Archäologische Zone Mixcoac, Mexico-City

Foto: INAH/Melitón Tapia

Die Siedlung, die sich am Ufer des Texcoco-Sees befand, wird der postklassische Zeit zugeordnet, die ihren Höhepunkt zwischen 900 und 1521 n. Chr. erreichte. Mit der Ankunft der spanischen Eroberer wurde die Siedlung bis auf die Grundmauern zerstört.

Die archäologische Stätte ist eine der Kleinsten in Mexiko und ist von Häusern und Straßen umgeben. Dennoch ist sie ein wichtiges Zeugnis des vorspanischen Lebens im Becken von Mexiko.

Die Überreste der Gebäude, die teilweise restauriert wurden und von Besuchern besichtigt werden können, sind: die Ruinen der Pyramide, die dem Gott Mixcóatl gewidmet ist, Ostplattform mit angrenzende Mauern, Zentralhof, Westplattform und Zeremonienplatz sowie die Mauern von einigen Wohnräumen.

Die Stätte war bereits in der Uppsala-Karte von Santa Cruz aus dem Jahr 1550 vermerkt. Eine Erstbeschreibung erfolgte 1916 durch den Historiker Francisco Fernández del Castillo, der sie Mixcoac nannte. Mixcoac bedeutet im Nahuatl „Ort, an dem die Wolkenschlange verehrt wird“.

 

Adresse – Öffnungszeiten – Eintritt

Adresse:

Pirámide 7, Av. San Antonio y Periférico, Col. San Pedro de los Pinos, CP 03800 Benito Juárez, Ciudad de México

Öffnungszeiten:

Montag bis Sonntag von 9:00 bis 17:00 Uhr

Eintritt:

frei

Videos und Virtuelle Rundgänge

  Linkhinweise und Quellen