Amoles
Die Museen in der Gemeinde Pinal de Amoles widmen sich der regionalen Geschichte der Sierra Gorda, den archäologischen und paläontologischen Funden in San Pedro Escanela sowie der Kloster- und Ortsgeschichte von Bucareli.
Weitere Informationen zum Museumsbesuch, darunter Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Adresse, finden sich auf der Seite: Pinal de Amoles, Querétaro
Gemeindemuseum General Tomás Mejía
Museo Comunitario de Pinal de Amoles General Tomás Mejía
Das 2021 eröffnete Gemeindemuseum widmet sich der Geschichte von Pinal de Amoles und der Sierra Gorda. Die Ausstellung zeigt paläontologische Fundstücke, vorspanische Gefäße und Pfeilspitzen sowie Gegenstände zur regionalen Bergbaugeschichte. Weitere Themen sind die spanische Eroberung und Missionierung, die Gründung der örtlichen Siedlungen und das ehemalige Kloster von Bucareli. Ein Ausstellungsbereich behandelt General Tomás Mejía und die politischen und sozialen Auseinandersetzungen des 19. Jahrhunderts. Ergänzend werden wechselnde Ausstellungen gezeigt.
Gemeindemuseum im ehemaligen Kloster von Bucareli
Museo Comunitario Ex convento de Bucareli
Das 1993 eröffnete Gemeindemuseum befindet sich in Räumen des ehemaligen Franziskanerklosters von Bucareli, dessen Bau 1896 begann. Die Ausstellung zeigt religiöse Gegenstände, vorspanische Fundstücke aus der Umgebung, Objekte zur Bergbaugeschichte und Fotografien der Gemeinde. Zur Sammlung gehören außerdem mehr als 450 Bände theologischer Schriften in lateinischer Sprache. Nur ein Teil der Klosteranlage wurde restauriert, die übrigen Bereiche sind Ruinen. Beim Rundgang sind Innenhöfe mit Arkaden, ehemalige Klosterzellen und die unvollendete Kirche zu sehen.
Gemeindemuseum von San Pedro Escanela
Museo Comunitario Real y Minas de las Escanelas
Das 2010 eröffnete Gemeindemuseum befindet sich in einem Steingebäude neben der Pfarrkirche von San Pedro Escanela. Die kleine Ausstellung zeigt paläontologische und vorspanische Fundstücke sowie historische Dokumente zur Ortsgeschichte. Ergänzend bewahrt ein örtliches Geschichtsarchiv Dokumente und Fotografien der Gemeinde auf.
Museen in San Joaquín
Die Museen in San Joaquín widmen sich der regionalen Bergbaugeschichte, vorspanischen Fundstücken sowie der Huapango-Tradition und der Geschichte des örtlichen Tanzwettbewerbs.
Weitere Informationen zum Museumsbesuch, darunter Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Adresse, finden sich auf der Seite: San Joaquín, Querétaro
Gemeindemuseum zur Bergbaugeschichte von San Joaquín
Museo Comunitario Mineral de San Joaquín
Das 2010 eröffnete Gemeindemuseum befindet sich im Obergeschoss des Hauses des Kunsthandwerks. Die Ausstellung widmet sich der regionalen Bergbaugeschichte und den indigenen Bevölkerungsgruppen, die früher in der Umgebung lebten. Zu sehen sind Fundstücke aus vorspanischer Zeit bis zum 20. Jahrhundert, darunter Mahlsteine zur Verarbeitung von Mineralien und Gefäße zur Aufbewahrung von Zinnober und rotem Ocker. In einem weiteren Raum werden typische Trachten und traditionelle Tänze vorgestellt.
Huapango-Museum von San Joaquín
Museo del Huapango de San Joaquín
Das 2022 eröffnete Museum widmet sich dem Huapango, einer Musik- und Tanztradition der Huasteca, und der Geschichte des nationalen Huapango-Tanzwettbewerbs in San Joaquín. In zwei Ausstellungsräumen sind historische Veranstaltungsplakate, Ausschreibungen, Auszeichnungen und Fotografien erfolgreicher Tanzpaare zu sehen. Hinzu kommen eine Nachbildung der Siegertrophäe „Luna de fuego“ und lokal gefertigte Figurenpaare, die sogenannten „Huastequitas“, mit den Trachten der sechs regionalen Tanzstile aus Querétaro, Hidalgo, San Luis Potosí, Veracruz, Puebla und Tamaulipas.
Museen in Tequisquiapan
Das Miniaturmuseum in Tequisquiapan zeigt mexikanische Alltagsszenen, Feste und Bräuche und bietet Gelegenheit, traditionelle Gesellschaftsspiele auszuprobieren.
Weitere Informationen zum Museumsbesuch, darunter Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Adresse, finden sich auf der Seite: Tequisquiapan, Querétaro
Mexikanische Traditionen in Miniatur
Museo México me Encanta. Tradiciones mexicanas en miniatura
Das 2014 eröffnete private Museum zeigt mexikanische Alltagsszenen, Feste und Bräuche in Miniaturformat. In zwei Ausstellungsräumen sind Modelle mit kleinen Figuren zu sehen, die das Leben in der Stadt und auf dem Land darstellen. Die Sammlung umfasst etwa 200 Modelle mit über 500 Figuren.
Im Spielzimmer können Besucher traditionelle mexikanische Gesellschaftsspiele ausprobieren. Ein kleiner Museumsladen bietet Miniaturkunsthandwerk und traditionelles Spielzeug an.
Museen in weiteren Orten
Museen in der Gemeinde Colón
Gemeindemuseum von Colón
Museo Comunitario de Colón
Das 1994 eröffnete Gemeindemuseum widmet sich der Geschichte und den kulturellen Traditionen von Colón. Die Sammlung umfasst archäologische Fundstücke aus dem Gemeindegebiet, Gegenstände aus der Kolonialzeit, alte Münzen und historische Fotografien. Dokumente behandeln die mexikanische Unabhängigkeit und Revolution. Arbeitsgeräte verschiedener Handwerksberufe, regionale Handarbeiten und traditionelle Kleidung geben Einblicke in den Alltag der Bevölkerung.
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag von 10:00–14:00 Uhr
Eintritt: freiwillige Spende
Besichtigungsdauer: Für die Ausstellung kann man etwa 30 bis 45 Minuten einplanen.
Adresse: Calle Francisco I. Madero 125, Barrio de Soriano, CP 76270 Colón, Querétaro
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SIC Mexico-Eintrag zum Museum
Sarape-Museum
Museo del Sarape
Das 2018 eröffnete Museum widmet sich der Herstellung und Geschichte des Sarape, eines traditionellen gewebten Schulterüberwurfs. Die Sammlung umfasst mehr als 20 Stücke mit unterschiedlichen Webtechniken, Mustern und Farben, gefertigt von Kunsthandwerkern aus Colón. Fotografien, Webstühle, Nadeln und Garne sowie weitere Arbeitsgeräte veranschaulichen die Herstellungstechniken und verwendeten Materialien.
Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag von 10:00–16:00 Uhr
Eintritt: freiwillige Spende
Besichtigungsdauer: Für die kleine Ausstellung kann man etwa 20 bis 30 Minuten einplanen.
Adresse: Calle Francisco I. Madero 135, neben der Plaza Soriano, Barrio de Soriano, CP 76270 Colón, Querétaro
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SIC Mexico-Eintrag zum Museum
Museum der Wunder
Museo de los Milagros
Das 2006 eröffnete Museum befindet sich neben der Kirche Santo Domingo und widmet sich der Verehrung der Schmerzensmutter von Soriano. In drei Ausstellungsräumen werden Hunderte Votivbilder gezeigt, die von der tiefen Hingabe der Menschen zu ihrem Glauben zeugen. Die farbenreichen Darstellungen enthalten meist kurze Schilderungen der Ereignisse. Das älteste Votivbild stammt aus dem Jahr 1823. Die Sammlung reicht bis ins 21. Jahrhundert.
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 9:00–18:00 Uhr
Eintritt: freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für den Rundgang kann man etwa 30–45 Minuten einplanen.
Adresse: Francisco I. Madero, CP 76270 Colón, Querétaro
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SIC Mexico-Eintrag zum Museum
Museen in der Gemeinde Corregidora
Gemeindemuseum von El Pueblito
Museo Comunitario del Pueblito
Das Gemeindemuseum widmet sich der Geschichte und den kulturellen Traditionen von El Pueblito. In zwei Räumen zur vorspanischen Vergangenheit und zur Kolonialzeit werden etwa 200 Exponate gezeigt, die von den Einwohnern zusammengetragen und gespendet wurden. Dazu gehören archäologische Fundstücke wie Pfeilspitzen und Keramiken. Ein Fotoraum zeigt Aufnahmen von Einwohnern des Ortes. Ergänzend werden jährlich zwei Wechselausstellungen zu den traditionellen Festen der Gemeinde organisiert.
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 10:00–14:00 Uhr
Eintritt: freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für die kleine Ausstellung kann man etwa 20 bis 30 Minuten einplanen.
Adresse: Calle Fray José Bermúdez 24, Centro, CP 76900 El Pueblito, Corregidora, Querétaro
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SIC Mexico-Eintrag zum Museum
Museum Rubén González – Kunst, Tradition und Glaube
Museo Rubén González – Arte, Tradición y Fe
Das 2019 eröffnete Museum zeigt das Werk des mehrfach ausgezeichneten Karikaturisten und Bildhauers Rubén González López. Im Jahr 2000 begann er, seine gezeichneten Karikaturen in geschnitzte Holzfiguren zu übertragen. Die Sammlung umfasst etwa 100 farbenfrohe, detailreiche Figuren nationaler und internationaler Persönlichkeiten aus Politik, Journalismus und Kunst sowie Darstellungen volkstümlicher Szenen. Ergänzend werden vergrößerte Karikaturen, Fotografien, Dokumente, Bücher und weitere Objekte zur mexikanischen Karikatur ausgestellt. González erhielt unter anderem den Staatspreis für Journalismus 1988, den Nationalen Journalismuspreis 1989 und den Staatspreis für Kunsthandwerk 2018.
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 10:00–16:00 Uhr
Eintritt: freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für die kleine Ausstellung kann man etwa 20 bis 30 Minuten einplanen.
Adresse: Calle Fray José Bermúdez 51 A, El Pueblito, CP 76900 Corregidora, Querétaro
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SIC Mexico-Eintrag zum Museum
Geschichtsmuseum Anbanica
Museo Anbanica de Historia
Das 2021 eröffnete Geschichtsmuseum befindet sich im ehemaligen Rathaus von Corregidora gegenüber dem Hauptplatz von El Pueblito. Die Ausstellung behandelt die Geschichte der Gemeinde, ihre indigenen Bevölkerungsgruppen, örtlichen Traditionen und die Tätigkeit der Franziskaner. Zu sehen sind unter anderem historische Karten, Dokumente und Textilien. Zu den besonderen Exponaten gehören zwei etwa 15.000 Jahre alte Mammutstoßzähne aus Charco Blanco. Weitere Themen sind die Wasserversorgung während der Kolonialzeit sowie die Entwicklung der Straßen und Eisenbahnlinien. Wechselausstellungen ergänzen die Sammlung.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00–19:00 Uhr, Samstag und Sonntag von 10:00–17:00 Uhr
Eintritt: freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für die Ausstellung kann man etwa 45 bis 60 Minuten einplanen.
Adresse: Avenida Josefa Ortiz de Domínguez 1, CP 76900 El Pueblito, Corregidora, Querétaro
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Tourismus Querétaro – Informationen zum Museum
SIC Mexico-Eintrag zum Museum
Museen in der Gemeinde El Marqués
Museum Félix Pezet Sandoval
Museo Ing. Félix Pezet Sandoval
Das Museum befindet sich im Nationalen Metrologiezentrum (Cenam) im Ort La Cañada, in der Gemeinde El Marqués und präsentiert Mess- und Kalibrierinstrumente, die seit der Kolonialzeit bis ins 20. Jahrhundert in Mexiko verwendet wurden. Drei Ausstellungsbereiche behandeln historische Maße und Gewichte sowie die Einführung international einheitlicher Standards in Mexiko. Zu sehen sind unter anderem steinerne Gewichte aus der Kolonialzeit, Gefäße zum Abmessen von Getreide, historische Waagen und Längenmaße.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Eintritt: Freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für die Ausstellung kann man etwa 30 bis 45 Minuten einplanen.
Adresse: Centro Nacional de Metrología, Carretera a Los Cués km 4,5, CP 76246 El Marqués, Querétaro
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SIC Mexico-Eintrag zum Museum
Museen in der Gemeinde Huimilpan
Gemeindemuseum von Huimilpan
Museo Comunitario de Huimilpan
Das Gemeindemuseum widmet sich der Urgeschichte und Archäologie der Region. In zwei Ausstellungsräumen werden paläontologische Funde aus dem Ort La Joya sowie archäologische Fundstücke vorgestellt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Landschaft und den großen Tierarten, die vor etwa 10.000 Jahren im heutigen Gemeindegebiet lebten. Zu den Exponaten gehört ein Mammutstoßzahn. Keramikgefäße, Steinwerkzeuge und Petroglyphen geben Einblicke in die vorspanische Vergangenheit der Region.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00–16:00 Uhr
Eintritt: freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für die kleine Ausstellung kann man etwa 20 bis 30 Minuten einplanen.
Adresse: Presidencia Municipal, CP 76995 San Pedro, Huimilpan, Querétaro
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Museen in der Gemeinde Landa de Matamoros
Gemeindemuseum für Geschichte und Landwirtschaft der Sierra Gorda
Museo Comunitario Crónica y Arte Agropecuario de la Sierra Gorda
Das 2001 eröffnete Gemeindemuseum widmet sich der Geschichte und dem ländlichen Alltag der Sierra Gorda. Historische Fotografien, Dokumente und alte Arbeitsgeräte veranschaulichen Landwirtschaft, Viehzucht, Forstwirtschaft und Handel. Haushaltsgegenstände ergänzen die Sammlung. Ein weiterer Ausstellungsraum zeigt die 1984 entdeckten Überreste eines Gomphotheriums, eines ausgestorbenen Verwandten der Elefanten. Zum Museum gehören außerdem ein Bereich für Wechselausstellungen und ein Kunsthandwerksladen.
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr
Eintritt: freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für die Ausstellung kann man etwa 30 bis 45 Minuten einplanen.
Adresse: Calle Constitución, Centro, CP 76360 Landa de Matamoros, Querétaro
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SIC Mexico-Eintrag zum Museum
Gemeindemuseum Lucio Balderas Márquez
Museo Comunitario Lucio Balderas Márquez
Das 1994 eröffnete Gemeindemuseum befindet sich in einem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, das zuvor als Schule und Bibliothek genutzt wurde und heute zur örtlichen Gemeindeverwaltung gehört. Die Dauerausstellung behandelt die Geschichte, Landwirtschaft und Bräuche von Tilaco sowie die Entwicklung von Bildung und Politik im Ort. Dokumente und historische Gegenstände veranschaulichen das Leben der Bevölkerung.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 9:00 bis 15:30 Uhr
Eintritt: freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für die kleine Ausstellung kann man etwa 20 bis 30 Minuten einplanen.
Adresse: Calle San Francisco 149, Centro Histórico, CP 76390 Tilaco, Landa de Matamoros, Querétaro
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SIC Mexico-Eintrag zum Museum
Gemeindemuseum „Schätze unserer Geschichte“
Museo Comunitario de Tesoros de Nuestra Historia
Das Gemeindemuseum widmet sich der Geschichte und den Traditionen des Ortes. Seine Sammlung geht auf eine Initiative der Einwohner aus dem Jahr 1994 zurück, bei der frühere Alltagsgegenstände, Werkzeuge, Erinnerungen und überliefertes Wissen zusammengetragen wurden. Drei Ausstellungsräume behandeln unter anderem die traditionelle Herstellung von Kaffee und unraffiniertem Rohrzucker, die Pflanzenheilkunde und die Nutzung der örtlichen Wälder. Verschiedene regionale Edelhölzer finden sich auch in den Möbeln des Museums.
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 9:00 bis 15:30 Uhr
Eintritt: freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für die Ausstellung kann man etwa 30 bis 45 Minuten einplanen.
Adresse: Calle Miguel Hidalgo 419, CP 76360 Landa de Matamoros, Querétaro
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SIC Mexico-Eintrag zum Museum
Museen in der Gemeinde Pedro Escobedo
Geschichtsmuseum von San Clemente „Samuel Luna Álvarez“
Museo de Historia de San Clemente „Samuel Luna Álvarez“
Das 2022 eröffnete Museum widmet sich der Geschichte von San Clemente und der ehemaligen gleichnamigen Hacienda. Seine Sammlung umfasst etwa 400 Objekte aus verschiedenen Epochen, von der Kolonialzeit über die mexikanische Unabhängigkeit und das Kaiserreich Maximilians bis zur Revolution. Zu sehen sind historische Fotografien, religiöse Kunst, Münzen, Banknoten und Küchenutensilien. Die Sammlung wurde von Samuel Luna Álvarez über mehrere Jahrzehnte zusammengetragen und dokumentiert historische Ereignisse sowie den Alltag im Ort.
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Eintritt: Erwachsene 10 MXN
Besichtigungsdauer: Für die Ausstellung kann man etwa 30 bis 45 Minuten einplanen.
Adresse: Calle Ignacio Aldama, Centro, CP 76720 San Clemente, Pedro Escobedo, Querétaro
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SIC Mexico-Eintrag zum Museum
Museen in der Gemeinde San Juan del Río
Museum des Todes
Museo de la Muerte
Das 1997 eröffnete Museum befindet sich im ehemaligen Friedhof Santa Veracruz aus dem 19. Jahrhundert. Die Ausstellung behandelt Bestattungsbräuche und Vorstellungen vom Tod in Mexiko, von den mesoamerikanischen Kulturen über die Kolonialzeit bis zur heutigen Volkskultur. Ein Totenaltar veranschaulicht die Traditionen zum Tag der Toten. Zum historischen Friedhof gehören Grabstätten, Grabnischen und ein Beinhaus. Skulpturen und Wandmalereien zeigen die christliche Symbolik des Todes.
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 10:00–18:00 Uhr
Eintritt: Freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für Museum und Friedhof kann man etwa 45 bis 60 Minuten einplanen.
Adresse: Andador 2 de Abril 42, Centro Histórico, CP 76800 San Juan del Río, Querétaro
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Interaktives Museum zur Wasserkultur
Museo Interactivo de Cultura del Agua
Das 2017 eröffnete Museum widmet sich der Bedeutung des Wassers und dem verantwortungsvollen Umgang mit dieser natürlichen Ressource. Interaktive Stationen und berührungsempfindliche Bildschirme erklären unter anderem, wie Wasser gewonnen, verteilt und bis in die Haushalte geleitet wird. Die Ausstellung vermittelt Grundlagen zur Wasserversorgung und zeigt Möglichkeiten für einen sparsamen Verbrauch im Alltag. Das Museum liegt beim Park Paseo de los Guzmán und wird vom kommunalen Wasserversorger JAPAM betrieben.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8:30–15:30 Uhr
Eintritt: freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für die interaktive Ausstellung kann man etwa 45 bis 60 Minuten einplanen.
Adresse: Avenida General Felipe Ángeles, Colonia Las Huertas, CP 76807 San Juan del Río, Querétaro
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Krippenmuseum
Museo del Nacimiento
Das 2019 eröffnete Krippenmuseum zeigte die Sammlung von María del Pilar Barona de Beltrán mit mehr als 2.000 Objekten rund um die Darstellung der Geburt Jesu. Dazu gehörten Krippen mexikanischer Kunsthandwerker, Arbeiten aus anderen Ländern und eigene Gestaltungen der Sammlerin aus wiederverwendeten Materialien. Drei Ausstellungsräume behandelten die religiöse Bedeutung des Weihnachtsfestes, die kreative Verwendung verschiedener Materialien und die Krippentradition in unterschiedlichen Kulturen. Die Museumsleitung kündigte die endgültige Schließung zum 30. Mai 2025 an.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Eintritt: Erwachsene 60 MXN
Besichtigungsdauer: Für die Ausstellung kann man etwa 45 bis 60 Minuten einplanen.
Adresse: Av. Lic. Benito Juárez Pte. 183-B, Centro, CP 76800 San Juan del Río, Querétaro
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Museen in der Gemeinde Tolimán
Gemeindemuseum „Das Wissen der Otomí“
Museo Comunitario Ya Nfadi Ya Ñohño
Das 1995 eröffnete Gemeindemuseum widmet sich der Kultur und den Traditionen der Otomí. Sein Name bedeutet „Das Wissen der Otomí“. Es befindet sich in einer ehemaligen Grundschule im Zentrum von Tolimán, die mit Unterstützung von Lehrern und Einwohnern zum Museum umgestaltet wurde. Vier Räume der Dauerausstellung zeigen landwirtschaftliche Geräte, traditionelle Kleidung und Gegenstände zur regionalen Küche. Die Sammlung gibt Einblicke in die Arbeit, den Alltag und die Bräuche der indigenen Bevölkerung.
Öffnungszeiten: Freitag bis Mittwoch von 9:00–13:00 Uhr und 14:00–17:00 Uhr
Eintritt: freier Eintritt
Besichtigungsdauer: Für die Ausstellung kann man etwa 30 bis 45 Minuten einplanen.
Adresse: Avenida Juárez, Centro, CP 76630 Tolimán, Querétaro
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SIC Mexico-Eintrag zum Museum
Das Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte (INAH) betreut in Querétaro das Regionalmuseum in Santiago de Querétaro und das Museum der archäologischen Stätte El Cerrito in El Pueblito. Ihre Ausstellungen behandeln die vorspanischen Kulturen, die Geschichte des Bundesstaates und die religiöse Bedeutung des Zeremonialzentrums El Cerrito.